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Beiträge für schulische Ganztags- und Betreuungsangebote werden erstattet

In dieser Woche hat das Bildungsministerium angekündigt, dass auch die Elternbeiträge zu den schulischen Betreuungsangeboten für bis zu zwei Monate aus dem Landeshaushalt erstattet werden. Für Kita-Kinder besteht eine ähnliche Regelung schon länger. Stadtrat Dirk Moritz begrüßt die Ankündigung des Landes. Er hatte sich schon frühzeitig dafür stark gemacht, die Elternbeiträge für die eingestellten schulischen Betreuungsangebote während der Corona-Pandemie zu erstatten.

Seit dem 16.03.2020 sind die Betreuungsangebote der Grundschulen geschlossen. Zugang haben nur Kinder, deren Eltern die Notbetreuung in Anspruch nehmen dürfen. Der Großteil der Schulkinder muss nach derzeitigem Stand jedoch mindestens bis zum 04.05.2020 Zuhause betreut werden. Eltern von Kindern, die eine Kindertagesstätte besuchen, haben schon länger die Gewissheit, dass sie für bis zu zwei Monate keine Elternbeiträge zu zahlen brauchen.  

„Wir haben uns für diese Gleichstellung von Hort- und Betreuungsangeboten eingesetzt und waren zuversichtlich, dass das Bildungsministerium nachzieht, sobald die Vorbereitung der Abschlussprüfungen an den weiterführenden Schulen abgeschlossen ist. Trotzdem bin ich erleichtert, sie jetzt auch bestätigt zu sehen“, verkündet Erster Stadtrat Dirk Moritz.  

Anders als bei den Kindertagesstätten werden die Träger der Betreuungsangebote die Abrechnung mit dem Land vornehmen und sich mit den Eltern wegen der Beitragszahlung in Verbindung setzen. Unklar ist noch, wie mit den anteiligen Beiträgen für die Ferienbetreuung in den Osterferien umgegangen wird. Für die Schulkinderbetreuung an den Elmshorner Grundschulen ist der Beitrag für die Ferienbetreuung im Monatsbeitrag enthalten. 

Autor: Frau A. Schröder, Stadt Elmshorn 
Autor*in: Frau A. Schröder, Stadt Elmshorn