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Elmshorn
Foto: Reimer Wulf 






15.05.2017 

Bunter Rathaus-Esel enthüllt: Der etwas andere Blick auf Elmshorn

Dieses Talent ist ein Glücksfall für die Stadt Elmshorn: Mit ihrem kreativen Entwurf eines aufsehenerregend bunten, dynamischen Elmshorns konnte sich Rathaus-Mitarbeiterin Imke Stotz beim Wettbewerb zur Gestaltung des „bunten Esels“ klar durchsetzen. Nicht nur das: Ihr Design setzte Stotz sogar persönlich um.
Enthüllten den "bunten Esel": Imke Stotz (v.r.n.l.), Sabine Schon, Anne-Florence Frey und Stadtrat Dirk Moritz.

Enthüllten den "bunten Esel": Imke Stotz (v.r.n.l.), Sabine Schon, Anne-Florence Frey und Stadtrat Dirk Moritz.
Foto: Herr M. Planer, Stadt Elmshorn

Eine Quelle der Inspiration sei der aus New York stammende Pop-Art-Künstler James Rizzi, sagt Imke Stotz. Seine kleinteilig-verschachtelten Bilder mit ihren kräftigen Farben begeistern die studierte Architektin seit langem. Genauso, wie die Kunst der Aborigines, die mit verschlungenen Formen und bunten Farben aufwartet. In Anlehnung an diese eigenwilligen Stile fertigte Imke Stotz in acht Stunden konzentrierter Arbeit ihren Esel-Entwurf an.

„Ich zeige einen Tagesablauf in Elmshorn, vom Sonnenschein zum Sternenhimmel“, erklärt Stotz ihr farbenfrohes Werk. Sie wolle zeigen, dass die Stadt und ihre Bewohner immer in Bewegung sind; per Fahrrad, per Auto, per Bus oder sogar per Lkw. Die Krückau zieht sich als „blaues Band“ einmal rund um den Esel – „der Fluss ist die Lebensader der Stadt“, betont Stotz. Entsprechend nennt sie die Fische, die in der gemalten Krückau schwimmen, auch als ihr Lieblingsdetail.

Der Entwurf begeisterte die Jury: Imke Stotz gewann den Wettbewerb. „Der bunte Esel setzt einen tollen Akzent im Rathaus“, lobt Stadtrat Dirk Moritz, „das ungewöhnliche Design ist ein echter Hingucker.“ Damit die Skulptur am Ende aber auch genau ihren Vorstellungen entspricht, erklärte Stotz sich bereit, das komplizierte Design persönlich umzusetzen. Gemeinsam mit ihren Kolleginnnen Andrea Koltes, Sabine Schon und Anne-Florence Frey investierte die kreative Rathausmitarbeiterin etliche Stunden in die Umsetzung. Der bunte Esel ist ein wichtiges Zeichen: „Es ist ein positives Signal für ein kreatives Rathaus und unterstreicht unsere Verbundenheit zur Elmshorner Wirtschaft“, betont Moritz.

Der Esel stammt von der Wirtschaftsgemeinschaft „Grauer Esel“, die ihn im vergangenen Jahr der Stadt Elmshorn zum 875-jährigen Jubiläum schenkte – aus Anerkennung für die gute Zusammenarbeit zwischen der Stadt und der Wirtschaftsgemeinschaft. Auch im Gewerbegebiet Grauer Esel stehen bunte Varianten der Vierbeiner: Sie wurden von den Unternehmen vor Ort gestaltet.

 

Autor/Autorin: Herr M. Planer, Stadt Elmshorn