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KGSE

KGSE: Neubau feierlich übergeben

Es war ein Kraftakt für alle Beteiligten – doch die harte Arbeit, die hohen Investitionen und das große Engagement für die neue Erich Kästner Gemeinschaftsschule wird sich auszahlen. Am Montag, 12. Oktober, wurde der Neubau feierlich eingeweiht und übergeben. Eingeladen waren unter anderem Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig und Bundesministerin Barbara Hendricks.

 

2015-10-12 Einweihung KGSE  3
Foto: Morten Planer 

Gut 36 Millionen Euro hat die neue Erich Kästner Gemeinschaftsschule (KGSE) gekostet. Dass sich Schüler und Lehrer schon heute mit dem Neubau identifizieren, haben sie am Tag oder offiziellen Einweihung deutlich gemacht. Sie organisierten einen Flashmob auf dem Schulhof, entrollten aus den Fenstern im Obergeschoss farbenfrohe Fahnen, die das Gebäude schmückten, tanzten zur Musik und setzten ein Modell der Schule zusammen. Auch die Moderation der Einweihungsfeier und eine Schauspieleinlage wurden von den Schülern gestaltet.

Damit zeigten die Schüler, dass sich der zentrale Wunsch aller Verantwortlichen längst erfüllt hat: „Die Schule soll nicht nur ein Ort des Lernens, sondern auch des Lebens sein“, sagte Bürgermeister Volker Hatje in seiner Ansprache. Auch der Stadtteil identifiziere sich im hohen Maße mit der KGSE, die eine „wirklich schöne Schule“ geworden sei. Die Stadt habe auf hochwertige und langlebige Materialien gesetzt, um Folgekosten zu vermeiden, betonte der Bürgermeister. Dass die Baukosten bis heute im Rahmen geblieben sind, sei im öffentlichen Bau nicht selbstverständlich. In diesem Fall bedeutet das auch eine Entlastung des städtischen Haushalts: Den größten Teil der Baukosten trägt die Stadt mit einer Summe von 29,3 Millionen Euro selber. 1,7 Millionen Euro stammen vom Land, 5 Millionen Euro aus dem Bundesprogramm Soziale Stadt. „Dieser Kraftakt wird die Stadt auch nachhaltig finanziell beeinträchtigen“, sagte Hatje, der bei der Gelegenheit einmal mehr die Notwendigkeit eines Städtebauförderprogramms des Landes deutlich machte. Hatje sprach allen Beteiligten seinen Dank für eine konstruktive Zusammenarbeit aus – von Architekten über die städtischen Mitarbeiter bis hin zu Schülern, Lehrern und Schulleitung, die immerhin jahrelang rund um eine Baustelle lehren und lernen mussten.

„Eines ist sicher“, betonte indes die Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, Dr. Barbara Hendricks, „dieses Gebäude wird nicht das Schicksal seines Vorgängers erleiden, der nach nur 40 Jahren verschrottet werden musste.“ Damit sei die Fördersumme aus dem Programm Soziale Stadt „gut angelegtes Geld“. In vielerlei Hinsicht: Die Entwicklung der Schule komme dem ganzen Quartier und schließlich auch der Gesellschaft zugute. Eine Einschätzung, die auch Torsten Albig teilte. In den 1970er und 1980er Jahren habe man im Schulbau mit günstigen Gebäuden „den falschen Weg“ eingeschlagen. Vielmehr sollten Schulen als die Kathedralen einer Gesellschaft verstanden werden. Die KGSE, hob Albig hervor, habe ein fortschrittliches pädagogisches Konzept, sei keine 08/15-Schule. So werde hier auch Inklusion als Selbstverständlichkeit gelebt – und das schon, bevor es zum politischen Programm wurde. Die neue KGSE sei ein „gutes Zeichen für Elmshorn. Auch, wenn es lang und anstrengend war.“

Allerdings: Noch ist der Neubau nicht vollendet. Im Frühjahr 2016 soll mit dem Abschluss der Herstellung der Außenanlagen jedoch alles geschafft sein. Dann ist die KGSE nach fünf Jahren Bauzeit endgültig fertiggestellt.

 

Autor: Morten Planer 
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2015-10-12 Einweihung KGSE 4
Foto: Morten Planer 
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