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Elmshorn
Foto: Reimer Wulf 






12.05.2018 

Vermüllte Containerplätze: Stadt Elmshorn führt regelmäßige Kontrollen ein

Die Stadt Elmshorn erreichen zunehmend Beschweren über vermüllte Containerplätze. Regelmäßig rücken die Mitarbeiter des städtischen Bauhofs aus, um illegal abgeladenen Müll zu entsorgen. Oftmals ist der Erfolg jedoch von kurzer Dauer. Daher wird die Stadt Elmshorn mit Kontrollen der Plätze den Druck auf Müllsünder erhöhen und dazu beitragen, Verschmutzungen frühzeitig entfernen zu lassen.
Viele Containerplätze, wie hier am Gerlingweg, werden als illegale Müllhalde benutzt.

Viele Containerplätze, wie hier am Gerlingweg, werden als illegale Müllhalde benutzt.
Foto: Herr M. Planer, Stadt Elmshorn

Gemeinsam mit der Gesellschaft für Abfallwirtschaft und Abfallbehandlung mbH (GAB) sucht die Stadt Elmshorn nach Lösungen, um zu saubereren Containerstandorten beizutragen. Immer wieder wird rund um die Wertstoffcontainer, in denen Papier und Pappe, Glas sowie Textilien für das Recycling gesammelt werden, illegal Müll abgeladen. Mitarbeiter der GAB leeren inzwischen nicht nur die Container, sondern fahren die Plätze auch eigens zur Reinigung an. Auch die Stadt Elmshorn handelt: „Wir beauftragen den städtischen Bauhof regelmäßig, den Müll zu entsorgen“, sagt Malte Schmidt vom Flächenmanagement der Stadt Elmshorn. Die Kosten der fachgerechten Entsorgung bei Entsorgungsunternehmen geht zu Lasten der Allgemeinheit – und auch die Arbeitszeit der städtischen Mitarbeiter wird so gebunden.

In den vergangenen Jahren habe sich das Problem immer weiter verschärft, sagt Schmidt. „Inzwischen gelangen die Mitarbeiter der Abfuhrunternehmen teilweise nicht mehr an die Container, die sie leeren wollen“, so Schmidt. Der Müll belege mitunter auch angrenzende Rad- oder Fußwege sowie die Straßen.

Mit verschiedenen Maßnahmen will die Stadt Elmshorn nun für bessere Zustände sorgen – obwohl die Containerstandorte außerhalb ihrer Zuständigkeit liegen. „Wir stellen nur die Flächen zur Verfügung. Die Container gehören der GAB, die gemeinsam mit anderen Unternehmen für die Leerung und die regelmäßige Standortreinigung zuständig ist“, erläutert Schmidt, „wir handeln dennoch, weil die Zustände so nicht mehr tragbar sind“. So sollen einige Standorte eingezäunt werden, um das Ablegen von Müll hinter Containern und in angrenzenden Gebüschen zu verhindern. Zugleich wird so verhindert, dass leichter Müll vom Wind verweht wird. Die Stadt Elmshorn wird außerdem die regelmäßigen Kontrollen der Containerstandorte ausweiten, um Verschmutzungen systematischer zu erfassen und zügiger zu entfernen.

Mit einer Einzäunung soll am Containerstandort Am Erlengrund verhindert werden, dass Müll illegal im Gebüsch landet.

Mit einer Einzäunung soll am Containerstandort Am Erlengrund verhindert werden, dass Müll illegal im Gebüsch landet.
Foto: Herr M. Planer, Stadt Elmshorn

Schmidt appelliert in dem Zuge auch an die Nutzer der Containerstandorte: „Wenn kein Platz mehr in den Containern ist, sollte der Müll wieder mitgenommen oder zu einem anderen Platz gebracht werden. Voll heißt voll“, sagt Schmidt. Viele Abfälle könnten kostenlos zum Recyclingzentrum in Tornesch-Ahrenlohe gebracht werden; Elektroschrott und Sperrmüll werde sogar kostenfrei abgeholt. Regelmäßig könne Sondermüll zudem kostenlos beim Schadstoffmobil in Elmshorn abgegeben werden.

Hinweise auf vermüllte Containerstandorte nimmt Angela Schirmer vom städtischen Flächenmanagement unter (04121) 231-362 sowie das Reklamationsmanagement der GAB (www.gab-umweltservice.de) entgegen.

 

Autor/Autorin: Herr M.Planer, Stadt Elmshorn