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Elmshorn
Foto: Reimer Wulf 






24.02.2020 

Hochwasser verhindert vorfristige Fertigstellung der Höhenwarnanlage

Aufgrund des aktuellen Pegelstands der Krückau können die Arbeiter die Halterung der Höhenwarnanlage auf der Ostseite nicht an der Spundwand verschweißen. Eine vorfristige Freigabe der Unterführung ist deswegen nicht möglich. Wie ursprünglich geplant, wird die Strecke aber ab Freitag, 28. Februar, wieder regulär befahrbar sein.
Auf der Westseite ist die Höhenwarnanlage bereits betriebsbereit. Es erfolgen noch Restarbeiten an den Kanalschächten.

Auf der Westseite ist die Höhenwarnanlage bereits betriebsbereit. Es erfolgen noch Restarbeiten an den Kanalschächten.
Foto: Herr Hinz, Stadt Elmshorn

Auf der Westseite der Bahnunterführung in der Geschwister-Scholl-Straße steht die fertige Höhenwarnanlage bereits, auf der Ostseite jedoch bremst das tagelange Hochwasser der Krückau die Bauarbeiter aus. Für die Schweißarbeiten an der Halterung müssen sie von der Wasserseite aus an der Spundwand arbeiten. Das ist derzeit jedoch nicht möglich, das Wasser steht zu hoch. „Wir kommen nicht dran, können deswegen nicht schweißen“, sagt Bauleiterin Annika Markull. Selbst das Niedrigwasser sei aktuell keine Option.

Aufgrund des hohen Wasserstands können die Bauarbeiter die Halterung derzeit nicht an der Spundwand befestigen.

Der hohe Wasserstand nahe der Halterung
Foto: Herr Hinz, Stadt Elmshorn

„Wir brauchen zwei bis drei Tage mit einem niedrigen Pegel“, so Markull. In dieser Zeit müssen zunächst die in Dänemark verzinkten Bleche angepasst und dann verschweißt werden. „Wir bauen hier im Millimeterbereich, da muss alles passen“, sagt Annika Markull. Anders als auf der Westseite muss der Ausleger über der Straße auf der Ostseite bis zur zweiten Spur reichen. Dementsprechend stabil muss auch die Halterung auf der Spundwand sein.

Bisher sitzt die Halterung noch unverschraubt und unverschweißt auf der Spundwand.

Halterung an der Spundwand
Foto: Herr Hinz, Stadt Elmshorn

Sollte der Wasserstand der Krückau nicht rechtzeitig sinken, wird die Fahrbahn dennoch wie versprochen am Freitag, 28. Februar, wieder freigegeben. In dem Fall sollen die Arbeiten an der Höhenwarnanlage in drei Nächten jeweils zwischen  21 und 3 Uhr abgeschlossen werden, um den Verkehrsfluss nicht erneut zu behindern. Derzeit ist das Ziel aber nach wie vor, die Anlage bis zum 28. Februar 2020 fertig aufzustellen. Der Wasserstand wird daher täglich geprüft.

Im Zuge der Bauarbeiten werden in den nächsten Tagen noch Kanaldeckel und Schächte erneuert sowie Verkehrsschilder aufgestellt. Bereits fertig sind neben der westlichen Höhenwarnanlage auch ein Zaun zum benachbarten Parkplatz, die neuen Stelen an der gegenüberliegenden Seite, die Arbeiten der Deutschen Bahn an der Brücke selbst sowie Lichtwellenleiter-Kabel der Stadtwerke Elmshorn unter der Bushaltestelle.

 

Autor/Autorin: Herr Hinz, Stadt Elmshorn