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Elmshorn
Foto: Reimer Wulf 






26.11.2019 

Provisorien: Arbeiten am Südufer-Parkplatz und Ausbau des Probstendamms beginnen

Es geht um den Neubau des Rathauses und die Neugestaltung des Buttermarktes: Rund um den Buttermarkt investiert die Stadt Elmshorn 990.000 Euro in provisorische Flächen. Auch während künftiger Bauphasen können mit ihnen Verkehrsströme und Marktbetrieb weitestgehend aufrechterhalten werden.

Probstendamm Torhaus geplanter Ausbau Sanierungsgebiet Krückau-Vormstegen

Foto: Morten Planer, Stadt Elmshorn

Bereits in diesem Monat werden die ersten vorbereitenden Maßnahmen für zwei Großprojekte im Sanierungsgebiet Krückau-Vormstegen beginnen. „Sie zeigen einmal mehr die Komplexität des Stadtumbaus, denn bestehende Angebote sollen auch während der Bauzeiten möglichst an Ort und Stelle aufrechterhalten werden“, sagt Baustadtrat Lars Bredemeier. Dafür müssten entsprechende Provisorien zwingend geschaffen werden: „Viel Platz steht uns im Quartier bislang nicht zur Verfügung“, so Bredemeier.

Mit heutigem Datum offiziell begonnen haben die Arbeiten am Südufer. Hier entsteht ein 2900 Quadratmeter großer Parkplatz mit bemerkenswerter Ausstattung: Da die Fläche als Ausweichfläche für Marktbeschicker dienen soll, wenn die Umgestaltung des Buttermarktes beginnt, wird sie unter anderem über eine Beleuchtung, einen Frischwasser- und Schmutzwasseranschluss sowie über eine Stromversorgung verfügen. „Die Stadtwerke Elmshorn beginnen mit der Verlegung der Leitungen“, erläutert der Ingenieur Jens Lindner vom städtischen Flächenmanagement, „im Frühjahr wird die Fläche asphaltiert werden“. Spätestens im April 2020 soll der Parkplatz mit 12 Stellplätzen für das Haus der Technik und rund 60 öffentlichen Parkplätzen fertiggestellt sein. Etwa 560.000 Euro Baukosten entfallen auf diese Maßnahme.

Zugleich werden die Arbeiten zum vorübergehenden Umbau des Probstendamms beginnen. Dieser wird benötigt, um den Verkehr umleiten zu können, sobald die Schauenburger Straße für den Neubau des Rathauses gesperrt wird. Bislang ist der Probstendamm in Teilen ausschließlich für den Busverkehr freigegeben. „Der Umbau ist kompliziert. Um die Straße für den regulären Verkehr freigeben zu können, müssen wir die Ampelanlage an der Kreuzung mit dem Wedenkamp und die gegenüberliegende Einfahrt zum Südufer umbauen“, sagt Uwe Forsthoff vom Flächenmanagement. Unter anderem wird die Verkehrsinsel an der Einfahrt wegfallen, sodass vom Probstendamm aus in alle Richtungen abgebogen werden kann. Zudem soll der Buttermarkt eine weitere Ausfahrt erhalten, die aber erst mit Sperrung der Schauenburger Straße in Betrieb gehen wird. 430.000 Euro investiert die Stadt Elmshorn in diese Maßnahme, die spätestens im Herbst 2020 fertiggestellt werden soll.

Beide Vorhaben konnten an eine Baufirma vergeben werden. „Damit ist die Firma flexibel in der Koordination der Arbeiten, sodass die Maßnahmen insgesamt zügig und kostensparend vorangebracht werden können“, sagt Lindner. Größere Beeinträchtigungen für den Verkehr erwartet er derzeit nicht.

 

Autor/Autorin: Herr M. Planer, Stadt Elmshorn