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Elmshorn
Foto: Reimer Wulf 






11.06.2018 

Austausch: Finnische Lehrer aus Raisio besuchten Elmshorn

Aufeinander zugehen, voneinander lernen: Gemeinsam wollen Lehrerkräfte der Elmshorner Astrid-Lindgren-Schule und der Kuloisten-Koulu-Schule in der finnischen Partnerstadt Raisio grenzübergreifende Projekte anschieben. Drei Lehrer aus der finnischen Partnerstadt Raisio waren nun zu Gast in Elmshorn, um ihre Kollegen zu besuchen und sich auszutauschen.
Guter Austausch: Bürgermeister Volker Hatje und der Städtepartnerschaftsbeauftragte Peter Jepsen empfingen die finnischen Lehrkräfte und ihre deutschen Kolleginnen.

Guter Austausch: Bürgermeister Volker Hatje und der Städtepartnerschaftsbeauftragte Peter Jepsen empfingen die finnischen Lehrkräfte und ihre deutschen Kolleginnen.
Foto: Herr M. Planer, Stadt Elmshorn

Seit mehr als zehn Jahren steht die Elmshorner Astrid-Lindgren-Schule mit der finnischen Kuloisten-Koulu-Schule in Kontakt, schreiben Schüler beider Länder sich Briefe, tauschen die Lehrer sich aus. So auch in diesem Jahr: Drei finnische Lehrer besuchten ihre Kollegen in Elmshorn. „Wir freuen uns über das tolle Engagement der Lehrkräfte. Sie bringen Menschen zusammen“, sagt Elmshorns Städtepartnerschaftsbeauftragter Peter Jepsen.

Ein Zeichen der Wertschätzung: Bürgermeister Volker Hatje empfing die finnische Delegation – Lauri Rahkamaa, Tina-Mari Suckman-Ruohola, Päivi Juntti – und die Lehrerinnen der Astrid-Lindgren-Schule Kristin Pirsig, Sigrid Adomat und Rebecca Sieg. „Insbesondere in der Bildung können wir voneinander lernen. Es ist wichtig, aufeinander zuzugehen und den persönlichen Kontakt zu etablieren und zu halten“, sagt Hatje. Die Lehrerinnen tauschten sich über die Bildungssysteme beider Länder aus und erhielten Einblicke in die jeweilige Unterrichtsgestaltung. Hatje lobte die langanhaltende Partnerschaft, die ganz im europäischen Gedanken steht, und die weiterführenden Pläne beider Schulen. So wird aktuell unter anderem ein Schüleraustausch in Erwägung gezogen – dann würden sich die Schüler der mehr als 1000 Kilometer entfernten Schulen erstmals begegnen können. Zunächst aber werden im kommenden Jahr einige deutsche Lehrkräfte die Reise auf sich nehmen. „Der enge Austausch zwischen den Schulen ist ein gutes Beispiel für eine gelungene Zusammenarbeit, die erheblich zum europäischen Verständnis und dem Wissen um die große Vielfalt Europas beiträgt“, sagt Jepsen.

 

Autor/Autorin: Herr M.Planer, Stadt Elmshorn