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Möhringsches Haus

Der Elmshorner Wochenmarkt auf dem Buttermarkt

2014-08-15 Buttermarkt 3

Foto: Morten Planer

Elmshorn und sein Buttermarkt – das ist die Geschichte einer richtig guten Freundschaft. „Der Wochenmarkt ist das Schönste, was Elmshorn zu bieten hat“, schwärmt Marktmeister Kai Krüger. Die große Auswahl und die persönliche Atmosphäre, die sowohl die Händler als auch ihre treuen Stammkunden schätzen, sprechen für den traditionsreichen Markt, der bereits seit 1741 immer mittwochs und sonnabends stattfindet. Damals wie heute bieten zahlreiche Marktbeschicker ihre Waren in der Krückaustadt an. Von Aal und Aubergine über Ranunkeln und Reißverschlüsse bis hin zu Zwiebeln und Ziegenkäse gibt es auf dem Buttermarkt praktisch alles zu erwerben – immer häufiger auch in Bio-Qualität, oft auch direkt aus der Region. Den Klönschnack gibt es gratis dazu.

2012 wurde übrigens erstmals der Buttermarkt-Gutschein aufgelegt, den alle Händler akzeptieren. „Wir wurden immer wieder angesprochen: Wieso gibt es eigentlich keinen Gutschein für den Wochenmarkt?“, erzählt Krüger – und fragte sich eben das bald selber. Gemeinsam mit der Betreiberin der Kaffeeklappe in der Markthalle, Anke Rosenau, erarbeitete der Marktmeister den ersten Elmshorner Buttermarktgutschein. Wenig später ging der Gutschein in einer Auflage von 2500 Stück an den Start – und die Nachfrage ist nach wie vor groß. „Als Geschenkidee ist er einfach prima“, sagt Krüger. Schließlich wird der Gutschein von allen Händlern auf dem Wochenmarkt als Zahlungsmittel angenommen – nur Restbeträge werden nicht ausgezahlt. Den Gutschein gibt es in Einheiten von je fünf Euro während der Marktzeiten bei Anke Rosenau in der Kaffeeklappe in der Markthalle sowie direkt bei Kai Krüger, hier auch telefonisch außerhalb der Marktzeiten unter (04121) 231243. Wer den Gutschein erwirbt, erhält eine attraktive Klappkarte mit echten Buttermarkt-Motiven sowie einen Umschlag dazu.

Die lange Tradition des Buttermarktes wird dazu beigetragen haben, dass die Elmshorner ihren Markt so lieben. Die Anordnung aus dem August 1741, mit dem die Rantzauer Administration den Markt ins Leben rief, war tatsächlich noch bis ins 20. Jahrhundert die rechtliche Grundlage für Markt, der zunächst rund um die Kirche St. Nikolai abgehalten wurde. Erst 1928 zog er auf den Platz an der Markthalle, wo er noch heute stattfindet. Da sich die Bezeichnung „Buttermarkt“ fest etabliert hatte, wurde der einstige Karl-Marx-Platz im Jahr 2005 in Buttermarkt umbenannt.

Die Marktzeiten: Immer mittwochs von 7 bis 12 Uhr, sonnabends von 7 bis 13 Uhr.

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Foto: Morten Planer
2014-08-15 Buttermarkt

Foto: Morten Planer
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Foto: Morten Planer
2014 Buttermarkt

Foto: Morten Planer


 

Autor: Morten Planer 
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