Wittenberge - Baustellen: 11,3 Millionen Euro investiert
In der Elmshorner Partnerstadt gibt es immer wieder neue Baustellen. Es wird in der Erde gebuddelt und in die Höhe gebaut. Finanziell leisten kann dies die Stadt an der Elbe allein nicht. Seit der politische Wende und dem Ende der DDR, 1990, wird Wittenberge finanziell vom Land, Bund und der EU gefördert. Investiert wird das Geld – mit einem kommunalen Anteil – in die Erneuerung der stadtbildprägenden Gebäudesubstanz und für die Gestaltung des öffentlichen Raumes.
In den vergangenen zehn Jahren wurden dafür 11,3 Millionen Euro in Wittenberge ausgegeben. In diesem Jahr sind Ausgaben von 3 Millionen Euro für das Programm Stadtumbau vorgesehen. Dabei geht es um Aufwertung, Sanierung und Rückbau sowie um den Erwerb von Flächen oder Häusern. Der zurzeit stattfindende Ausbau der Röhlstraße im Zentrum von Wittenberge wird unter anderem von der EU aus dem Fonds regionale Entwicklung finanziell gefördert.
Weitere Investitionen sind in diesem Jahr vorgesehen für die Sanierung der Johann-Runge-Straße, der Perleberger Straße, für den Aufbau des Bürgerzentrums und für die Elbuferpromenade. Trotz vieler und zum Teil hoher Zuschüsse ist der Haushalt der Stadt Wittenberge, der im April verabschiedet werden soll, nicht ausgeglichen.