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Denkmale

Zu den Denkmalen gehören die durch das Gesetz zur Neufassung des Denkmalschutzgesetzes vom 12.01.2012 geschützten Kulturdenkmale sowie Denk- und Mahnmale, die an geschichtliche Bauten oder Ereignisse erinnern und zum Nach- bzw. „Daran“-Denken auffordern sollen.

In Elmshorn gibt es ca. 170 Kulturdenkmale. Die weitaus meisten von ihnen sind Gebäude, die als Wohn- oder Geschäftshäuser genutzt werden. Davon fallen fast alle als einfache Kulturdenkmale unter § 1 Abs. 2 Gesetz zur Neufassung des Denkmalschutzgesetzes vom 12.01.2012.

Zurzeit gibt es in Elmshorn 16 besondere Kulturdenkmale nach § 5 Abs. 2 Gesetz zur Neufassung des Denkmalschutzgesetzes vom 12.01.2012. Hierzu gehören u. a. die Kirche St. Nikolai, der Wasserturm, die Gebäude der Stadtbücherei und des Industriemuseums, das Rathaus, die Weiße Villa und die Jüdische Friedhofskapelle.

Bücherei
Foto: Birgit Hamborg, Stadtarchiv Elmshorn 

Diese Kulturdenkmale unterliegen einem besonderen Schutz und sind in das Denkmalbuch der oberen Denkmalschutzbehörde – diese sind das Landesamt für Denkmalpflege in Schleswig-Holstein und das Archäologische Landesamt Schleswig Holstein - eingetragen. Mit einer Eintragung in das Denkmalbuch ist nach § 7 Gesetz zur Neufassung des  Denkmalschutzgesetzes vom 12.01.2012 die Genehmigungspflicht der unteren Denkmalschutzbehörde – diese ist der Landrat des Kreises Pinneberg - bei  Instandsetzung, Veränderung oder Vernichtung des Denkmals verbunden.

Neben den einzelnen denkmalgeschützten Gebäuden gibt es auch ganze unter Schutz  stehende Straßenzüge, wie die Amandastraße, Gerhardstraße, Goethestraße, Ollnsstraße und Schillerstraße sowie den Hebbelplatz. Ebenso gehören Grabanlagen auf dem kirchlichen Friedhof an der Friedensallee zu den einfachen Kulturdenkmalen.

Im Stadtgebiet befinden sich auch Natur- und Bodendenkmale, zu denen unter Schutz stehende Bäume, wie die Tulpenmagnolie vor der Weißen Villa und die Schwedenschanze im Liether Stadtpark gehören.

 

Weißes Haus
Foto: Birgit Hamborg, Stadtarchiv Elmshorn 

Im Stadtgebiet Elmshorns befinden sich des ca. 20 Gedenk- und Ehrenmale. Hierzu gehören u. a. Kriegerdenkmale wie in der Schulstraße oder auf dem kirchlichen Friedhof, der Gedenkstein für die Synagoge im Flamweg oder Industriedenkmale wie der Schiffsdieselmotor oder die Dampfmaschine im Vormstegen/Ecke Südufer.

Hinzu kommen knapp 30 Hinweistafeln, wie die Rückblicktafeln zu Geschichte und Lauf der Krückau, die Hinweistafeln zur Historie Elmshorns und die blauen Emaille-Tafeln zur NS-Zeit sowie zur Zwangsarbeit- und Selbstbefreiung.

Zu den 25 Stolpersteinen gegen das Vergessen der Opfer des Nationalsozialismus finden Sie unter dem Unterpunkt „Stolpersteine“ detaillierte Informationen.

 

Autor: Frau Albrecht-Lippert, Stadt Elmshorn 
Kontakt
Stadt Elmshorn
Der Bürgermeister
Amt für Kultur und Weiterbildung
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25335 Elmshorn
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