Elmshorn spielt jetzt superfair

Mit dem Abschluss des zweijährigen KEpol-Projektes setzt der Koordinator für kommunale Entwicklungspolitik Henk Louis Reinhardt ein letztes, bewusst gesetztes Zeichen für Fairness und globale Verantwortung. Die im Projektverlauf beschafften fair produzierten Sportbälle der Firma Badboyz wurden unter dem Motto „Superfairspielt“ an alle städtischen Elmshorner Schulen verteilt. Der Abschied des Projektes ist damit zugleich ein Übergang: Die Idee des Fairen Handels verlässt den Projektkontext und findet ihren Platz im alltäglichen Spiel- und Bewegungsraum der Kinder.

Faire Arbeitsbedingungen

Das Besondere an den Bällen liegt nicht allein in ihrer sportlichen Qualität und der Optik, sondern vor allem in den Werten, die sie verkörpern. Sie werden unter nachweislich fairen Arbeitsbedingungen hergestellt – ohne ausbeuterische Kinderarbeit, sondern mit fairen Löhnen, sicheren Arbeitsplätzen und verbindlichen sozialen Standards in den Produktionsstätten.

Für Respekt und Verantwortung

Damit unterscheiden sie sich deutlich von vielen konventionellen Sportbällen, deren Lieferketten häufig intransparent sind und bei denen soziale Aspekte der Herstellung kaum sichtbar werden. Die fair produzierten Bälle stehen für Respekt, Verantwortung und globale Solidarität.

Fairness im Alltag vermitteln

Mit der Verteilung an die Schulen verbindet sich die Hoffnung, dass Fairness nicht nur als Begriff vermittelt wird, sondern im schulischen Alltag erfahrbar bleibt.

Auf dem Pausenhof

Ob auf dem Pausenhof oder im Sportunterricht: Die Bälle erinnern daran, dass faires Miteinander, gerechte Produktionsbedingungen und bewusster Konsum zusammengehören.

KEPol-Projekt

So wirkt das KEPol-Projekt über seine formale Laufzeit hinaus weiter – als Haltung, die mit jedem Spielzug aufs Neue in Bewegung kommt.