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Elmshorn
Foto: Reimer Wulf 






02.01.2018 

Altes Haus, neues Leben: Perspektiven für die Markthalle

Wie geht es weiter mit der Elmshorner Markthalle? Die Stadt Elmshorn lädt am Mittwoch, 10. Januar, zu einer Zukunftswerkstatt rund um das historische Gebäude auf dem Buttermarkt ein. An diesem Tag haben Sie die Chance, die Markthalle auch im Obergeschoss zu besichtigen und von Experten aus erster Hand zu erfahren, welche Nutzungen die Statik überhaupt zulässt. Einen ersten Eindruck - hier.
Zukunft Markthalle 10.01.2018
Layout: Frau Schon, Stadt Elmshorn

 

"Die Elmshorner Markthalle ist etwas Besonderes", ist sich Stadtrat Dirk Moritz sicher. Ihre zentrale Lage prägt das Elmshorner Stadtbild, an Markttagen ist sie einer der wichtigsten Treffpunkte. Doch außerhalb dieser Tage wird das historische Haus kaum genutzt. Das soll sich mit dem Stadtumbau ändern: Das Gebäude soll instandgesetzt und zu neuem Leben erweckt werden.

An der Entscheidung, wie die Markthalle genutzt werden soll, will die Stadt Elmshorn Bürger, Marktbeschicker und -Besucher, Investoren, Architekturbegeisterte und alle Interessierten teilhaben lassen. Am Mittwoch, 10. Januar, werden Fachleute der Stadtverwaltung und von CRReumschüssel Architekten sowie ein Statiker der Helmut Wiemer Ingenieurgesellschaft für Bauwesen mbH durch die Markthalle führen. Im Anschluss, ab 18.30 Uhr, wird die Veranstaltung im Kollegiumssaal fortgesetzt. Ralf Ebert von STADTart wird in seinem Impulsvortrag Beispiele sanierter Markthallen zeigen, bevor der bauliche Zustand der Elmshorner Markthalle unter der Überschrift "Grenzen und Möglichkeiten" vorgestellt wird. Danach sind Sie gefragt: "Bringen Sie Ihre Ideen für eine lebendige Markthalle ein", appelliert Moritz.

Weitere Informationen finden Sie im Flyer.

Welche Belastungsgrenzen die Markthalle nach einem aktuellen Gutachten aufweist, können Sie auf dieser Grafik einsehen. Farblich markiert sind Beispiele der möglichen Nutzung.


Querschnitt der Markthalle mit Belastungsgrenzen.

Legende (gemäß DIN-Norm)

Hellrosa (DG2): Spitzboden. Für Wohnzwecke nicht geeigneter, aber zugänglicher Dachraum bis 1,00m lichter Höhe.
Gelb (EG, 1. / 2. OG sowie DG1): Wohn- und Aufenthaltsräume. Decken ohne ausreichende Querverteilung der Lasten, Räume und Flure in Wohngebäuden, Bettenräume in Krankenhäusern, Hotelzimmer einschließlich zugehöriger Küchen und Bäder.
Grün (EG, 1. / 2. OG sowie DG1):
a) Büroflächen, Arbeitsflächen, Flure: Büroflächen, Arztpraen ohne schweres Gerät, Stationsräume, Aufenthaltsräume.
b) Verkaufsräume: Verkaufsräume bis 50m2 Grundfläche in Wohn-, Büro- und vergleichbaren Gebäuden.
Dunkelrosa (EG, 1. OG):
a) Büroflächen, Arbeitsflächen, Flure: Behandlungsräume in Krankenhäusern, einschließlich Operationsräume ohne schweres Gerät;
b) Räume, Versammlungsräume und Flächen, die der Ansammlung von Personen dienen können. Flächen mit Tischen, z.B. Kindertagesstätten, Kinderkrippen, Schulräume, Cafés, Restaurants, Speiseäle, Lesesäle, Empfangsräume, Lehrerzimmer.
Blau (1. OG): Flächen mit fester Bestuhlung, z.B. Flächen in Kirchen, Theatern oder Kinos, Kongresssäle, Hörsäle, Wartesäle.
Schwarz (EG, 1. OG):
a) Räume, Versammlungsräume und Flächen, die der Ansammlung von Personen dienen können. Museumsflächen, Ausstellungsflächen, Sport- und Spielflächen (z.B. Tanzsäle, Sporthallen, Gymastik- und Kraftsporträume, Bühnen), Flächen für große Menschenansammlungen (z.B. in Gebäuden wie Konzertsälen), Terrassen und Eingangsbereiche sowie Tribünen mit fester Bestuhlung.
b) Verkaufsräume: Einzelhandelsgeschäfte und Warenhäuser
c) Lager, Fabriken, Werkstätten, Ställe, Lagerräume und Zugänge: Werkstätten mit leichtem Betrieb und Flächen in Großviehställen.

 

Autor/Autorin: Herr M. Planer, Stadt Elmshorn

Gefördert im Rahmen des Städtebauförder-
Progamms Stadtumbau West
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