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Foto: Burkhard Voelz
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Was bei Hecken zu beachten ist

Manch einer überdenkt in den Wintermonaten seine Gartengestaltung. Oder ein neu erworbenes Grundstück gilt es einzufrieden.

Bevor Sie die Anpflanzung einer Hecke ins Auge fassen, bedenken Sie bitte, welche Ausmaße eine Hecke bereits nach wenigen Jahren erreichen kann. Junge Heckenpflanzen benötigen einen ausreichenden Abstand zu öffentlichen Flächen wie z.B. Gehwegen oder Straßen. Empfohlen sei hier ein Mindestabstand von 0,30 bis 0,50 m zur eigenen Grundstücksgrenze, damit öffentliche Flächen nicht überwuchert werden.

Durch regelmäßige Rückschnitte ist sicherzustellen, dass eine Hecke weder die Sicht behindert noch in öffentliche Flächen wächst. Auch Buswartehäuschen, Verkehrsschilder und Laternenmasten dürfen nicht einwachsen und müssen frei zugänglich bleiben.

Vor Anpflanzung einer Hecke sollten Sie sich erkundigen, ob Ihr Grundstück im Bereich eines Bebauungsplanes liegt, welcher Regelungen zu Einfriedigungen beinhaltet. Oft ist hier gerade in Einmündungsbereichen die Heckenhöhe auf 0,70 m begrenzt – auch dies gilt es zu beachten.

Sollten Sie statt einer Hecke Palisaden, Pergolen oder ähnliches ins Auge fassen, so holen Sie sich Rat bei der Bauaufsicht; ab einer gewissen Höhe könnte eine Baugenehmigung erforderlich sein. Und manchmal ist es hilfreich, den angrenzenden Nachbarn kurz über das Vorhaben zu informieren: so lassen sich Missverständnisse und Probleme – gerade was das Befahren von Grundstückszufahrten angeht – im Vorwege aus der Welt räumen.

Autor: Frau Derboven, Stadt Elmshorn 
Autor*in: Frau Derboven, Stadt Elmshorn