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Schleusenpark
Foto: Frau Schon, Stadt Elmshorn 

Klimaschutzfonds

Der Klimaschutzfonds der Stadt Elmshorn und der Gemeinden Altenmoor, Horst, Kiebitzreihe, Klein Nordende, Klein Offenseth-Sparrieshoop, Kölln-Reisiek, Raa-Besenbek, Seester, Seestermühe und Seeth-Ekholt gewährt als freiwillige Leistung Zuschüsse zu Maßnahmen, die in besonderem Maße zur Reduktion der Emissionen von klimawirksamen atmosphärischen Spurengasen, insbesondere Kohlendioxid (CO2), beitragen und die der Förderung regenerativer Energieerzeugung dienen.

Geförderte Maßnahmen - Stand Februar 2015

Der Klimaschutzfonds wurde bereits 1996 ins Leben gerufen. Nach der Abschaffung des „Kohlepfennigs“ überlegten Politiker und Verwaltung der Stadt Elmshorn wie die frei gewordenen Gelder sinnvoll eingesetzt werden sollen. Zu Förderung einer nachhaltigen Energiegewinnung einigten sich die beteiligten Akteure auf die Gründung des Klimaschutzfonds in der Stadt Elmshorn. Er sollte schon damals Privatpersonen, öffentlichen und gemeinnützigen Einrichtungen bei der Umsetzung innovativer Ideen im Klimaschutz unterstützen. Bereits in den ersten vier Jahren konnten 64 Maßnahmen, wie Photovoltaik- und Solarthermieanlagen oder ein Passivhaus und ein Nahwärmenetz mit Hilfe des Klimaschutzfonds umgesetzt werden. Ab dem Jahr 2000 schlossen sich dann die ersten Umlandgemeinden dem Fonds an. Bis heute (Stand Jan. 2014) konnten insgesamt 425 Klimaschutzmaßnahmen gefördert werden (Aufteilung nach Gemeinden siehe Grafik). Dadurch werden jährlich mehr als 1.000 Tonnen CO2 eingespart. Die Förderung hat bisher private Investitionen in erneuerbare Energien von 9 Mio. Euro in Elmshorn und den zehn Umlandgemeinden angeregt.

Dem Klimaschutzfonds stehen jedes Jahr rund 35.000 Euro zur Verfügung. Er speist sich aus der jährlichen Einzahlung der Stadt Elmshorn und den Umlandgemeinden, die jeweils 50 Cent pro Einwohner einzahlen.

Förderfähige Maßnahmen:

Solarthermie Anlagen

 

Flachkollektoren bis zu 400 €
Röhrenkollektoren
bis zu 500 €

Photovoltaikanlagen

300 €, zzgl. 100 € pro kWpeak

 

zusätzlich Solarstromspeicher
bis zu 1.000 €
zusätzlich Dachbegrünung max. 500 €


Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen (BHKW)

 

< 1 kWel bis zu 1.200 €
1-4 kWel
bis zu 800 €

Visualisierungsmaßnahmen des Ertrages aus Erneuerbaren Energien

 

Bis zu 50 % der Investitionskosten max. 500 €

Maßnahmen zur Einführung und Nutzung innovativer Technologien

zur Energieeinsparung, zur rationellen Energienutzung und zur Einspeisung von Energie (hierzu gehören nicht Sanierungsmaßnahmen nach Standard).

Maßnahmen mit Demonstrationscharakter

Über den Förderantrag entscheidet zunächst der Beirat für den Klimaschutzfonds. Er tagt in der Regel zweimal im Jahr und setzt sich zusammen aus je einem Vertreter der Stadt Elmshorn, der Stadtwerke Elmshorn, des BUND, des NABU, der Architektenkammer, der vier im Stadtverordneten-Kollegium vertretenen Fraktionen und zwei gemeinsamen Vertretern der Nachbargemeinden. Der Beschlussvorschlag des Beirates muss abschließend vom Bürgermeister der Stadt Elmshorn bestätigt werden.

Die Sitzungstermine des Klimabeirates finden Sie unter Beirat zum Klimaschutzfonds.

Presseartikel “Klimaschutzfonds 2014“

Flyer “Förderprogramme Energieerzeugung und Energieeinsparung“

 

Kontakt
Stadt Elmshorn
Der Bürgermeister
Amt für Stadtentwicklung
Schulstraße 15-17
25335 Elmshorn
Telefon:
+49 4121 231 0
Telefax:
+49 4121 231 325
E-Mail:
Ansprechpartner
Herr Pietrucha
601.12
Telefon:
+49 4121 231 456

Frau Hartwig
602.13
Telefon:
+49 4121 231 454