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 Familie & Soziales

Kita-Plätze: Bis 2023 sollen fünf neue Kindertagesstätten entstehen

Bis 2023 soll der Bedarf an Plätzen in der Kinderbetreuung in Elmshorn gedeckt sein. Mit Hochdruck arbeitet die Stadt an der Erfüllung dieses gemeinsam mit der Politik gesteckten Ziels. Neben dem Umbau von Teilen der Paul-Dohrmann-Schule und fünf Neubauten, sollen bestehende Kitas umstrukturiert und erweitert werden. Mindestens 15 Millionen Euro werden investiert.

Die Kinderbetreuung in Elmshorn steht vor dem Umbruch. Bis 2023 soll der Platzbedarf gedeckt sein. Stand 2017 fehlen hierfür 285 Elementar- und 339 Krippenplätze. Ziel ist es, diese Plätze vorzuhalten:

  • Kinder von 1 bis 3 Jahren: 60 Prozent sollen einen Platz in einer Kindertagesstätte oder einer Tagespflege erhalten; mehr als 50 Prozent dieser Plätze soll in Kitas vorgehalten werden („Krippenplätze).
  • Kinder ab 3 Jahren: 100 Prozent sollen bis zum Beginn ihrer Schulzeit einen Platz in einer Kita oder einer Tagespflege haben; 97 Prozent dieser Plätze sollen in Kitas zur Verfügung stehen („Elementarplätze“).
  • Kinder, die das 1. Lebensjahr noch nicht vollendet haben: 2 Prozent sollen einen Platz in einer Kita oder einer Tagespflege haben.

Um diesen Bedarf möglichst zügig zu decken, wurde ein Konzept mit zwei wesentlichen Punkten aufgestellt: Bestehende Einrichtungen werden erweitert, Plätze gegebenenfalls umgewandelt. So wird bereits kurzfristig ein Teil des Bedarfs gedeckt. Zeitgleich entstehen zudem neue Kitas.

Bereits 2017 entstehen durch Erweiterung und Umbau 40 zusätzliche Krippen- sowie 40 zusätzliche Elementarplätze an den Kitas Fritz-Reuter-Straße sowie Käthe-Mensing-Straße. 2018 wird an den Kitas Beseler Straße, Memeler Straße, Stoppelhopser und Käthe-Mensing-Straße gearbeitet. So entstehen weitere 60 Elementar- und 10 Krippenplätze. Ein wichtiger Meilenstein wird voraussichtlich 2019 erreicht, wenn die Räume der Paul-Dohrmann-Schule zur Bewegungskita umgebaut worden sind: Hier entstehen 70 Elementar- und 35 Krippenplätze. Allein durch diese Vorhaben soll der Fehlbedarf auf 135 Elementar- und 254 Krippenplätze gesenkt werden.

Komplizierter gestaltet sich der Bau von fünf neuen Kitas, mit dem der restliche Fehlbetrag gedeckt werden soll. Als mögliche Standorte geprüft werden der Sportplatz der Timm-Kröger-Schule, das unbebaute Eckgrundstück Gerberstraße / Wedenkamp, ein Grundstück im Bereich Klostersande / Margarethenstraße, eines an der Trabennbahn sowie an der Lornsenstraße. Auch eine gemeinsame Kita mit der Gemeinde Raa-Besenbek könnte in der Verlängerung der Burdiekstraße entstehen. Im Gebiet des Sanierungsgebiets Krückau-Vormstegen ist auch der Bau einer Kita vorgesehen.

Pro Neubau werden mindestens 200.000 Euro an Planungskosten investiert. Bau- und Einrichtungskosten werden, je nach Platzzahl (60 bis 110 Kinder) zwischen 2,5 und 4,5 Millionen Euro betragen. Sollte es der Stadt Elmshorn gelingen, Gelder aus Fördermitteln zu sichern, würde sich diese Summe reduzieren.

Um das ehrgeizige Ziel zeitnah zu erreichen, führt die Stadt Elmshorn bereits Verhandlungen mit bestehenden und möglichen neuen Kita-Trägern. Immer fest im Blick: Das Jahr 2023, in dem der Bedarf an Kita-Plätzen in Elmshorn dann gedeckt sein soll.

 

Autor: Herr M. Planer, Stadt Elmshorn 
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