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Datum: 29.06.2020

Jetzt an den Rückschnitt denken!

Zurzeit grünt und blüht es überall. Was an der Terrasse schön anzusehen ist, kann im öffentlichen Verkehrsraum allerdings schnell zu einer Behinderung, wenn nicht sogar zu einer Gefahr werden.

Achten Sie bitte unbedingt darauf, Hecken, Sträucher und Anpflanzungen bis an die Grundstücksgrenze zurückzuschneiden und die Geh- und Radwege sowie die Straßen von Unkraut freizuhalten. Gerade in Einmündungsbereichen ist ein Sichtdreieck unerlässlich – hier empfiehlt sich eine Einkürzung auf 70 cm. In einem Großteil der Elmshorner Bebauungspläne ist diese Höhe für Einfriedigungen an öffentlichen Verkehrsflächen auch eindeutig festgelegt und unbedingt einzuhalten. Selbstverständlich müssen außerdem Ampeln, Verkehrszeichen und Straßenlaternen deutlich wahrnehmbar sein, sie dürfen nicht eingewachsen sein. Ebenso sollen Buswartehäuschen nicht zuwachsen, da dann Schadenkontrolle und Unterhaltung nicht möglich sind.

Im Allgemeinen ist ein Rückschnitt nach Johanni – dem 24.06. – unbedenklich. Dann hat der Vogelnachwuchs, der vielleicht in Ihrer Hecke zuhause ist, das Nest verlassen. Der Zweig, der das Ampelsignal verdeckt, darf – und muss – aus Gründen der Verkehrssicherheit natürlich jederzeit gekappt werden.

Regelmäßige Kontrolle der Anpflanzungen und rechtzeitige Pflegemaßnahmen durch die Grundstückseigentümer sind für die Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit gerade auch der kleinsten Verkehrsteilnehmer sehr wichtig.

In Ihrem eigenen Interesse sollten Sie auch Privatwege und private Zuwegungen regelmäßig kontrollieren und freischneiden, damit zum Beispiel Müllabfuhr, Postbedienstete, Paketzusteller oder Rettungssanitäter im Bedarfsfall ungehindert den Weg zu Ihnen finden.

Autor*in: Frau Derboven, Stadt Elmshorn