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Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördert Energieberatungen in Wohngebäuden vor Ort. Dem Beratenen soll dabei veranschaulicht werden, wie das Gebäude, das Gegenstand der Beratung ist, auf ein energetisches Niveau zu bringen ist, damit es im Rahmen des Wirtschaftlichkeitsgebots als energetisch dauerhaft saniert angesehen werden kann. Grundsätzlich ist dies der Fall, wenn ein von der Kreditanstalt für Wiederaufbau-Bankengruppe gefördertes Effizienzhausniveau erreicht wird.

Die Förderung besteht in einem Zuschuss, den der Berater erhält. Dadurch verbilligt sich die Beratung für den Kunden, denn der Berater ist verpflichtet, den Zuschuss mit seinen Beratungskosten zu verrechnen und dem Kunden nur einen entsprechend ermäßigten Betrag in Rechnung zu stellen.

Der Zuschuss für eine Vor-Ort-Beratung beträgt 400 Euro für Ein-/Zweifamilienhäuser und 500 Euro für Wohnhäuser mit mindestens drei Wohneinheiten.

Der Zuschuss erhöht sich (Bonus), wenn der Berater in die Vor-Ort-Beratung weitere Beratungsleistungen integriert. Folgende bonusbegünstigte Leistungen, die miteinander kombiniert werden können, kommen in Betracht:

  • Werden mit der Beratung Hinweise und Empfehlungen zur Stromeinsparung verbunden, wird ein Bonus von 50 Euro gezahlt.
  • Für die zusätzliche Integration thermografischer Untersuchungen in den Beratungsbericht wird ein Bonus in Höhe von 25 Euro pro Thermogramm, höchstens aber von 100 Euro gewährt.

Insgesamt (einschließlich der Boni) beträgt der Zuschuss maximal 50 Prozent der Beratungskosten (brutto).