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Elmshorn
Foto: Reimer Wulf 






11.08.2017 

Bundestagswahl 2017: Briefwahl per QR-Code beantragen in Elmshorn

Immer mehr Menschen geben ihre Stimme per Briefwahl ab. Und die zu beantragen wird in Elmshorn künftig noch einfacher: Zur Bundestagswahl 2017 kann der Briefwahl-Antrag erstmals auch online ausgefüllt werden – bequem per QR-Code.

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Bereits zur Landtagswahl 2017 war der Trend eindeutig: Von 37.929 Wahlberechtigten gaben 4.219 ihre Stimme per Briefwahl ab. Im Vergleich zu 2012, als von 36.966 Wahlberechtigten 2.653 per Briefwahl stimmten, ein Plus von 1.566 Wählern.

Mussten die Briefwahl-Anträge damals noch per E-Mail, persönlich im Wahlbüro oder per Brief eingereicht werden, wird das mit der Bundestagswahl 2017 erstmals auch online ermöglicht. Jede Wahlbenachrichtigung zur Bundestagswahl 2017 wird einen QR-Code enthalten, der mit dem Smartphone eingescannt werden kann. Der Code verweist nicht nur auf die Antragsseite, er übernimmt auch automatisch alle notwendigen Daten von der Wahlbenachrichtigung. „Der Wähler muss diese Daten nur noch abgleichen und den Antrag elektronisch abschicken. Damit wird die Antragsstellung zu einer Sache von wenigen Minuten“, sagt Sybille Lamke, die Leiterin des Elmshorner Wahlbüros.

Wer den QR-Code nicht nutzen möchte oder den Antrag vor Erhalt der Wahlbenachrichtigung ausfüllen möchte, findet auf www.elmshorn.de den Link zur Antragsmaske. Hier müssen zur eindeutigen Identifizierung der vollständige Name, die Anschrift und das Geburtsdatum eingegeben werden. Die Angabe des Wahlbezirks und die Nummer im Wählerverzeichnis sind möglich, aber nicht verpflichtend. Somit kann die Antragsstellung auch von unterwegs oder im Urlaub erfolgen. Die Unterlagen können sogar an eine Wunschadresse geschickt werden.

Egal, ob der QR-Code genutzt wird, oder nicht: Wer online die Briefwahl beantragt, kann eine E-Mail-Adresse hinterlegen und so eine Eingangsbestätigung des Antrags erhalten. Auch sonst ist das Verfahren sicher: „Werden die Briefwahlunterlagen an eine Adresse bestellt, die nicht der Adresse im Wählerverzeichnis entspricht, schicken wir in jedem Fall einen Brief an die Heimatadresse. Darin weisen wir auf die Bestellung an eine andere Adresse hin“, so Lamke. Einem Missbrauch wird so vorgebeugt – wurden die Unterlagen nicht vom Wähler bestellt, kann er das Wahlbüro informieren, der bestellte Wahlschein wird ungültig gemacht.

Sämtliche Anträge werden auch weiterhin durch die Mitarbeiter des Elmshorner Wahlbüros bearbeitet. Selbstverständlich besteht auch weiterhin die Möglichkeit, die Unterlagen persönlich im Wahlbüro abzuholen und direkt vor Ort zu wählen. Hierfür ist das Wahlbüro täglich von 8.30 bis 12 Uhr, montags bis mittwochs zusätzlich von 14 bis 16 Uhr sowie donnerstags von 14 bis 17 Uhr geöffnet.

Trotz des erweiterten Online-Angebots werden die Wahlbenachrichtigungen ab der 33. Kalenderwoche weiterhin wie gewohnt als Brief verschickt und auch weiterhin den klassischen Briefwahl-Antrag enthalten. Ob mit oder ohne Benachrichtigung: Ab dem 14. August kann die Briefwahl online beantragt werden.

 

Autor/Autorin: Frau Lamke, Stadt Elmshorn