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Weißes Haus



11.10.2016 

Film über die interkulturellen Wochen veröffentlicht

Die interkulturellen Friedensfeste begeisterten viele Zuschauer in Elmshorn.

Die interkulturellen Friedensfeste begeisterten viele Zuschauer in Elmshorn.
Foto: Frau Marn, Friedensinitiative

Im Rahmen der Interkulturellen Woche 2016 zeigte die Friedensinitiative Elmshorn am Samstag, 24. September, im Kollegiumssaal des Rathauses Elmshorn vor 32 Zuschauern und Mitwirkenden einen Dokumentarfilm über die Interkulturellen Friedensfeste in Elmshorn.

Die Friedensinitiative veranstaltete in den Jahren 2003 bis 2012 unter der Schirmherrschaft der damaligen Elmshorner Bürgermeisterin Dr. Brigitte Fronzek fünf von Ehrenamtlichen organisierte Interkulturelle Friedensfeste, welche als kultureller Höhepunkt in der Stadt Elmshorn galten. Jedes dieser Feste hatte ein eigenes Motto, sie lauteten: „Ein Fest für den Frieden“, „Es gibt keinen Weg zum Frieden. Der Frieden ist der Weg“, „Augen für die anderen“, „WIE DAS LACHEN EINES KINDES“ und „Begegnung der Kulturen“. Veranstaltungsort war der Alte Markt, rund um die Kirche St. Nikolai. Die Interkulturellen Friedensfeste begannen mit einer interreligiösen Friedensfeier in der St. Nikolai-Kirche, bei der sich unterschiedliche Religionen und Weltanschauungen vorstellten.

Der Film zeigt unter anderem verschiedene Rituale im Christentum, im Islam, im Hinduismus, im Buddhismus. Es werden religiöse Texte, Lebenserfahrungen und Anregungen für eine friedliche Welt vorgetragen, begleitet von Musik, Gesang und Trommelklängen. Danach eröffnete die Schirmherrin das Friedensfest. Neben dem Familien-Festprogramm mit Mitmach-Aktionen, Gesang, Theater, Tanz, konnten sich die Besucher an Info- und Aktionsständen über unterschiedliche Kulturen, Bräuche, Kunst und Lebensart informieren. Auch Speisen und Getränke aus anderen Kulturen konnten genossen werden.

Die Friedensinitiative Elmshorn will dazu beitragen, den Menschen, die in unserem Land leben, dieses Leben lebenswert zu machen, insofern, als sie sich verstanden und akzeptiert fühlen können und in ihrer Verschiedenheit Möglichkeiten haben, sich zu begegnen und kennen zu lernen, dass sie miteinander reden, gleiche Interessen erkennen und die Zukunft gemeinsam gestalten können.  Dadurch entsteht innerer Frieden, sowohl in den Menschen als auch im Lande und letztendlich in der Welt. Barbara Marn, die vor 15 Jahren die Friedensinitiative gründete, unterstreicht das mit den Worten: „Wir wollen in der Gesellschaft das Bewusstsein stärken, dass jeder Mensch etwas dazu beitragen kann, Konflikte und Kriege in aller Welt zu verhindern und Rassismus und Fremdenfeindlichkeit einzudämmen. Mit dem Dokumentarfilm, den die Umwelt-Lotterie BINGO finanzierte, möchte ich der Öffentlichkeit zeigen, was bereits alles möglich war in unserer Stadt, in der Menschen aus 150 Nationen leben. Wenn Vertreter verschiedener Religionen und Weltanschauungen in einer christlichen Kirche gemeinsam „Gottesdienst“ feiern können, wenn dabei ein Imam Koranverse vorträgt oder eine indische Puja gehalten wird oder, neben Zitaten aus der Bibel, buddhistische Mantra-Gesänge erklingen, dann wird deutlich, dass es offenbar keine Religionskriege sondern ausschließlich Wirtschaftskriege gibt“.

 

Autor/Autorin: Frau Barbara Marn, Friedensinitiative

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