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Elmshorn
Foto: Reimer Wulf 






07.03.2018 

Kinder- und Jugendhaus Krückaupark: Das neue Dach nimmt Formen an

Die Sanierung des bei einem Feuer im August 2017 stark beschädigten Kinder- und Jugendhauses Krückaupark geht voran. Zusätzlich zur eigentlichen Brandsanierung erhält das Haus auch in den Bereichen ein neues Dach, die weitestgehend unbeschädigt blieben. Trotz des widrigen Wetters werden erste Fortschritte sichtbar.
Auf dem der Schwimmhalle zugewandten Dachteil stehen die ersten Fachwerkbinder, die restlichen Dachbereiche folgen.

Auf dem der Schwimmhalle zugewandten Dachteil stehen die ersten Fachwerkbinder, die restlichen Dachbereiche folgen.
Foto: Herr M. Planer, Stadt Elmshorn

Die beim Feuer beschädigten Dachkonstruktionen sind entfernt, die ersten neuen Fachwerkbinder – also die Tragkonstruktion des neuen Daches – stehen, die neue Deckendämmung wird eingebracht: Auf dem Dach des Kinder- und Jugendhauses Krückaupark herrscht Hochbetrieb. „Wir setzen ein neues Dach auf das Gebäude“, erklärt der städtische Architekt Nico Calabretta. Denn auch ohne das Feuer sei diese Maßnahme für 2018 geplant gewesen. Nun musste sie um einige Monate vorgezogen werden. „Bislang hatte das Haus ein Flachdach, das typische Leckagen aufwies“, sagt Calabretta. Die neue Konstruktion sieht eine deutliche Neigung des Daches vor, sodass das Wasser besser abgeleitet wird – und nicht mehr ins Gebäude eindringt. Bei der Gelegenheit soll auch die Energiebilanz verbessert werden: Das Dach erhält eine 30 Zentimeter starke Dämmung.

Auch in den vom Feuer beschädigten Innenräumen schreiten die Arbeiten zügig voran. „Die wesentlichen Brandschäden sind inzwischen beseitigt“, so Calabretta, damit könne der Neuausbau beginnen. „In einigen Bereichen müssen wir einen neuen Estrich einbringen, wir müssen neue Bodenbeläge verlegen und Wände streichen lassen“, sagt der Architekt. Insgesamt würden 300.000 Euro in die Sanierung des Brandschadens und die zusätzlichen Maßnahmen investiert werden. Davon trägt die Stadt Elmshorn rund zwei Drittel, ein Drittel übernimmt die Versicherung.

Dennoch gibt es einen Wermutstropfen: Wann die Arbeiten abgeschlossen sein werden, steht noch nicht fest. „Wir sind insbesondere bei den Dacharbeiten stark von der Witterung abhängig“, erklärt der Architekt, „ist es zu kalt oder zu nass, geht es nicht weiter.“ Doch von einem ist er überzeugt: „Das sanierte Jugendhaus wird deutlich aufgewertet sein.“

 

Autor/Autorin: Herr M.Planer, Stadt Elmshorn