Hauptmenü

Inhalt
Datum: 04.07.2022

Quartiersforen treiben Innenstadtentwicklungskonzept voran

Bei drei Quartiersforen haben knapp 70 Teilnehmende am 21., 22. und 23. Juni 2022 ihre Ideen für das Innenstadtentwicklungskonzept eingebracht. „Es gilt, die Elmshorner Innenstadt multifunktional aufzustellen“, sagt Tobias Thelo vom Amt für Stadtentwicklung und Umwelt. „Unser Ziel ist eine Strategie für die nächsten zehn bis 15 Jahre“, ergänzt Amtsleiter Marius Munk. Dazu haben die Teilnehmenden der Quartiersforen bestehende Stärken der Innenstadt analysiert und weiterentwickelt – zum Beispiel soll das vorhandene Bewegungs- und Veranstaltungsangebot im Steindammpark ausgeweitet werden, das ausdifferenzierte Kulturangebot soll stärker beworben und zusätzlich auch draußen im öffentlichen Raum noch sichtbarer gemacht werden, das vielfältige Einzelhandelsangebot soll durch geeignete Branchen sinnvoll ergänzt werden und die Aufenthaltsqualität der Fußgängerzone und des Hafens soll durch mehr Sitzgelegenheiten, Grünflächen und Sauberkeit gestärkt werden. Ende August startet eine Online-Beteiligung für alle Bürgerinnen und Bürger unter 

www.elmshorn.de/innenstadtentwicklungskonzept

Viele Anregungen und gute Ideen

„Wir sind sehr zufrieden mit den Ergebnissen der drei Quartiersforen“, freut sich Thelo. „Jetzt gilt es, die vielen Anregungen und guten Ideen der Teilnehmenden auszuwerten, zu vertiefen und aufzuarbeiten, bevor Ende August die Online-Beteiligung beginnt.“ Im November folgt darüber hinaus ein Strategieworkshop, in welchem die erarbeiteten Ziele und Handlungsempfehlungen diskutiert werden sollen.

Angeleitet durch Büro Tollerort

Angeleitet wurden die Teilnehmenden der jeweils dreistündigen Quartiersforen durch Anette Quast und Beate Hafemann vom Hamburger Büro Tollerort sowie Joscha Brünnich und Lena Peters vom Dortmunder Büro Heinze und Partner. Nach einer kurzen Bestandsanalyse wollten sie wissen: „Welche Talente, welche Stärken können wir für eine positive Entwicklung der Elmshorner Innenstadt weiterentwickeln und wie können sie auch in andere Stadtteile ausstrahlen?“, so Quast.

Große Vielfalt abbilden

Um eine möglichst große Vielfalt abzubilden, wurden verschiedene Themen wie zum Beispiel „Wohnen“, „Freiraum- und Aufenthaltsqualität“, „Einzelhandel, Gastronomie & Dienstleistungen“, „Bildung, Gesundheit & Soziales“ und „Kultur & Freizeit“ in Gruppenarbeit diskutiert. Dank der Zusammensetzung nach dem Vertreter*innen-Prinzip flossen dabei die Perspektiven verschiedener Interessengruppen ein, etwa der Kulturtreibenden, Immobilienbesitzenden, des Einzelhandels, der Kundschaft, Radfahrenden und Jugendlichen.

Mehr zum Prozess des Innenstadtentwicklungskonzeptes lesen Sie unter

www.elmshorn.de/innenstadtentwicklungskonzept