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Elmshorn
Foto: Reimer Wulf 

Kanal- und Straßenbauarbeiten in der Siedlung

Projektbeschreibung

Für das Gebiet der „Siedlung“ ist bereits 2005 ein Entwässerungs- und Straßensanierungskonzept erarbeitet und im Bauausschuss am 26.06.2006 zustimmend zur Kenntnis genommen worden. Im Zuge der Umsetzung dieses Entwässerungskonzeptes sollen auch die Straßen und Kanäle in der Siedlung, die nicht mehr den technischen Anforderungen entsprechen, erneuert werden.
In den vergangenen Jahren wurden bereits zwei Bauabschnitte realisiert. Der 1. Bauabschnitt umfasste die Helgoländer Straße und die Friedrich-Engels-Straße, der 2. Bauabschnitt die Danziger Straße, Langenmoor und Zeppelinplatz.

Aufgrund der vorliegenden Prioritätenliste sollen jetzt als 3. Abschnitt die Grönland-, Bornhöft-, Jündewatter Straße und Käppen-Meyn-Platz erneuert werden.

Die vier Straßen bestehen überwiegend aus einer 8 – 13 cm dicken Asphaltschicht, die auf z.T. frostempfindlichen anstehenden Untergrund und/oder Bauschutt eingebaut wurde. Lediglich in Teilbereichen ist eine ungebundene Trag- und Frostschutzschicht unter der Asphaltbefestigung vorhanden. Der bauliche Zustand ist entsprechend und erfordert schon allein aus Gründen der Verkehrssicherheit eine umfangreiche Erneuerung.

Die Schmutzwasserkanäle sind für die Ableitung des Schmutzwassers dimensioniert und ebenfalls in baulich schlechtem Zustand.

Die Oberflächenentwässerung erfolgte ursprünglich über ein privates und öffentliches Grabensystem. Die rückwärtigen privaten Gräben entsprechen nicht mehr dem Stand der Technik und sind durch unsachgemäße bauliche Änderung und mangelhafte Wartung nicht mehr funktionstüchtig.

Aus Gründen der Sicherheit und des Grundwasserschutzes ist es notwendig, die Schmutzwasserkanäle zu erneuern und den Graben zwischen Breslauer Straße und Grönlandstraße wieder herzustellen.

Es wird Jahr für Jahr schwieriger und teurer, die Verkehrssicherheit der Straßen aufrecht zu erhalten. Die Kosten für die notwendigen Reparaturarbeiten werden zudem in den nächsten Jahren erheblich steigen.

Für diese Straßen wurden seitens des Ingenieurbüros Reese und Wulff Entwürfe zur Gestaltung der Straßen, Kanäle und Gräben erarbeitet.

Darauf basierend wird sich für die Ableitung des Oberflächenwassers der Straße für eine Muldenentwässerung gemäß dem Entwässerungskonzept ausgesprochen. Dabei bleibt ergänzend anzumerken, dass die Mulden nicht überfahren werden dürfen und regelmäßig von den Anliegern gepflegt werden müssen, damit deren Funktionsfähigkeit nicht beeinträchtigt wird. Sie sind durch Granitsteine o.ä. zu sichern.

Die Oberflächenentwässerung erfolgt für diesen Teilbereich/Bauabschnitt über ein Mulden- und Grabensystem und entspricht damit der Zielsetzung, das Oberflächenwasser so weit wie möglich im Gebiet zu belassen.

Bei der Straßengestaltung wird - wie in der Helgoländer Straße und Friedrich-Engels-Straße - eine Pflasterung als Mischverkehrsfläche den Straßenzuordnungen entsprechend erfolgen. Ein Pflaster trägt mit zu dem Charakter einer ruhigen Wohnsiedlung bei und hat unterhaltungstechnische Vorteile. Lediglich die farbliche Abhebung der Flächen für Fahrbahn / Parkfläche ohne Zwischenbord gibt Abgrenzungen für die Verkehrsteilnehmer /-innen vor.

Diese Entwürfe werden den Anliegern der Straßen in einer Anliegerveranstaltung noch vorgestellt.

Aus bautechnischer Sicht ist es sinnvoll, die vier Straßen in einem Zuge in sinnvollen Teilabschnitten zu erneuern. Die Reihenfolge der Fertigstellung der einzelnen Bauabschnitte richtet sich nach den hydraulischen und verkehrstechnischen Erfordernissen.

Die Verwaltung möchte aus Effektivitäts- und Finanzgründen eine ganzheitliche Umsetzung der geschilderten Maßnahme anstreben. Nach den Vorstellungen des Flächenmanagements und der Stadtentwässerung sollen die genannten Straßen- und Kanalbaumaßnahmen über eine gemeinsame Ausschreibung und Auftragsvergabe abgewickelt werden, allerdings vom Bauablauf verteilt auf zwei Jahre.

Da die Straßen vollständig erneuert werden, werden zunächst keine nennenswerten Folgekosten auftreten. Später sind die üblichen Straßenunterhaltungen zu erwarten. Kosten hierfür sind gegenwärtig nicht bezifferbar.

Grönlandstraße:

Planungskosten für den Straßenbau: 22.000 € sowie Planungskosten für den Kanalbau: 21.300 € wurden bereits im Haushalt 2014 zur Verfügung gestellt.

Die erforderlichen Bau- und weiteren Planungskosten stehen im Haushalt 2016 zur Verfügung. Die Aufteilung der Kosten gestaltet sich wie folgt:

Für den Straßenbau: 335.000 € (inkl. ca. 10.000 € für die Erneuerung der Straßenbeleuchtung in der südlichen Grönlandstraße)

Für den Kanalbau (einschl. Straßenbauanteil): 450.000 € Grabenverrohrung 84.000 €

Die Grönlandstraße stellt im beitragsrechtlichen Sinne eine Innerortsstraße dar. Anliegerbeiträge fallen für die Mischverkehrsflächen in Höhe von 55 % der beitragsfähigen Kosten an, d.h. für die Grönlandstraße in Höhe von ca. 184.250 €.

Käppen-Meyn-Platz:

Planungskosten für den Straßenbau: 5.000 € sowie Planungskosten für den Kanalbau: 3.900 € wurden bereits im Haushalt 2014 zur Verfügung gestellt.

Die erforderlichen Bau- und weiteren Planungskosten stehen im Haushalt 2016 zur Verfügung. Die Aufteilung der Kosten gestaltet sich wie folgt:

Für den Straßenbau: 120.000 € (inkl. ca. 2.500 € für die Erneuerung der Straßenbeleuchtung)

Für den Kanalbau (einschl. Straßenbauanteil): 141.000 €

Der Käppen-Meyn-Platz ist eine Anliegerstraße und es werden Anliegerbeiträge in Höhe von 75 % veranlagt, d.h. für den Käppen-Meyn-Platz in Höhe von ca. 90.000 €.

Bornhöftstraße:

Planungskosten für den Straßenbau: 25.000 € sowie Planungskosten für den Kanalbau: 19.000 € wurden bereits im Haushalt 2014 zur Verfügung gestellt.

Die erforderlichen Bau- und weiteren Planungskosten sind als Verpflichtungserklärung für den Haushalt 2017 eingestellt. Die Aufteilung der Kosten gestaltet sich wie folgt:

Für den Straßenbau: 370.000 € (inkl. ca. 10.000 € für die Erneuerung der Straßenbeleuchtung)

Für den Kanalbau (einschl. Straßenbauanteil): 442.000 €

Die Bornhöftstraße stellt im beitragsrechtlichen Sinne eine Innerortsstraße dar. Anliegerbeiträge fallen für die Mischverkehrsflächen in Höhe von 55 % der beitragsfähigen Kosten an, d.h. für die Bornhöftstraße in Höhe von ca. 203.000 €.

Jündewatter Straße:

Planungskosten für den Straßenbau: 8.000 € sowie Planungskosten für den Kanalbau: 8.500 € wurden bereits im Haushalt 2014 zur Verfügung gestellt.

Die erforderlichen Bau- und weiteren Planungskosten sind als Verpflichtungserklärung für den Haushalt 2017 eingestellt. Die Aufteilung der Kosten gestaltet sich wie folgt:

Für den Straßenbau: 180.000 €

Für den Kanalbau (einschl. Straßenbauanteil): 208.000 €

Eine Erneuerung der Straßenbeleuchtung ist nicht erforderlich.

Die Jündewatter Straße ist eine Anliegerstraße und es werden Anliegerbeiträge in Höhe von 75 % veranlagt, d.h. für die Jündewatter Straße in Höhe von ca. 130.000 € (es grenzt ein städtisches Grundstück an die Straße).

 

Baubeginn in der Siedlung

Ab dem 15.08.2016 erfolgt der Startschuss für den 3. Teilbereich der Siedlung: die Grönlandstraße und der Käptn-Meyn-Platz werden erneuert. Begonnen wird mit Einrichten der Baustelleneinrichtungen und Fräsen in der Grönlandstraße bis Bornhöftstraße.

In den Randbereichen der Baustelle wird die Baufirma mit den Anliegern direkt in Verbindung treten, damit in Bezug auf die Erreichbarkeit der Grundstücke und erforderlichen Angleichungsarbeiten eine einvernehmliche Lösung gefunden wird.

Diese Erreichbarkeit soll weitgehend über eine Baustraße gewährleistet bleiben, jedoch wird es auch zeitlich begrenzte Abschnitte geben, die ggf. nur zu Fuß erreichbar sind.

Ebenso wird die Baufirma Sie direkt infomieren, falls die Straße kurzfristig – z.B. wegen Fräsarbeiten – gesperrt werden muss.

Insbesondere in der Grönlandstraße befinden sich etliche Bäume, die während der Maßnahme geschützt werden. Arbeiten in der Nähe des Wurzelbereiches werden ggf. unter der Aufsicht von Fachpersonal durchgeführt werden.

Wir bitten um Verständnis für die sich aus der Maßnahme ergebenden Einschränkungen.

 

Für Rückfragen stehen wir Ihnen jederzeit gern zur Verfügung.

 

Autor: Frau Derboven, Stadt Elmshorn 
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