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Elmshorner Delegation bringt deutsche Spezialitäten auf Tarasconer Weihnachtsmarkt

Reißenden Absatz fanden die deutschen Spezialitäten, die eine Delegation der Stadt Elmshorn auch in diesem Jahr auf dem Weihnachtsmarkt der französischen Partnerstadt Tarascon anbot. Zwischen Glühwein, weihnachtlichen Süßwaren und Bratwürstchen ergaben sich zahlreiche Gelegenheiten, um neue Aktionen rund um die Partnerschaft zu entwickeln.

Mit seinen traditionellen Aufführungen, dem buntem Lichterschmuck und einem breit gefächertem Angebot gehört der Tarasconer Weihnachtsmarkt zu einem der schönsten in der Provence – und wird stetig weiterentwickelt. So lag der Fokus in diesem Jahr auf traditionellen provencalischen Waren, etwa Töpferhandwerk, Seifen und Holzarbeiten, sowie auf traditionellen Musik- und Tanzaufführungen. Immer eine feste Größe auf diesem Markt ist seit Jahren aber auch: Eine Delegation aus Elmshorn. Dass der Städtepartnerschaftsbeauftragte Peter Jepsen und sein Team deutsche Spezialitäten verkaufen, hat sich längst so sehr herumgesprochen, dass die Delegation in diesem Jahr vor völlig neue Probleme gestellt war: „Unser Glühwein war nach anderthalb Markttagen bereits restlos ausverkauft“, berichtet Jepsen. „Der Marktstand hat sich zum Treffpunkt der deutschen Bevölkerung in der Region entwickelt“, so Jepsen weiter. Inzwischen gebe es auch viele Stammgäste, die teilweise weite Wege auf sich nehmen. 

Doch nicht nur die Deutschen kommen am Elmshorner Stand ins Gespräch. Viele Franzosen deckten sich mit Lebkuchen, Stollen und Pralinen ein. „Der Stand ist ein prima Ort, um die Bürger unserer Partnerstadt kennenzulernen“, erklärt Jepsen. Zahlreiche Tarasconer erkundigten sich nach Tourismus-Broschüren, um eine Reise nach Elmshorn besser planen zu können. Auch eine Trachtengruppe hat ihren Besuch angekündigt: „Die Gruppe will mit ihren traditionellen Kostümen beim Hafenfest auftreten“, so Jepsen. Im Frühjahr werde zudem eine Ausstellung des Illustrators Jean-Marc Rossi in Elmshorn zu sehen. Rossi illustriert Geschichten rund um die typisch-provencalischen Krippenfiguren, die „Santons“ heißen – kleine Heilige. In seinen farbenfrohen Bildern erweckt der Künstler die Figuren zum Leben und erzählt kleine Geschichten – das bald auch in Elmshorn.

Der Elmshorner Besuch auf dem Weihnachtsmarkt kommt allerdings auch den Krückaustädtern zu Gute. „Wir werden einen Teil des Erlöses an den Kinderschutzbund Elmshorn spenden“, sagt Jepsen, und auch das Kinderheim in der polnischen Partnerstadt Stargard werde unterstützt. Übriggebliebene Gebäckspezialitäten wurden der Elmshorner Tafel gespendet. Unterstützt wurde die Aktion auch in diesem Jahr von DöllingHareico, Wiebold und Peter Kölln.

 

Autor: Herr M. Planer, Stadt Elmshorn 
Autor*in: Herr M. Planer, Stadt Elmshorn