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Elmshorn
Foto: Reimer Wulf 






03.11.2017 

Erinnern an die Reichspogromnacht: Damit Geschichte sich nicht wiederholt

Vergangen und vergessen? Das soll – und darf – den Geschehnissen der Reichspogromnacht nicht passieren. Mit einer Gedenkstunde am 9. November erinnern die Stadt Elmshorn und die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes an jene Nacht, in der im damaligen Deutschen Reich systematisch Synagogen angegriffen und zerstört wurden. Auch in Elmshorn. Auch in diesem Jahr soll am Gedenkplatz am Flamweg / Neue Straße an das Unrecht und Leid erinnert werden.
Der Gedenkplatz am Flamweg / Neue Straße

Der Gedenkplatz am Flamweg / Neue Straße
Foto: Frau Klenke, Stadt Elmshorn

Die Ereignisse der Reichspogromnacht 1938 mögen lange her sein. Sie sind dennoch bis heute ein wichtiger Bestandteil der deutschen Kultur – der sich nicht wiederholen darf. Daher erinnert die Stadt Elmshorn gemeinsam mit der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN) an diesem Tag an das Leid, das vor mittlerweile 79 Jahren seinen Lauf nahm.

Die Gedenkstunde findet am Donnerstag, 9. November, ab 17 Uhr am Gedenkstein der ehemaligen Elmshorner Synagoge am Flamweg / Neue Straße statt. Der jüdische Kantor Elija Schwarz aus Halle / Saale wird die jüdischen Gebete El Male Rachamim und das Kaddisch sprechen. Die musikalische Begleitung der Gedenkstunde übernimmt Jerrit Tank, der ausnahmsweise ohne seine Band „Mary Jane Killed The Cat“ auftreten wird.

Die Stadt Elmshorn lädt interessierte Bürger ein, an diesem Abend gemeinsam der Geschehnisse der Reichspogromnacht zu gedenken.

 

Autor/Autorin: Herr M. Planer, Stadt Elmshorn und Frau S. Klenke, Stadt Elmshorn