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Bereich Krückau-Vormstegen

Das zentrale, größtenteils brachliegende Gebiet soll in ein vitales, gemischt genutztes und modernes Stadtquartier umgestaltet werden. Durch die Neuordnung und Ergänzung der vorhandenen Bebauungsstruktur wird der Bereich Krückau-Vormstegen an die Fußgängerzone angeschlossen, die Aufenthaltsqualität des öffentlichen Raumes gesteigert und die Relikte der ortstypischen Industriekultur hervorgehoben.

Der Krückauhafen wird zum maritimen Mittelpunkt, der Buttermarkt zur attraktiven Aufenthaltsfläche, die Straßen rund um Vormstegen zum lebenswerten Quartier, in dessen Mitte die historischen Knechtschen Hallen als stadtbildprägendes Relikt der industriellen Vergangenheit Elmshorns hervorstechen. Klar ist auch: das neue Elmshorner Rathaus wird in diesem Bereich zu finden sein. Das sind nur einige Pläne, die der Rahmenplan für den Bereich Krückau-Vormstegen vorsieht.

Entwickelt wurde der Rahmenplan aus dem Siegerentwurf des städtebaulichen Wettbewerbs „Krückau-Vormstegen“. Der Wettbewerb diente dazu, die Potentiale dieses Gebietes zu erfassen. Ihm waren umfangreiche gesamtstädtische Untersuchungen (s. Integriertes Stadtentwicklungskonzept -ISEK) vorausgegangen, in denen der besondere Handlungsbedarf für den Stadtteil Vormstegen ermittelt wurde.

Aufgrund der enormen funktionalen und städtebaulichen Mängel wurde das Gebiet im Jahre 2008 zum Sanierungsgebiet erklärt. Allen Maßnahmen zur Behebung dieser Missstände wird der Rahmenplan zugrunde gelegt.

In dem Rahmenplan werden Sanierungsziele veranschaulicht. Ergebnisse aus Gutachten und aus der Beteiligung von Bürgern sind in die Rahmenplanung eingeflossen. Die vertiefenden Detailplanungen und sich stetig ändernde Bedingungen erfordern auch nach dem Beschluss des Rahmenplans „Krückau-Vormstegen“ seine fortlaufende Weiterentwicklung.

Autor: Frau Frey, Stadt Elmshorn 
Autor*in: Frau Frey, Stadt Elmshorn