Hilfsnavigation

Elmshorn
Foto: Reimer Wulf 






08.09.2017 

Neue Kanäle im Sanierungsgebiet: Bauarbeiten seit 11. September

4,9 Millionen Euro investiert die Stadt Elmshorn in ein modernes Entwässerungsnetz, das den Anforderungen des Sanierungsgebietes Krückau-Vormstegen gerecht werden soll. Die Stadtentwässerung will zudem derzeit bestehende Mängel beheben und den Hochwasserschutz verbessern. Bis 2019 kommt es zu Verkehrsbehinderungen. Die Parkplätze am Kremer-Gelände fallen weg.

Platzhalter_Marke_Elmshorn_WBM_330_240

Am 11. September ist es soweit: Dann beginnen die ersten Arbeiten am neuen Entwässerungsnetz im Sanierungsgebiet Krückau-Vormstegen. In bis zu 4,4 Meter Tiefe werden in Osterfeld, Berliner Straße, Vormstegen und in der Schloßstraße neue Schmutz- und Regenwasserkanäle verlegt. Die Maßnahme gilt als Grundlage für alle weiteren Entwicklungen in dem Gebiet – und sichert auch bei Hochwasser die zuverlässige Entwässerung in anderen Teilen der Stadt.

Folgende Bauabschnitte sind geplant:

1. Bauabschnitt (11.09.2017 – März 2018): Osterfeld und Berliner Straße. Die Straße Osterfeld wird zwischen der Reichen- und der Schloßstraße voll gesperrt. Die Zufahrt zu den Geschäften wird aus Richtung Reichenstraße frei bleiben. Die Berliner Straße wird für diese Zeit auf eine Fahrspur verengt; die Zufahrt zum ehemaligen Sky-Parkplatz bleibt jedoch frei.
2. Bauabschnitt (März 2018 bis Oktober 2018): Vormstegen wird zwischen Schauenburger Straße und Osterfeld voll gesperrt.
3. Bauabschnitt (September 2018 bis Dezember 2018): Osterfeld wird zwischen Schloßstraße und Vormstegen voll gesperrt.
4. Bauabschnitt (Februar 2019 bis Mai 2019): Die Schloßstraße wird voll gesperrt; Osterfeld wird zwischen Schloßstraße und Vormstegen voll gesperrt.

Im Januar 2018 werden die Arbeiten ruhen (Winterpause). Während der gesamten Bauphase können die Parkplätze auf dem ehemaligen Kremer-Gelände nicht genutzt werden.

Im Sanierungsgebiet werden mit dieser Baumaßnahme die bis zu 85 Jahre alten Kanäle und Versorgungsleitungen erneuert, Grundstücke neu erschlossen und ein zukunftssicheres Entwässerungsnetz gestaltet, das Dank einer Auftrennung in separate Schmutz- und Regenwasserkanäle auch einen Beitrag zum Umweltschutz leisten wird. Um Kosten zu sparen, werden die Stadtwerke Elmshorn sich der Baumaßnahme anschließen, alte Versorgungsleitungen ersetzen und ebenfalls gänzlich neue Anschlüsse schaffen.

Mit Hilfe des Hauses der Technik wird das neue Entwässerungsnetz künftig auch bei Hochwasser noch Regenwasser in die Krückau befördern können – ein wichtiger Baustein, um den Auswirkungen des Klimawandels effektiv begegnen zu können. Nach aktueller Planung soll das Haus der Technik 2018 seine Ausstattung erhalten, um mit Fertigstellung der Kanalbauarbeiten im Jahr 2019 ans Netz gehen zu können.

Obwohl umfassende Voruntersuchungen den Verdacht auf Altlasten entkräftet haben und bisherige Proben unauffällig waren, wird ein Fachbüro die Bauarbeiten eng überwachen, erklärt Joachim Grafe, der Leiter der Stadtentwässerung: „Luft, Grundwasser und Erdreich werden für die Dauer der Arbeiten fortlaufend beprobt“, so Grafe. Kampfmittelsondierungen werden baubegleitend durchgeführt.

 

Autor/Autorin: Herr M. Planer, Stadt Elmshorn