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Datum: 17.11.2021

Integration und Inklusion: Bewerbungen für Ehrenämter möglich

Ehrenamtliche Behindertenbeauftragte und ehrenamtliche Integrations- berater*innen unterstützen die Inklusion und Integration aller Menschen in Elmshorn maßgeblich. Zum 1. März 2022 werden diese Ehrenämter der Stadt neu vergeben. „Wir starten daher einen Aufruf an alle Elmshornerinnen und Elmshorner, die sich für diese zwei wichtigen Bereiche des gesellschaftlichen Lebens und des Miteinanders engagieren wollen“, sagt Erster Stadtrat Dirk Moritz und ergänzt: „Sie können uns bis zum 10. Dezember 2021 ein kurzes Bewerbungsschreiben schicken.“

Mittlerfunktion übernehmen

Die Ehrenämter eröffnen eine Möglichkeit, sich aktiv in der Stadt zu beteiligen und in einer Mittlerfunktion zwischen der jeweiligen Bevölkerungsgruppe, Politik und vor allem Verwaltung zu wirken. Sowohl die zwei Behindertenbeauftragten als auch die drei Integrationsberater*innen bieten eine zweistündige wöchentliche Sprechstunde in einem Nebengebäude des Elmshorner Rathauses an. Als Aufwandsentschädigung sind ihnen der Dank ihrer Mitmenschen und monatlich jeweils 100 Euro sicher. Auch die Teilnahme an Seminaren und Fachtagungen ist möglich.

Beratend und unterstützend zur Seite stehen

„In Elmshorn sollen alle Menschen ein gutes, supernormales Leben führen können und Unterstützung erhalten“, betont Moritz. „Ich würde mich freuen, wenn sich geeignete Personen für diese interessanten Aufgaben für die nächsten zwei Jahre zur Verfügung stellen und die Inklusion und Integration in unserer Stadt ehrenamtlich mitgestalten.“ Hauptaufgabe der ehrenamtlichen Behindertenbeauftragten ist es, Menschen mit Behinderung und ihren Angehörigen beratend und unterstützend zur Seite zu stehen. Das kann zum Beispiel die Hilfe beim Schriftverkehr mit Behörden beinhalten, aber auch die Aufklärung über anderweitige Hilfsangebote oder die Weitervermittlung an individuell passende Anlauf- und Beratungsstellen. Kenntnisse über die einschlägigen Rechtsbereiche sollten vorhanden sein. Neben den Beratungsaufgaben vertreten die Beauftragten die Interessen von Menschen mit Behinderung gegenüber der Stadtverwaltung und der Politik, zum Beispiel in Ausschüssen.

Menschen mit Migrationserfahrung helfen

Ehrenamtliche Integrationsberater*innen wiederum stehen Menschen mit Migrationserfahrung als Ansprechpersonen zur Verfügung. Sie helfen zum Beispiel beim Schriftverkehr mit Behörden oder bei der Kita- und Schul-Anmeldung, sie vermitteln Sprachkurse, begleiten die Zugezogenen zu besonderen Terminen und leiten sie im Bedarfsfall an spezifische Anlauf- und Beratungsstellen weiter. Außerdem pflegen sie den Kontakt zu Organisationen, die sich in Elmshorn für eine gelungene Integrationsarbeit einsetzen. „Kenntnisse mindestens einer gängigen Fremdsprache wie Arabisch, Farsi, Englisch, Türkisch oder Russisch sind dabei hilfreich und erwünscht“, sagt Ralf Behn, Leiter des Amtes für Soziales.

Weitere Informationen

Weitere Infos finden Interessierte auf der Karriereseite der Stadt: www.arbeiten-in-elmshorn.de/jobs. „Sollte eine digitale Bewerbung nicht möglich sein, können sich Interessierte auch gerne per Post bewerben“, ergänzt Ralf Behn.

Kontakt für Bewerbungen als

  • Ehrenamtliche*r Behindertenbeauftragte*r: Herr Behn, Leiter Amt für Soziales, Telefon 04121/231 238, E-Mail R.Behn@elmshorn.de
  • Ehrenamtliche*r Integrationsberater*in: Frau Redecker, Amt für Soziales, Telefon 04121/231 258, E-Mail integration@elmshorn.de