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Elmshorn
Foto: Reimer Wulf 






03.10.2018 

Erledigt: Bauarbeiten im Hedwig-Kreutzfeldt-Weg sind fertiggestellt

Nach vier Monaten Bauzeit wurde der Hedwig-Kreutzfeldt-Weg offiziell abgenommen. Als Spielstraße soll die Straße den Anforderungen eines ganz besonderen Quartiers gerecht werden. 265.000 Euro investierte die Stadt Elmshorn in den Ausbau.
Der Hedwig-Kreutzfeldt-Weg wurde umfassend umgebaut.

Der Hedwig-Kreutzfeldt-Weg wurde umfassend umgebaut.
Foto: Herr M. Planer, Stadt Elmshorn

Lange war die Straße ein Provisorium, jetzt konnte der Ausbau des Hedwig-Kreutzfeldt-Wegs abgeschlossen werden: Auf 250 Metern entstand eine Spielstraße, die sowohl den Kindern der Kindertagesstätte, als auch den älteren Bewohnern des Quartiers und sogar dem Schwerlastverkehr gerecht wird. „Die Anforderungen in diesem Quartier sind ungewöhnlich divers“, sagt Uwe Forsthoff, der das Projekt als Mitarbeiter des Flächenmanagements betreute.

Um den verschiedenen Ansprüchen gerecht zu werden, hatten die Politiker im zuständigen Ausschuss für Kommunale Dienstleister beschlossen, die Straße als sogenannte Mischverkehrsfläche zu gestalten. Das bedeutet: Gehweg und Straße befinden sich auf einem Niveau und sind nur optisch durch einen Wasserlauf getrennt. „Damit ist der gesamte Bereich barrierefrei und auch für Menschen mit körperlichen Einschränkungen leicht zugänglich“, so Forsthoff. Zugleich wurde Schwerlasttransporten die Anfahrt des Umspannwerks erleichtert – sie können die volle Straßenbreite ausnutzen. Auch die Einmündung wurde in Hinblick auf Schwertransporte umgebaut. Die Ausweisung als Spielstraße und die Schaffung einer Art Kiss&Ride-Zone direkt vor dem Kindergarten schütze die Kinder und trage insgesamt zur Beruhigung des Quartiers bei. Damit selbst bei Veranstaltungen im Kindergarten noch ausreichend Parkplätze für Anwohner und Besucher zur Verfügung stehen, wurde zusätzlicher öffentlicher Parkraum geschaffen. Mit einer attraktiven Gestaltung der Grünflächen soll das Quartier zudem weiter aufgewertet werden.

Auch der Zeitplan und die Zuwegung waren eine Herausforderung. So konnte der Ausbau erst mit Abschluss der Neubauten auf dem ehemaligen Gelände des Haus Elbmarsch begonnen werden. „Ansonsten hätte der Baustellenverkehr die Straße direkt wieder in Mitleidenschaft gezogen“, erläutert Forsthoff. Daher wurde die provisorische Straße erst jetzt ausgebaut. Da sie die einzige Zuwegung zu den Haushalten darstellt, „hatten wir trotz Vollsperrung nie eine Vollsperrung“, sagt Forsthoff. Das sei insbesondere der guten Kooperation mit der Elmshorner Schützengilde zu verdanken. „Wir durften das Privatgelände als Umleitungsfläche nutzen. Das ist alles andere als selbstverständlich“, lobt Forsthoff. Auch die weiteren Bauabschnitte konnten so geplant werden, dass das Quartier jederzeit erreichbar und die Einschränkungen für die Anwohner auf ein Mindestmaß beschränkt blieben. „Dank der guten Zusammenarbeit auch mit dem Bauunternehmen konnten wir die Straße heute innerhalb der vorgesehenen viermonatigen Bauzeit mängelfrei abnehmen“, sagt Forsthoff – damit ist das Bauvorhaben Hedwig-Kreutzfeldt-Weg offiziell abgeschlossen.

 

Autor/Autorin: Herr M. Planer, Stadt Elmshorn