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Hafen Sonnenuntergang

Steindammpark

Die Planungen für diesen „gestalteten Ökopark“ begannen 1986, die Realisierung des damaligen Volkspark Steindammwiesen erfolgte in drei Bauabschnitten.

Der erste gesetzte Baum war übrigens eine rot blühende Kastanie. Sie wurde im Mai 1987 anlässlich der Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde zwischen Elmshorn und Tarascon (Frankreich) von den damaligen Bürgermeistern Dr. Dietmar Lutz und Madame Thérèse Alliaud eingepflanzt, musste aber zwischenzeitlich durch eine Eiche ersetzt werden. Zu Ehren dieser Partnerschaft hat die fußläufige Anbindung vom Bahnhofstunnel Mühlenstraße zur Kreuzung Hamburger Straße / Steindamm den Namen „Tarasconer Weg“ erhalten.

Noch vor Baubeginn gingen im Rathaus die ersten Bewerbungen zur Errichtung einer Eisdiele, eines Imbisses, usw. ein…
Verwirklicht wurden gastronomische Anreize allerdings erst im Jahre 2010 mit der Errichtung der „Auszeit am See“.

Nachdem der Steindammpark aufgrund fehlender Finanzen immer „naturbelassener“ wurde und durch Wildwuchs Angsträume entstanden, die neben dem sich dort aufhaltenden Publikum einen negativen Charakter provozierten, nahm sich die neu gegründete Arge Steindammwiesenpark des Parks an. Die Arge resultierte aus der 1. Elmshorner Zukunftskonferenz vom Januar 2000. Ziel der Arge war die Attraktivitätssteigerung dieses innerstädtischen Kleinods mit wenig Aufwand und damit verbunden ein Charakterwandel zum Positiven hin.

Während der nächsten 5 Jahre konnten auf Anregungen der Arge Steindammwiesenpark zahlreiche kleine Verbesserungen umgesetzt werden, so dass der Steindammpark heute ein attraktiver Park ohne Angsträume ist, der gern zum Verweilen einlädt. Mit der Umsetzung der letzten Anregung – Belegung des Parks durch eine gastronomische Einrichtung – ist aus dem Steindammpark jetzt wirklich eine innerstädtische Oase geworden. Liegewiese, Sonnenterrasse, Grillplatz, Skateranlage, Bocciabahn, Kleinspielfeld und zwei Spielplätze werden von den Elmshornern gut angenommen und gern genutzt. Im See finden sich eine Rohrichtinsel und Seerosenbeete. Die Steganlage, von der aus regelmäßig die Modellschiffe des Schiffsmodellbauclubs Elmshorn ihre Runden drehten, musste leider wegen starker baulicher Mängel gesperrt werden. Der Festplatz steht Zirkussen, Puppentheatern oder Reptilienausstellungen erst ab 2017 wieder als Veranstaltungsort zur Verfügung: zur Zeit wird die Fläche als Stellplatzfläche für die Kreisberufsschule benötigt. Ab 2017 können dann auch von der Festwiese aus Ballons wieder ihre Fahrten starten.


Der Elmshorner Stadtlauf führt jeweils im September unter anderem rund um den See.

Im Jahr 2010 wurde im gesamten Parkgelände erstmals die Nachhaltica 1.0 veranstaltet, ein Volksfest rund um das Thema erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit. 2014 hat die Nachhaltica 5jähriges Jubiläum gefeiert; für 2015 mussten die Planungen allerdings mangels Sponsoren auf Eis gelegt werden. Ob und in welcher Form die Nachhaltica beibehalten werden kann ist zur Zeit ungewiss.

Luftbild Steindammpark

Der Steindammpark, fotografiert aus der Luft 2009.

Begrenzt wird er im Osten durch die Bahnschienen, im Norden durch die P+R-Anlage und den Mühlendamm und westlich durch den Steindamm. Im südlichen Bildrand sehen Sie die sogenannte „Badewanne“, zu deren Entlastung direkt am Kreuzungsbereich Steindamm/Hamburger Straße im Park ein Regenrückhaltebecken errichtet wird.
Gut erkennbar sind der halbrunde Festplatz sowie südlich daneben das Kleinspielfeld. Auch der in den See hineinragende Ausblick auf Höhe der P+R-Anlage fällt ins Auge. Die Skater haben ihr Revier direkt „unter“ der P+R-Anlage. Noch nicht im Bild ist das neu errichtete Café; es befindet sich in dem „Kreis“ zwischen P+R-Anlage und Mühlendamm. Deutlich erkennbar ist die fuß- bzw. radläufige Anbindung der Kreuzung Steindamm/Hamburger Straße an den Bahnhof (östlich neben den Gleisen verlaufend).

In der südwestlichen Ecke des Steindammparks wurde 2012 der Bau eines Regenwasser-Pufferbeckens umgesetzt. Das Becken hat je nach Einstauhöhe (1,50 m, 2,30 m, max. möglich 2,80 m) ein Volumen von ca. 1.800 m³ / 4.000 m³ / 6.000 m³.Das Becken ist ca. 3.000 m² groß und hat ein Fassungsvermögen von ca. 16.000 m³. Mit Hilfe dieses Beckens werden die Überflutungen der sogenannten „Badewanne“, der Bahnunterführung Hamburger Straße, endlich ein Ende haben. Mit Aufstellung neuer Straßenlaternen und Neubepflanzung des Areals ist der Steindammpark um eine weitere Attraktion bereichert.

Die Einzäunung des Beckens ist nicht notwendig und auch nicht vorgesehen, da dieses Becken im Gegensatz zu einem herkömmlichen Regenrückhaltebecken keinen dauerhaft hohen Wasserstand halten wird.

 

Autor: Frau Derboven, Stadt Elmshorn 
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