Ausstellungen im R-Art-Haus
Durch eine Kooperation der Stadt Elmshorn mit dem Kreiskulturverband Pinneberg e. V. finden im Elmshorner Rathaus seit Dezember 2023 regelmäßig wechselnde Kunstausstellungen unter dem Titel "R-Art-Haus" statt. Die Auswahl der Künstlerinnen und Künstler für eine Ausstellung wird durch den Kreiskulturverband kuratiert und von einer vom Ausschuss für Kultur und Weiterbildung eingesetzten Arbeitsgruppe für einen bestimmten Zeitraum festgelegt.
Interessenten können sich beim Kreiskulturverband bewerben
Möchten Sie selbst eine Ausstellung im R-Art-Haus durchführen? Ihre Ansprechperson ist die 1. Vorsitzende des Kreiskulturverbandes, Frau Gudrun Arlt:
Kreiskulturverband Pinneberg e. V.
1. Vorsitzende: Frau Gudrun Arlt
Memeler Straße 23
25335 Elmshorn
- Telefon: +49412162380
- Nachricht schreiben
- Internet: https://kreiskulturverband-pinneberg.de/
Abwechselnde Ausstellungsmöglichkeit
Sowohl erfahrene Kunstschaffende als auch Nachwuchstalente finden hier viel beachtete Ausstellungsflächen. Die Ausstellungen werden jeweils im Kollegiumssaal bei einer Sitzung des Stadtverordneten-Kollegiums eröffnet, ehe sie im Atrium des Rathauses während der Öffnungszeiten für die breite Öffentlichkeit zugänglich sind. Das Rathaus ist in der Regel zugänglich montags bis mittwochs von 8.00 Uhr bis 16.00 Uhr, donnerstags von 8:00 Uhr bis 18:00 Uhr und freitags von 8:00 Uhr bis 12:30 Uhr. Bei einer Verlegung in die Weiße Villa sind die Öffnungszeiten dort montags bis mittwochs und freitags von 8.30 Uhr bis 12.00 Uhr und donnerstags von 8.30 Uhr bis 12.00 Uhr sowie von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr.
Projektförderung
Die Durchführung der Ausstellungen erfolgt mit einer Förderung durch die Sparkasse Elmshorn, welche die Ausstellenden finanziell unterstützt. Der Kreiskulturverband erhält einen Zuschuss von der Stadt Elmshorn, der die Organisation und die Versicherung der Bilder ermöglicht.
Künstlerinnen und Künstler
Eine Übersicht der ausstellenden Künstlerinnen und Künstler (die jeweils aktuelle Ausstellung zuerst):
Brigitte Walenski: 25.09.2025 - 11.12.2025
Die neue Ausstellung im R-ART-Haus läuft vom 25.09.2025 - 11.12.2025 und trägt den Titel: „Fundstücke“- ausgewählte Elmshorner Blickfänger.
Innovative Ausstellungsidee
Brigitte Walenski hatte sich mit einer spannenden interessanten Idee für eine Ausstellung im R-Art-Haus Elmshorn beworben: Eine Fotoausstellung mit besonderen Motiven aus der Stadt Elmshorn war ihr Ziel.
Die Künstlerin: Brigitte Walenski
Mit dem Start in die Rente begann für Brigitte Walenski die Leidenschaft für das Fotografieren. Gemäß ihrem Lebensmotto: Alles oder Nichts, folgte die Teilnahme an diversen Workshops und ein sieben Semester umfassendes Studium an der WorkClass eines Fotografen, welches sie erfolgreich beendete. Seit mehr als drei Jahren ist sie Mitglied bei den Elmshorner Fotofreunden und dort kam ihr auch die Idee, Elmshorn fotografisch zu erkunden und die Aufmerksamkeit auch einmal auf andere Gegebenheiten zu lenken. So ist sie mit offenen Augen und ihrer Kamera immer und immer wieder durch die Straßen von Elmshorn gegangen. Ob alt, ob bunt, ob heil oder zerstört, ob sturmerprobt oder der letzte Blick oder herbstliche oder Frühlingsimpressionen. Besonderes wurde festgehalten und die Fotografien sind zu den Öffnungszeiten des Rathauses zu sehen. Die bekannten oder unbekannten „Fundstücke“ werden im Atrium des Rathauses präsentiert und sollen beim Betrachten zum Nachdenken, zum Wiedererkennen oder zum Staunen und Freuen anregen.
Dauer der Ausstellung
Die Ausstellung wird bis zum 11. Dezember im Atrium zu den Öffnungszeiten des Rathauses zu sehen sein.
Artikel zum Ausstellungsstart
Michael Danker: 10.07.2025 - 25.09.2025
Die neue Ausstellung im R-ART-Haus läuft vom 10.07.2025 – 25.09.2025 trägt den Titel: „Fröhliche Effekthascherei“- POP-Art trifft Parodie.
Die Werke
Derartige Werke werden erstmals gezeigt. Es handelt sich überwiegend um kleine „Schaukästen“, die die Fantasie zu „mehr“ anregen. Zum Schmunzeln, zum Überdenken, immer mit einer kleinen Priese Ironie und ganz viel „Liebe“ - eben ein kleines Stückchen POP-Art: witzig und effekthaschend. Ungewöhnliche Kombinationen, oft als Collage dargestellt. Gepaart mit Parodie - dabei handelt es sich um eine komische, satirische oder aber auch humorvolle Nachahmung oder Übertreibung, die eine Botschaft vermittelt.
Der Künstler
Der Künstler ist Michael Danker, ein gebürtiger Elmshorner. Er hat wunschgemäß alle Lebensschritte in Elmshorn absolviert: Elternhaus, Schule, Lehre, Berufsabschluss als Schriftenmaler. Nach dem Zivildienst hat er sich entschieden, seinen Traumberuf zu erlernen und arbeitet heute als examinierter Altenpfleger. Zum Ausgleich für diesen fordernden Beruf nutzt er sein kreatives Potential und überrascht mit diesen bunten und fröhlichen Werken.
Dauer der Ausstellung
Die Ausstellung wird bis zum 4. September im Atrium zu den Öffnungszeiten des Rathauses und nach Ausstellungsumzug vom 11. September bis 25. September im Foyer der Weißen Villa zu sehen sein.
Wiedereröffnung der Ausstellung
Rita Müller: 16.03.2025 - 10.07.2025
Die neue Ausstellung im R-ART-Haus trägt den Titel „Das Flirren der Zeit“. Als Titelbild wurde das Werk der Künstlerin Rita Müller „Die Rennfahrerin“ gewählt.
Goldene Zwanziger
Inhaltlich geht es um die Goldenen Zwanziger. Eine Zeit des kulturellen Aufschwungs, der Fortschritte in Wirtschaft und Technik, aber es geht auch um den Anfang der Emanzipation - ein Befreiungsschlag für die Frauen.
Die alten Zöpfe fielen und das nicht nur im übertragenden Sinn. Die Frauen wurden unabhängig und selbstbewusst. Sie gingen aus, die Kleider und die Frisuren wurden kürzer und sie genossen ihre neue Freiheit, lernten Autofahren, übten Berufe aus und erlernten sogar das Fliegen und sie tanzten, tanzten, tanzten … Charleston.
Blühendes kulturelles Leben
Das Nachtleben in den Großstädten war freizügig und ausgelassen. Es war vor allem das blühende kulturelle Leben, was die Zuversicht und Lebensfreude geprägt hat.
Künstlerin fasziniert
Dieses große „Flirren“ in der Zeit der 1920er Jahre hat auf Rita Müller eine große Faszination ausgeübt, die sich in den ausgestellten Werken widerspiegelt - hübsche Frauen und wartende Frauen, Tänzerinnen, rauchende Frauen in Gespräche vertieft. Ausgelassene Tanzszenen. Alles findet sich zart oder sehr ausgeprägt in den Darstellungen wieder.
Rita Müller
Folgende Techniken prägen die Werke von Rita Müller und steigern deren Wiedererkennungswert: Angewendet werden Mischtechniken, Ölfarben, Chinatusche und plastische Arbeiten mit Zeitungspapier. Rita Müller ist nach dem 2. Weltkrieg geboren. Schon in frühester Kindheit beschäftigte sie sich mit Malen und der Malerei, der Schwerpunkt ihrer künstlerischen Tätigkeit war immer wieder das figürliche Gestalten in den verschiedensten Ausdrucksformen. Grundlagen für ihren künstlerischen Weg erwarb sie in der Malschule der Kunsthalle Hamburg, bei der Teilnahme an der Sommer-Akademie für bildende Kunst, aber auch bei Einzelkünstlern wie Nikolai Estis oder Lydia Schulgina. Ihre Werke sind im Inland und in Dänemark in diversen Einzel- und Gruppenausstellungen gezeigt worden. In der Zeit von 2007 bis 2022 lebte Rita Müller als freischaffende Künstlerin in Elmshorn, bevor sie nach Kummerfeld umzog.
Ausstellung bis 10. Juli
Die Ausstellung ist vom 16. März bis zum 10. Juli 2025 im Atrium des Rathauses zu sehen.
Nachbericht vom Ausstellungswechsel
Antje Schölzel: 13.12.2024 - 20.03.2025
Unter dem Titel „Vielschichtiges“ werden die Werke der Künstlerin im Rahmen der Ausstellungsreihe „R-Art-Haus“ in Zusammenarbeit mit dem Kreiskulturverband Kreis Pinneberg e. V. und mit Unterstützung durch die Sparkasse Elmshorn im Atrium des Rathauses bis zum 20.03.2025 gezeigt.
Künstlerischer Ansatz
Dem Leben Ausdruck geben - das ist das hinter allen Projekten stehende Anliegen der Künstlerin Antje Schölzel. Schölzel lebt und arbeitet als Künstlerin und Kreativitätstrainerin in Elmshorn, ist verheiratet und Pflegemutter. Nach einer Ausbildung zur Textilkauffrau studierte sie Modedesign und baute über Jahre ein umfangreiches Repertoire an künstlerischen Techniken auf, mit denen sie überwiegend in abstrakten, informellen Werken spielt.
Prozessorientierte Entstehung
Schölzel ist auf kein konkretes Material und keine Technik festgelegt, sondern wählt stets eine dem Thema angepasste Ausführung. Die Entstehung ihrer Werke beschreibt sie als prozessorientiert. Die Inhalte werden geschichtet und verdichtet und überraschen mit ihrem Endergebnis. Ideen und Inspirationen findet die Künstlerin zum Beispiel in der Natur und im Material selbst.
Malend, zeichnend, reißend und klebend verwandelt Schölzel Flächen in abstrakte „Schichtenspiele“ und emotionell entwickelte Landschaft. Sie vertraut dabei dem kreativen Prozess, worin Selbstwirksamkeit durch Kunst erfahrbar wird.
"Lasse mich leiten"
Antje Schölzel beschreibt es selbst so: „Ich lasse mich von den Materialien, inneren Impulsen, meinem aktuellen Fragen an das Leben und meinen Gefühlen leiten. Es interessiert mich das, was dahinterliegt, was im Verborgenem schlummert, sich entwickelt und nach außen drängt. Entwicklungsprozesse, Emotionen sowie Zeichen von Zeit und Raum werden sichtbar.“
Ausstellung in den USA
Im Jahr 2010 nahm Antje Schölzel an einer Gemeinschaftsausstellung in den USA teil, seit 2014 zeigt sie ihre Werke regelmäßig in Einzel-und Gruppenausstellungen an sehr unterschiedlichen Orten.
Susanne Berger: 26.09. - 12.12.2024
"Fragil – Meergänger“ lautet der Titel der neuen R-Art-Haus-Ausstellung der Künstlerin Susanne Berger, in der vom 26. September bis 12. Dezember 2024 zehn ausgewählte Bilder im Atrium des Elmshorner Rathauses zu sehen sind. Mit Lust aus Momenten etwas Besonderes zeichnen - das prägt die Arbeíten von Susanne Berger. Die Ausstellung ist zu den Öffnungszeiten des Rathauses frei zugänglich.
Auszug aus der Vita
Die in Elmshorn lebende und arbeitende Diplom-Illustratorin Susanne Berger ist künstlerisch vielfältig aufgestellt. Susanne Berger erstellt grafische Arbeiten für Firmen und Behörden, ist Buchillustratorin, gibt Unterricht im Malen und Zeichnen für Kinder und Erwachsene und sie ist die Leiterin der Bezalel-Kunstwerkstatt in Elmshorn. Susanne Berger wurde im Jahr 2022 mit dem Kulturpreis der Stadt Elmshorn ausgezeichnet.
Inspiration mit viel Phantasie
Selbst beschreibt es Frau Berger so: "Erzählerisch fließt die Linie aus dem Bleistift, spinnt ein Netz und verwandelt Phantastisches, Komisches, Ungewöhnliches. Norddeutsch geprägt mit viel Blau, mit Fluss- und Meerwasser. Viel gesehene Augenblicke wollen erzählt werden, erlebt mit den Menschen der Stadt, in der Natur, in der Zeit.“
Werner Lohmann: 06.07. - 25.09.2024
"La Mer"-eine Hommage an die Seefahrt und das Meer“ erinnert mit der neuen R-Art-Haus-Ausstellung an den Künstler Werner Lohmann, in der vom 6. Juli bis zum 25. September 2024 ausgewählte Bilder im Atrium des Elmshorner Rathauses zu sehen sind. Die Werke des Elmshorner Künstlers sollen zum Nachdenken, zum Staunen aber auch zum Schmunzeln anregen. Die Ausstellung ist zu den Öffnungszeiten des Rathauses frei zugänglich.
Auszug aus der Vita
Werner Lohmann wurde 1939 in Berlin geboren. Er kam als Flüchtlingskind nach Elmshorn, absolvierte dort seine Schulzeit und eine Lehre als Maler, studierte anschließend an der Meisterschule in Hamburg und schloss sein Studium erfolgreich als Diplom-Malermeister ab. Von 1965 bis 2015 war Werner Lohmann in Elmshorn selbständig tätig.
Zehn Bilder in der Ausstellung "La Mer"
Ab dem 06.07.24 werden im Atrium des Rathauses zehn Bilder von Werner Lohmann aus der Serie "La Mer"-eine Hommage an die Seefahrt und das Meer gezeigt. Gudrun Arlt ist die Nachlassverwalterin für die Bilder des 2015 verstorbenen Malers Werner Lohmann und hält mit Ausstellungen die Erinnerung an seine Kunstwerke aufrecht. Eine Arbeitsgruppe des Ausschusses für Kultur und Weiterbildung hat seine Werke für die kommende Ausstellung ausgewählt.
Ute Farr: 21.03. - 04.07.2024
Ute Farr ist eine große Liebhaberin der Open-Air-Malerei (Plein-air-malen), einer Form der Freiluftkunst. Die sieben ausgewählten Bilder wurden überwiegend in Öl und Pastell gemalt werden im Atrium des Rathauses vom 21.03.2024 - 04.07.2024 zu sehen sein. Gezeigt werden schwerpunktmäßig Werke, die einen engen Bezug zu Elmshorn und Umgebung haben.
Auszug aus der Vita
Bereits im Jahr 1979 besuchte Ute Farr aufgrund ihrer Leidenschaft zu Pferden ein Reitunier in Elmshorn und so entstand eine langjährige Verbindung zum Holsteiner Verband und zur Reit-und Fahrschule Elmshorn. Hierzu passend das Titelbild zur Ausstellung mit "Landgraf I". Ergänzt werden die Pferdemotive unter anderem durch einen Blick auf die Liether Kalkgrube, Rapsfelder, einen Baum im Rosengarten und andere Motive.
Einflüsse und Inspiration
Stilistische orientiert sich Ute Farr in ihren Natur-und Landschaftsbildern am Impressionismus. Bei der Freiluftmalerei ist sie von den Elementen umgeben, spürt, was um sie herum passiert und lässt ihre Wahrnehmung in das entstehende Bild mit einfließen - das macht das Bild lebendig.
Mina Taheri: 08.12.2023 - 21.03.2024
Die erste Ausstellung vom 08.12.2023 bis zum 21.03.2024 im Atrium des Rathauses enthielt vier Bilder der Bildenden Künstlerin Mina Taheri, Jugend-Kulturpreisträgerin der Stadt Elmshorn des Jahres 2023.
Auszug aus der Vita
Mina Taheri wusste schon vom Kindesalter an, mit Pinseln und Farben oder Stiften umzugehen und ihren visuellen Vorstellungen und ihrer Kreativität freien Raum zu geben. Heute zieren ihre gemalten oder gezeichneten Werke die Flure von Grund- und weiterführenden Schulen in Elmshorn.
Bestehende Werke neu erschaffen
Dabei besticht Mina Taheri durch einen hohen Facettenreichtum und Talent, bestehende Werke schöpferisch neu zu gestalten.