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Denkmale

 

Zu den Denkmalen in Elmshorn gehören die durch das Gesetz zum Schutz der Denkmale (Denkmalschutzgesetz) geschützten Kulturdenkmale sowie Denk- und Mahnmale, die an geschichtliche Bauten oder Ereignisse erinnern und zum Nachdenken bzw. Gedenken auffordern sollen.

Vor Inkrafttreten des neuen Denkmalschutzgesetzes 2015 gab es in Elmshorn ca. 170 zumeist als Wohn- oder Geschäftshäuser genutzte Kulturdenkmale. Wurde bis dahin in einfache und besondere Kulturdenkmale unterschieden, so gibt es inzwischen einen einheitlichen Denkmalbegriff. Alle bisherigen „Kulturdenkmale von besonderer Bedeutung“ sind automatisch auch durch das neue Gesetz geschützt. Hierzu gehören u. a. die Kirche St. Nikolai, der Wasserturm, die Gebäude der Stadtbücherei und des Industriemuseums, die Reit- und Fahrschule, das Rathaus, die Markthalle, die Knechtschen Hallen und die Weiße Villa.

Bei den bisherigen „einfachen Kulturdenkmalen“ sind eine Überprüfung bzw. Inventarisierung (bereits erfolgt) und eine Bewertung (noch nicht abgeschlossen) durch das Landesamt für Denkmalpflege erforderlich.

 

Bücherei
Foto: Birgit Hamborg, Stadtarchiv Elmshorn 

 

Kulturdenkmale unterliegen einem besonderen gesetzlichen Schutz und sind nachrichtlich in die regelmäßig zu überprüfende Denkmalliste des Landesamtes für Denkmalpflege Schleswig-Holstein als oberer Denkmalschutzbehörde einzutragen. Unabhängig von dieser Eintragung bedürfen u. a. die Instandsetzung, Veränderung und Vernichtung eines Kulturdenkmals der Genehmigung des Landrates des Kreises Pinneberg als unterer Denkmalschutzbehörde.

Im Stadtgebiet befinden sich auch Natur- und Bodendenkmale, zu denen unter Schutz stehende Bäume wie die Tulpenmagnolie vor der Weißen Villa und die Schwedenschanze im Liether Stadtpark gehören.

 

Weißes Haus
Foto: Birgit Hamborg, Stadtarchiv Elmshorn 

 

Daneben gibt es ca. 20 Gedenk- und Ehrenmale. Hierzu gehören u. a. Kriegerdenkmale wie in der Schulstraße oder auf dem kirchlichen Friedhof, der Gedenkstein für die Synagoge im Flamweg oder Industriedenkmale wie der Schiffsdieselmotor oder die Dampfmaschine im Vormstegen/Ecke Südufer.

Hinzu kommen knapp 30 Hinweistafeln wie die Rückblicktafeln zu Geschichte und Lauf der Krückau, die Hinweistafeln zur Historie Elmshorns und die blauen Emaille-Tafeln zur NS-Zeit sowie zur Zwangsarbeit- und Selbstbefreiung.

Im Rahmen einer Kunstaktion von Gunter Demnig wurden bislang 25 sogenannte „Stolpersteine“ zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus in Elmshorn verlegt.

 

 

Autor: Frau Baumann, Stadt Elmshorn 
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