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Träger*innen der Bürgermedaille

Übersicht über die Trägerinnen und Träger der Bürgermedaille

2022 (Ehrung am 11.12.2022)

Mit der Bürgermedaille ausgezeichnet wurden: (v. l.) Matthias Wichmann, Erika Neumann, Karl Klapcia, Siegrid Langhein und Felix Lemm.


Matthias Wichmann

Musikalischer Allrounder

(Vorgeschlagen von: Frank Ramson, Musiker)

„Er hat die Herzen der Musizierenden, mit denen er zusammengewirkt hat, und ganz besonders die Ohren und die Seelen jener, die den Stücken lauschen durften, berührt, verzaubert und inspiriert“, schwärmte Frank Ramson in seiner Laudatio. Der Musiker, Ensembleleiter und Komponist Matthias Wichmann lebt schon lange in Elmshorn. Sein ehrenamtliches Wirken in Form der Herstellung und des Vortrages anspruchsvoller Werke betreibt er seit etwa zehn Jahren und wertet damit den Veranstaltungsbetrieb in Elmshorn mächtig auf.

Unter anderem bindet er dabei Kinder und Jugendliche zwecks Förderung ihrer Talente ein, vermittelt mit einer hohen musikalischen und sozialen Intelligenz bildende Inhalte an Mitwirkende und begeistert Veranstaltungsgäste mit seinen Werken. Wichmann gründete sowohl mit Kindern und Jugendlichen, die zurzeit die Bismarckschule besuchen, als auch mit Ehemaligen die Irish-Folk-Band „Reelin in Carrick“ sowie das Duo „fiero e carino“ mit dem Ausnahmetalent, der Flötistin Sophia Hühnert. Neben zahlreichen weiteren Veranstaltungen begleitet Matthias Wichmann auch den Auftakt und den Schlussakt von „Elmshorn liest“.

Erika Neumann

Flüchtlingshilfe

(Vorgeschlagen von: Ernst-Henning Timm, Christus Zentrum Arche, Integration)

Seit mehr als sechs Jahren arbeitet Erika Neumann in der Flüchtlingshilfe des Christuszentrums Arche. Es geht dabei nicht nur um eine kurzzeitige Beratung, sondern oft auch um eine langfristige Begleitung. Sehr hilfreich ist dabei ihre gute Vernetzung zu Behörden, Betrieben, Vermietern etc. Zuhören, trösten, stärken – Erika Neumann zeichnet sich aus durch ihre Ausdauer und Geduld im Umgang mit entwurzelten Menschen. Es kam schon vor, dass ein Flüchtling sie "Mama“ nannte. Ihr Motiv: Sie spürt, das Gott ihr Aufträge gibt.

Karl Klapcia

Bindeglied der Städtepartnerschaften

(Vorgeschlagen von: Gabriele Hinzmann, Verkehrs- und Bürgerverein VBV)

Karl Klapcia ist seit 1987 Mitglied im VBV Elmshorn e. V. und seit dieser Zeit auch für die AG Partnerstädte zuständig. „In dieser Zeit war er unzählige Male persönlich in dreien der vier Partnerstädte und auch einmal in Raisio (Finnland). Karl Klapcia erwies sich als Elmshorner Motor zur Erhaltung der guten Beziehungen zu Stargard, Tarascon, Wittenberge und Raisio“, sagte Laudator Andreas Hahn und weiter: „Die Lust, die Fähigkeit und auch die Empathie mitzuwirken, zeichnen ihn aus“. Kommen Delegierte der Partnerstädte nach Elmshorn zu Besuch, so werden sie umfassend von Karl Klapcia betreut, der im Übrigen auch Polnisch spricht und regelmäßig zu Weihnachten und zu Ostern nach Stargard reist, um in Betreuungseinrichtungen für Kinder Freude zu stiften. Als Hobbyfotograf organisierte Klapcia auch Bilderausstellungen.

Siegrid Langhein

Ambulante Sterbebegleitung

(Vorgeschlagen von Verena von Baudissin, Koordinatorin Ambulanter Hospizdienst Elmshorn; Ambulanter Hospizdienst der Johanniter-Unfall-Hilfe e. V.)

Seit 2014 ist sie als ambulante Sterbebegleiterin im Elmshorner Hospiz sowie in Heimen tätig und unterstützt auch die Angehörigen der Sterbenden mit psychosozialer Beratung – kostenfrei! Siegrid Langhein nimmt sich sehr viel Zeit für die Sterbenden, begegnet ihnen äußerst einfühlsam und geht komplett auf deren Bedürfnisse in der letzten Phase ihres Lebens ein. Immer gemäß dem Vereinsmotto „Den Tagen mehr Leben geben“. Die Kraft für ihr Tun bezieht Siegrid Langhein aus ihrem christlichen Glauben. 2019 absolvierte Langhein noch eine Trauerausbildung. Die Gründung einer Trauergruppe ist geplant.


Felix Lemm

Lebensrettung bei der DLRG

(Vorgeschlagen von: Alexander Gierke, DLRG)

Er ist seit 2014 vornehmlich als Schwimm- und Rettungsschwimmausbilder bei der DLRG aktiv. Daneben hat er Ausbildungen zum Sanitäter, Bootsführer, Gruppenführer, Strömungsretter und Luftretter absolviert und hat Ausbilderqualifikationen für Erste- Hilfe und für Bootsführer erlangt. Seit 2017 ist er in der zweiten Amtszeit stellvertretender Vorsitzender der DLRG Elmshorn. „Sein komplettes Privatleben widmet Felix der DLRG, rund um die Uhr“, sagte sein Laudator Alexander Gierke.


2021 (Ehrung am 05.12.2021)

Die Geehrten sind: Ingo von Appen, Torsten Bluhm, Constanze Diegel, Edda Hadenfeldt, Bärbel Heinitz, Klaus Meyer, Walter Rönnfeldt, Rudolf Rump, Renate Seiffert und Maria Voß. 


Sie erhielten neben einer Silbermünze mit Elmshorn-Prägung und einer Urkunde auch einen Theatergutschein über 50 Euro sowie zusätzlich 250 Euro zur freien Verfügung von der Herbert-Gewers-Stiftung.

Ingo von Appen


Ingo von Appen ist seit vielen Jahren beim Verkehrs- und Bürgerverein (VBV) aktiv. Er kümmert sich um den Auf- und Abbau sowie die Betreuung des VBV-Standes beim Weinfest, der Florawoche und beim Lichtermarkt, übernimmt dabei häufig die Spätschicht bis 1.30 Uhr und hilft auch anderen Standbetreibern. Beim Hafenfest drehte er viele Jahre mit der Polizei und dem Jugendamt die letzte Runde“, auf dem Lichtermarkt unterstützte er zeitweise verkleidet Knecht Ruprecht. Außerdem organisiert er für den VBV Elmshorn den jährlichen Fußball-Stadtpokal und leitet die Arbeitsgruppe Sport. "Neben diesem Engagement profitiert der Verein auch von seinem enormen Wissen und seinem handwerklichen Geschick“, so Hahn.

Torsten Bluhm


Torsten Bluhm unterstützt seit 2011 die Sportlerehrung der Stadt Elmshorn, indem er den Ablauf mit organisiert, als helfende Hand im Hintergrund wirkt und Kontakte zu den Sportvereinen pflegt. "Außerdem ist er beim EMTV sehr aktiv“, so Hahn. Darüber hinaus organisiert er beim Verkehrs- und Bürgerverein (VBV) das Drachenbootrennen und ist vielen Elmshornerinnen und Elmshornern als Moderator des Eisstockschießens bekannt.

Constanze Diegel


Constanze Diegel setzt sich im Vorstand des Willkommensteams für Flüchtlinge Elmshorn e.V. für Geflüchtete aus aller Welt ein. "Sie investierte viele Stunden in die persönliche Betreuung Geflüchteter – von der Besorgung eines Arzttermins bis zur Beschaffung einer Wohnungseinrichtung durch gespendete Möbel“, so Hahn. Auch an der Einrichtung des "Mühlencafés“ im Jahr 2016 als Begegnungsstätte für alteingesessene und zugewanderte Menschen war sie entscheidend beteiligt. "Ihrem unermüdlichen Einsatz ist es zu verdanken, dass dieses Café eine Erfolgsgeschichte wurde“, sagt Hahn, der auch den über 20-jährigen Einsatz Constanze Diegels für das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen hervorhob.

Edda Hadenfeldt


Edda Hadenfeldt ist seit 2012 als ambulante Sterbebegleiterin im Elmshorner Hospiz tätig. Für dieses Ehrenamt hat sie eine 100-stündige Schulung absolviert. Sie gibt Auskünfte bei Anfragen über Ärzte, Pflegedienste, Pflegeheime oder Krankenhäuser. "Sie nimmt sich viel Zeit, um die Sterbenden in der letzten Phase ihres Lebens zu begleiten“, betont Hahn. "Sie führt mit ihnen Gespräche, liest vor, macht Handmassagen oder hält einfach nur die Hand und ist da.“ Dabei hat sie nicht nur die Sterbenden im Blick, sondern auch deren Angehörige.

Bärbel Heinitz


Bärbel Heinitz engagiert sich seit 2004 als Grüne Dame im Elmshorner Krankenhaus. "Sie hat immer ein offenes Ohr für die Patientinnen und Patienten, nimmt sich Zeit für sie und hilft ihnen“, lobt Hahn. Seit 2009 ist sie Einsatzleiterin der ehrenamtlichen Krankenhaushilfe Elmshorn. "Frau Heinitz hat schon vielen Patientinnen und Patienten durch eine schwere Zeit geholfen“, so Hahn. Außerdem ist sie Mitglied des Beirats des Fördervereins der Regio Kliniken.

Klaus Meyer


Klaus Meyer ist beim Freiwilligenforum Elmshorn aktiv. Unter anderem betreut und unterstützt er mehrmals wöchentlich einen Rollstuhlfahrer, führt bei ihm zu Hause kleine Reparaturen durch, kauft ein oder hilft beim "Papierkram“. "Er betreut außerdem eine syrische Familie, die er erfolgreich bei der Arbeits- und Wohnungssuche unterstützt hat“, sagt Hahn. Zusätzlich restauriert Klaus Meyer den Ewer "Gloria“ mit und lernt dabei junge Menschen an.

Walter Rönnfeldt


Walter Rönnfeldt geht seiner Leidenschaft für die plattdeutsche Sprache als 2. Vorsitzender beziehungsweise 2. Öllermann im Heimatverein "Tru un Fast“ nach. Dort ist er unter anderem für Ausfahrten nach Jündewatt und Festlichkeiten zuständig. Dem Verein gehört er bereits seit 1997 an. Außerdem leitet Walter Rönnfeldt in der Grundschule Kaltenweide eine plattdeutsche AG und ist dort auch Lesementor.

Rudolf Rump


Rudolf Rump engagiert sich seit vielen Jahren sehr aktiv in der und für die Selbsthilfe. "Er war vor rund 20 Jahren der maßgebliche Mitbegründer und Kopf der Selbsthilfe Elmshorn, die den verschiedenen Gruppen erstmalig die Möglichkeit bot, sich untereinander zu vernetzen und die bis 2018 als Interessenvertretung der Selbsthilfegruppen diente“, unterstreicht Hahn. 2004 organisierte Rudolf Rump zusammen mit anderen Aktiven den ersten Selbsthilfetag in Elmshorn. Noch heute ist er Ansprechpartner in der Diabetes-Selbsthilfegruppe Elmshorn, die er vor über 20 Jahren selbst gegründet hat.

Renate Seiffert


Renate Seiffert von der FTSV Fortuna Elmshorn leitet seit Anfang der 1970er-Jahre diverse Sportgruppen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. "Generationen von Elmshornerinnen und Elmshornern haben bei ihr die ersten Sporterfahrungen gesammelt und sprechen sie noch heute bei zufälligen Begegnungen an“, so Hahn. Ihrer Trainer-Tätigkeit im Jugendbereich ging sie bis 2019 stets mit viel Wertschätzung für die Kinder nach. "Mit der Übungsleitertätigkeit ist trotzdem nicht Schluss“, sagt Hahn. "Sie leitet bis heute die Er&Sie-Fitness-Gruppe, eine gemischte Gruppe der Geschlechter und verschiedene Altersgruppen von 40- bis über 80-Jährigen und die Asia-Wellness-Gruppe.“

Maria Voß


Maria Voß vom Verein "Zeit für mich!“ betreut jeden Montag von 14 bis 17 Uhr eine Gruppe von rund zehn an Demenz erkrankten Personen in den Räumen der Alzheimergesellschaft in Elmshorn. Sie schafft kreative und gesellige Angebote und Bewegungsaktivitäten in einer gemütlichen, wohnlichen Atmosphäre. "Die emotionalen, sozialen und kulturellen Bedürfnisse der Menschen werden in den Mittelpunkt gestellt“, sagt Hahn. "Frau Voß bemüht sich, die noch vorhandenen Fähigkeiten der Menschen zu erhalten beziehungsweise zu fördern, indem sie ihnen Sicherheit und Geborgenheit vermittelt.“

2020 / (coronabedingter Ausfall)


2019 (Ehrung am 08.12.2019)

Die sechs ausgezeichneten ehrenamtlich Tätigen 2019 (von links): Mehmet Karakavak, Waltraud Zarbok, Gisela Waldow, Klaus Reinhard Schlothauer, Gerd Waldow und Michael Martischus.

Mehmet Karakavak

Seit 1985 ist Mehmet Karakavak im Vorstand des Fußballvereins Gencler Birligi tätig, seit 2013 Präsident. Im selben Jahr rief Karakavak die Aktion "Mitternachtssport” ins Leben. Sein Ziel: Jugendliche und junge Erwachsene, die in den Abendstunden durch Ruhestörungen und kleinere Sachbeschädigungen im Bereich Jugendhaus Krückaupark/Badepark aufgefallen waren, durch die sportliche Betätigung von ihrem Fehlverhalten abzubringen. Als Leiter der AG Sport des Willkommensteams für Flüchtlinge Elmshorn e. V. hat Herr Karakavak darüber hinaus in vielfältiger Weise über den Sport die Integrationsarbeit des Willkommensteams unterstützt. Er hat es sich zum Ziel gesetzt, Vorurteile abzubauen, Menschen mit und ohne Migrationshintergrund zusammenzubringen und ein friedliches Zusammenleben zu fördern.

Waltraud Zarbok

Waltraud Zarbok ist seit 2010 als ambulante Sterbebegleiterin im Elmshorner Hospiz sowie in Pflegeheimen tätig. Sie hat eigens dafür eine hundertstündige Schulung absolviert. Einfühlsam und kompetent stellt sie sich komplett auf die Bedürfnisse der Sterbenden ein und kümmert sich um die Angehörigen. Zudem hat Waltraud Zarbok ein Trauercafé in der Kirchengemeinde „Zum guten Hirten“ gegründet.

Gisela und Gerd Waldow

Gisela Waldow ist verantwortlich für die Requisite und die Kostüme für die rund 60 Aufführungen der Dittchenbühne pro Jahr, inklusive der Requisiten für die alljährliche Ostseetournee. Zudem hilft sie während der Veranstaltungen im Servicebereich.

Herr Waldow ist für die Bühnenbilder zuständig. Ihm gelingt immer wieder das Kunststück, trotz eines kleinen Budgets mit viel handwerklichem Geschick und Phantasie großartige Bühnenbilder zu gestalten. Er ist zudem langjähriges Mitglied im Vorstand, unterstützt im Servicebereich, beim Kartenverkauf und bei den umfangreichen Vorbereitungen zur Ostsee-Tournee.

Klaus Reinhard Schlothauer

Seit 2000 engagiert sich Herr Schlothauer beim Winternotprogramm/Erfrierungsschutz der Stadt, damit Obdachlose die Kälte überleben. Herr Schlothauer ist die gute Seele des Angebots und hält das Team der Ehrenamtlichen zusammen. Er übernimmt ehrenamtlich die Einteilung der Teams, fungiert als Teamleiter im Schließdienst und sorgt für Ordnung in den Räumlichkeiten.

Michael Martischusch

Michael Martischusch arbeitet ehrenamtlich für die Bahnhofsmission Elmshorn und ist Co-Leiter. Gemeinsam mit Frau Turkat hat er die Institution gegründet und aufgebaut. Die Bahnhofsmission ist erste Anlaufstelle für Menschen, die in Not geraten oder in Elmshorn gestrandet sind. Mittlerweile ist die Bahnhofsmission beim Trägerverein auch für die Kleiderkammer und andere soziale Projekte zuständig. Herr Martischus kümmert sich rund um die Uhr um alles, versorgt Bedürftige mit Bahnkarten, Lebensmittelgutscheinen, Bekleidung und hat vor allem immer ein offenes Ohr für alle. Ebenso gehört die Organisation der Winterhilfe mit zum Aufgabenbereich, hierbei wird Obdachlosen geholfen.

Jeden Heiligabend organisiert Michael Martischus mit seiner Frau eine Weihnachtsfeier für seine "Gäste” der Bahnhofsmission und spendiert Kartoffelsalat mit Würstchen.



2018 (Ehrung am 09.12.2018)

Die ausgezeichneten ehrenamtlich Tätigen 2018 (von links): Ingrid Luczkowski, Bella Sapozhnikowa, Christa Ehlers, Horst Marn, Walter und Angelika Zahn.


Ingrid Luczkowski

Seit über 30 Jahren ist Ingrid Luczkowski dem Heimathaus Stargard eng verbunden. Seitdem betreut sie die Sammlung des Heimathauses, zu dem zahlreiche Erinnerungsstücke, Gemälde, Fotos, Bücher, Zeitungen und Berichte gehören. Ingrid Luczkowski ist zentrale Ansprechpartnerin des Hauses, führt Besuchergruppen fachkundig durch die Ausstellung und kümmert sich um den Schriftverkehr des Heimatkreises.

Bella Sapozhnikowa

Bella Sapozhnikowa engagiert sich im Vorstand der jüdischen Gemeinde und kümmert sich um die sozialen und medizinischen Belange der Gemeindeglieder. Frau Sapozhnikowa übersetzt innerhalb wie außerhalb der Gemeinde und im Gottesdienst. Sie unterstützt darüber hinaus Menschen mit gesundheitlichen Problemen und begleitet diese zu notwendigen Anlaufstellen. Als Mitglied der Chewra Kaddischa (Beerdigungsgesellschaft der jüdischen Gemeinde) betreut sie Trauernde und organisiert Begräbnisse.

Christa Ehlers

Die Elmshornerin engagiert sich seit über 30 Jahren und leitet derzeit eine Gymnastikgruppe für rund 40 ältere Menschen im Haus der Begegnung, die sich einmal wöchentlich zum Gymnastik- und Gehirntraining und anschließender Kaffeerunde trifft.

Horst Marn

Seit ungezählten Jahren engagiert sich Horst Marn für den Frieden und die Verständigung zwischen Kulturen und Religionen. Er unterstützte den Aufbau des Einwandererbundes zu einem gelungenen Integrationsprojekt und hat sich besonders für die Sprachförderung der Zugewanderten eingesetzt. Seit 2008 leitet er das interkulturelle Theater Dogush. Zudem organisiert er interkulturelle Friedensfeste und tritt mit einem EU-geförderten Theaterstück an vielen Schulen auf, um durch die Diskussion mit und über Menschen aus anderen Kulturen dem Rassismus entgegenzuwirken. Herr Marn leitet außerdem das Projekt "Senior*innentrainer“, in dem ältere Menschen Erfahrungen und Kenntnisse in der Organisation kultureller Projekte an jüngere Menschen weitergeben.

Angelika und Walter Zahn

Das Ehepaar hat in den vergangenen 30 Jahren 14 Pflegekinder und großgezogen. Beide sind Gründungsmitglieder des "Vereins für Pflege- und Adoptiveltern Kreis Pinneberg e.V.“ sowie des  "Vereins für integrierte Freizeit“, in denen sie auch Vorstandsämter wahrnehmen. Damit fördern sie den Austausch unter Pflege- und Adoptiveltern und deren Weiterbildung sowie gemeinsame Freizeitaktivitäten behinderter und nicht behinderter Menschen. Angelika Zahn betreute zudem eine Jugendfußballmannschaft des SV Lieth. Walter Zahn war langjähriges Mitglied im Gesamtelternbeirat der Hafenschule und der KGSE.