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Elmshorn
Foto: Reimer Wulf 






08.03.2018 

Startschuss für Gewerbepark Bokhorst: Kooperationsvertrag unterzeichnet

Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum neuen Gewerbepark Bokhorst ist geschafft: Am gestrigen Montag, 05. März, haben Kölln-Reisieks Bürgermeisterin Kerstin Frings-Kippenberg und Elmshorns Bürgermeister Volker Hatje den Kooperationsvertrag unterschrieben. Damit ist der Weg frei für die Entwicklung des interkommunalen Gewerbeparks.
Unterzeichneten den Kooperationsvertrag: Karen Frings-Kippenberg und Volker Hatje.

Unterzeichneten den Kooperationsvertrag: Karen Frings-Kippenberg und Volker Hatje.
Foto: Herr M. Planer, Stadt Elmshorn

Der neue Gewerbepark Bokhorst: Auf 35 Hektar entstehen attraktive Flächen für Unternehmen, die sich in der Metropolregion Hamburg ansiedeln wollen. „Mit dem Gewerbepark entwickeln wir Grundstücke in Bestlage“, sind sich Kerstin Frings-Kippenberg und Volker Hatje einig. Elmshorn und Kölln-Reisiek bieten hier hervorragende Standortfaktoren: Die unmittelbare Nähe des Gewerbeparks zur Autobahn 23 – und damit die effiziente Anbindung an Hamburg und Schleswig-Holstein –, eine gute Anbindung an die Bahn sowie niedrigere Grundstückspreise, als in Hamburg, seien attraktive Faktoren für Wirtschaftsunternehmen.

Mit der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages wird die rechtliche Grundlage für das interkommunale Projekt geschaffen: „Der Vertrag ist das solide Fundament für die weitere Zusammenarbeit“, sagt Elmshorns Wirtschaftsförderin Angelika von Bargen. Der Vertrag regelt die Bauleitplanung, Einnahmen und Aufwendungen sowie die künftige Zusammenarbeit. Als Projekt der erfolgreichen Stadt-Umland-Kooperation sei es ein weiterer Beweis für die gute Arbeit auf Augenhöhe zwischen der Gemeinde Kölln-Reisiek und der Stadt Elmshorn, betont Bürgermeister Volker Hatje. Er lobt in dem Zusammenhang die Zusammenarbeit mit der Gemeinde. „Wir haben gemeinsam eine konstruktive Lösung finden und mit der Unterzeichnung des Vertrages ein wegweisendes Projekt anschieben können.“ Mit dem gemeinsamen Kooperationsausschuss, der zeitnah eingerichtet wird, sei ein zukunftsfähiges Konzept für die künftige Zusammenarbeit gefunden worden.

Ein Gewinn sei das Projekt auch für Kölln-Reisiek, betont Frings-Kippenberg: „Kölln-Reisiek alleine hätte eine solche Fläche nicht realisieren können. Wir sehen in dem Projekt die Chance auf eine weitere Entwicklung und eine intensive zukünftige Zusammenarbeit“, sagt die Bürgermeisterin. Ihr Stellvertreter, Ulrich Schley, ergänzt: „Dies ist der 1. Baustein. Weitere müssen nun folgen. Wir wollen auf der anderen Seite der A23 neue Gewerbeflächen entwickeln, der Bedarf ist da – und die Wirtschaft floriert.“

Die Entwicklung des Gewerbeparks soll nun Fahrt aufnehmen: Zunächst muss die Infrastruktur geplant werden, also die Ver- und Entsorgung des Gebietes erarbeitet, Straßen geplant und Abstimmungen mit Landesbehörden getroffen werden. Auch Ausgleichsflächen für die bislang landwirtschaftlich genutzten Flächen sind vorgesehen. „Mit Aufstellung des Bebauungsplanes werden wir mit der Vermarktung der Flächen beginnen. Frühestens 2020 werden sich dann die ersten Firmen ansiedeln können“, sagt von Bargen, die für die Vermarktung des Gebietes zuständig ist. „Für Elmshorn ist das neue Gebiet eine wichtige Entwicklung“, betont sie, zahlreiche Unternehmen würden dringend nach größeren Flächen suchen. „Bald können wir liefern“, so von Bargen.

 

Autor/Autorin: Herr M.Planer, Stadt Elmshorn