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Krückauwanderweg

KAREL – Klimaanpassung des Regenwassernetzes von Elmshorn und Umland

Mehr Niederschläge bei sinkender Entwässerungs-Kapazität der Krückau: Schon heute kommt es immer wieder zu kritischen Situationen und damit zur Hochwassergefahr im Einzugsgebiet des Flusses. Eine Folge des Klimawandels, die sich in Zukunft noch verschärfen wird. Diesem Problem mit einer nachhaltigen Lösung zu begegnen, das ist das erklärte Ziel des Projekts KAREL (KlimaAnpassung des Regenwassernetzes von Elmshorn und UmLand), in dem die Stadt Elmshorn mit ihren Umlandgemeinden kooperiert.

Der Fluss ist voll: So ließe sich die Lage an der Krückau zusammenfassen. Denn sowohl für die Stadt Elmshorn wie auch für die Umlandgemeinden spielt der Fluss eine zentrale Rolle, wenn es um die Entwässerung von Niederschlagswasser geht. Fast alle Niederschläge – ob Regen oder Schnee – werden in die Krückau geleitet. Doch ein abgestimmtes Konzept zur Entwässerung gibt es bislang nicht. Bei hohem Wasserstand in der Elbe kann das zu kritischen Situationen und lokalen Überflutungen führen.

Kritisch wird es besonders dann, wenn das Krückau-Sperrwerk an der Mündung in die Elbe geschlossen wird. Das ist immer dann der Fall, wenn die Elbe bereits einen hohen Wasserstand führt. Dennoch fließt weiterhin Wasser vom Oberlauf der Krückau in Richtung des Sperrwerks, wo es sich weiter aufstaut und im Elmshorner Hafen zu einem Wasserstand führt, der deutlich über dem mittleren Wasserstand liegt. Tritt dann auch noch ein Starkregenereignis im Einzugsgebiet des Flusses auf, kann dieses Wasser nicht mehr aufgenommen werden: Es staut sich innerhalb des Entwässerungssystems auf und führt zu lokalen Überflutungen in Elmshorn und dem Umland.

Dabei gibt es kaum eine Alternative zur Entwässerung in die Krückau: Das Gelände der Stadt Elmshorn liegt zu tief, die Böden sind, auch im Umland, kaum durchlässig und der Grundwasserpegel liegt relativ hoch. Treten die Auswirkungen des Klimawandels ein, kann im Ernstfall nicht mehr ausreichend entwässert werden: Elmshorn droht Hochwasser. Hier muss gehandelt werden und das geht die Stadt Elmshorn in Kooperation mit TUTECH INNOVATION GMBH und dem Institut für Wasserbau der Technischen Universität Hamburg (TUHH) an. Gemeinsam mit den Umlandgemeinden wird ein integriertes und räumlich übergreifendes Klimaanpassungskonzept für die Regenentwässerung mit technischen und strukturellen Lösungsansätzen entwickelt.

Im Wesentlichen wird eine Erhöhung der Robustheit der Regenentwässerung gegenüber den Auswirkungen des Klimawandels angestrebt. Erfolgreich kann die Entwässerung aber nur dann sein, wenn die Stadt Elmshorn und die Umlandgemeinden gemeinsam an einem Strang ziehen.

Aktuelle Informationen zum Stand der Umsetzung und Hintergrundwissen erhalten Sie auf der KAREL-Projektseite unter http://karel-elmshorn-umland.de/.

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Autor: Herr M. Planer, Stadt Elmshorn 
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