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Datum: 08.01.2021

Krückau-Vormstegen: Vorbereitungen für die Verlegung der Schauenburgerstraße haben begonnen

Mit der Fällung von zehn kleinen Kastanien haben die ersten vorbereitenden Arbeiten zum Umbau der Schauenburgerstraße am Donnerstag, 06. Januar, begonnen. Aufgrund der gesetzlichen Schonfrist wurden die Bäume bereits zum jetzigen Zeitpunkt entnommen. Nach gegebenenfalls notwendigen weiteren Arbeiten soll voraussichtlich zum Jahresende mit dem Kanalbau begonnen werden. 

Die Schauenburgerstraße soll verlegt werden: Im Zuge des Stadtumbaus wird der angrenzende Buttermarkt grundsätzlich neu gestaltet und der Rathausneubau in weiten Teilen auf der Fläche der heutigen Straße entstehen. Hierzu müssen auch die Ver- und Entsorgungsleitungen, die sich unter der heutigen Fahrbahn befinden, umgelegt werden. „Unsere Ingenieure der Stadtentwässerung planen daher, ihre Kanäle näher an die Markthalle heran zu verlegen“, erläutert Baustadtrat Lars Bredemeier.

Beratungen im Vorfeld

Zehn Kastanien, die in der Nähe der Kreuzung zum Vormstegen standen, wurden am Donnerstag, 06. Januar, hierfür bereits gefällt. „Sie standen den gegebenenfalls notwendigen Ausgrabungen, den Kanalarbeiten und auch der künftigen Platzgestaltung im Weg“, erläutert Bredemeier. Wie jede Fällung größeren Umfangs wurde auch diese zuvor mit dem Grünen Runden Tisch, an dem Vereine, Verbände, Bürgerinnen und Bürger sowie politische Vertreter teilnehmen, beraten. „Wir bemühen uns grundsätzlich, für Baumaßnahmen notwendige Baumfällungen im Sanierungsgebiet so spät wie möglich vorzunehmen“, erläutert Bredemeier. Da nach Beginn der Schutzfrist bis Ende September nicht gefällt werden darf, mussten die Bäume schon jetzt weichen. Andernfalls wären die weiteren Arbeiten im Jahresverlauf nicht möglich gewesen.

Ersatz ist fest geplant

Die gefällten Bäume werden im Zuge der Neugestaltung des Buttermarktes ersetzt. „Mit Eichen und Kirschen setzen wir auf Bäume, die für diesen Standort besser geeignet sind, als es die Kastanien waren“, sagt Bredemeier. Die nun gefällten Bäume hatten bereits unter dem Streusalzeinsatz vergangener Jahre, dem stark verdichteten Boden und zu geringem Wurzelraum gelitten. „Sie galten bereits als nicht gesund“, sagt Bredemeier.

Autor*in: Herr Planer, Stadt Elmshorn