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Elmshorn
Foto: Reimer Wulf 

Reeperbahn

Kanal- und Straßenbauarbeiten Reeperbahn (zwischen Gerberstr. und Jahnstr.)

In der Reeperbahn zwischen Gerberstraße und Jahnstraße sind Kanalarbeiten erforderlich. Der vorhandene Mischwasserkanal ist ausweislich der vorhandenen Kanalbefilmungen marode (Scherben, Längs- und Querrisse, undichte Muffen). Die Kanalisation muss saniert werden.

Es soll nunmehr sowohl ein Schmutz- als auch ein Regenwasserkanal eingebaut werden. Mit dieser getrennten Kanalisation besteht erstmals die Möglichkeit, dass Regenwasser vom Schmutzwasser getrennt abzuleiten. An den neuen Regenwasserkanal wird die Oberflächenentwässerung der Grundstücke und der Straßen angeschlossen.
Im Zuge dieser Maßnahme ist auch die Erneuerung der Gehwege und Straßenfläche notwendig. Das Bauvorhaben war ursprünglich als Einzelmaßnahme im Projekt „Stadtumbau West – Quartier am Wasserturm“ vorgesehen. Nach Ablehnung der Förderfähigkeit durch das Innenministerium wurde nach Beschlussfassung im Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt (ASU) vom 22.09.2010 das Vorhaben „Reeperbahn“ im Maßnahmenplan 2011 gestrichen.
 
Im Schleusengraben ist seit der Umgestaltung ein Kfz-Verkehr nicht mehr möglich. Daher ist es notwendig, zukünftig in der Reeperbahn zwischen Gerberstraße und Jahnstraße einen Begegnungsverkehr zu ermöglichen, um die Belastung der weiteren Straßen im Quartier zu reduzieren. Es wurden folgende Belange berücksichtigt: die Anordnung der Feuerwehraufstellflächen, die Anzahl der zur Verfügung gestellten Parkplätze und der vorhandene Baumbestand. Erhaltenswert sind 2 große Ahornbäume am nördlichen Kreuzungsbereich Jahnstraße / Reeperbahn. Die Straßenbeleuchtung wird ebenfalls erneuert.
 
Die Planung sieht vor, die Bäume zu erhalten und in den Gehweg zu integrieren. Auf der Grundlage dieser Planung werden 11 Parkplätze zur Verfügung gestellt.
 
Zur optischen Anpassung an die unmittelbare Quartiersnähe ist für die Fahrbahn in der Reeperbahn sowie im Einmündungsbereich der Jahnstraße eine abschnittsweise Aufpflasterung mit Großpflaster ohne Höhenversatz – wie auch vor dem Wasserturm – gestalterisch vorgesehen. Es wird darauf hingewiesen, dass hierdurch erhöhte Fahrgeräusche entstehen können.

Diese Gestaltungskomponente ist im Sinne des Amtes für Stadtentwicklung und des Flächenmanagements. Eine Erneuerung der Fahrbahn durchgängig in Asphalt würde zu einer Verringerung der Kosten um ca. 50.000,00 € führen.
 
Durch die Erneuerung des Abschnittes Jahnstraße zwischen Reeperbahn und Wasserturmplatz erfolgt optisch eine Arrondierung des Quartiers Schleusenpark/Reeperbahn. Technisch erscheint es ebenfalls sinnvoll, da auch hier die Fahrbahn und die Gehwege in einem sichtbar sehr schlechten Zustand sind. Die Gehwegbefestigungen sind teilweise versackt, verkantet und zerbrochen und stellen eine Gefährdung der Verkehrssicherheit dar. Außerdem sind mit dieser Erneuerung gleichzeitig Ersatzpflanzungen von 7 Ulmen für die im vergangenen Jahr gefällten fünf rot blühenden Kastanien vorgesehenen. Weiterhin wird 1 Straßenlampe erneuert. Da Kanalbauarbeiten in der Jahnstraße nicht notwendig sind, entfällt hier eine Beteiligung der Stadtentwässerung an den Straßenbaukosten.

Mit der Neugestaltung dieser Straßen soll eine Anpassung an das Quartier Schleusenpark erfolgen und auch hier die Attraktivität des Wohnbereichs verbessert und die Verkehrssituation optimiert werden.
   
Die Reeperbahn zwischen Gerberstraße und Jahnstraße stellt im beitragsrechtlichen Sinne eine selbständige Einrichtung dar, die nach dem Kommunalabgabengesetz (KAG) als Innerortsstraße abgerechnet werden kann.
 
Anliegerbeiträge fallen für die Fahrbahn i. H. v. 45 % der beitragsfähigen Kosten und für die Gehweg und die Straßenbeleuchtung in Höhe von 60 % an.
 
Der Ausschuss für kommunale Dienstleister hat am 18.06.2012 den Projektbeschluss für die Durchführung dieser Maßnahme gefasst. Erst nach Zurverfügungstellung entsprechender Gelder kann mit der Realisierung der Maßnahme begonnen werden. Finanzielle Mittel stehen zur Zeit im Haushalt nicht zur Verfügung.
  
Baubeginn: noch nicht bekannt 
 
Bauende: noch nicht bekannt 
           
Für Rückfragen stehen wir Ihnen jederzeit gern zur Verfügung.

 

Autor: Frau Derboven, Stadt Elmshorn 
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