Meldungen aus der Partnerstadt Wittenberge
Wittenberge. Unübersehbar und professionell macht die Stadt jetzt an der Kreuzung der beiden Bundesstraße 189 und 195 darauf aufmerksam: Wittenberge liegt am Elberadweg. Der für die Markierung des Fernweges übliche Schriftzug findet sich in der typischen Farbe direkt an der Einfahrt zur Stadt. Schon in den vergangenen Jahren warb die Kommune dort mit der Elbe und dem Schriftzug. Die leuchtend blauen Buchstaben sind aus Polymerbeton und fest im Beet verankert. Ringsherum entfalten sich Blumen. (Alle Meldungen dem „Prignitzer“ entnommen).
Wittenberge. Ralf Heller war einer jener Menschen, die die Stadt ausmachen, sie prägten und nach vorn bringen: Worte von Wittenberges Bürgermeister Dr. Oliver Hermann zum Abschied. Der langjährige Wehrführer und Stadtbrandmeister Ralf Heller verstarb am 12. Juni. In einer bewegenden Trauerfeier nahmen in und vor der Friedhofskapelle jene von ihm Abschied, die in lieben, wert schätzen und hoch achten, vertreten auch Stadtverordnete und der Parlamentsvorsitzende Wolfgang Strutz.
Wittenberge. Mitte August eröffnet die Kreiskrankenhaus gGmbH offiziell ihr neues Seniorenpflegezentrum in der Krausestraße. Ab dem 20. August werden pflegebedürftige Prignitzer ihre Zimmer beziehen. Bereits ab dem 1. August nehmen die Mitarbeiter in dem neuen Haus ihre Tätigkeit auf. Ein zweiter Flügel. Soll im Oktober/November bezugsfertig sein. Im ersten Bauabschnitt werden 36, im zweiten 42 – alles Einbettzimmer – entstehen. Mit Fertigstellung des Hauses nutzen Senioren die Möglichkeit, von dem Pflegezentrum in der Ackerstraße in Perleberg nach Wittenberge umzuziehen, weil sie damit wieder näher an ihrem Heimatort bzw. bei ihren Familien sind.
Wittenberge. Im August vor zehn Jahren glich Wittenberge im August teilweise einer Festung. Von Perleberg aus war für Fremde die Zufahrt in die Stadt untersagt. Die Elbbrücke war gesperrt. Viele Geschäfte in der Innenstadt und große Supermärkte an der Peripherie verkauften nichts mehr, sondern verbarrikadierten sich mit Sandsäcken: Die Stadt bereitete sich auf die große Flutwelle der Elbe vor. Landkreis und die Kommune Wittenberge nehmen das Hochwasser vor zehn Jahren zum Anlass, gemeinsam am 29. August zu einem Bürgergespräch einzuladen.
Wittenberge. Nur noch wenige Monate und das ehemalige HO-Kaufhaus in der Bahnstraße hat den Sprung in die Gegenwart geschafft. Das Gerüst ist gefallen und gibt den Blick frei auf die roséfarbene Fassade. Die Außenarbeiten sind in den letzten Zügen, jetzt geht es im Inneren weiter. Zur Erinnerung: Hier plant die Wittenberger Unternehmerin Anna Do die Ausweitung ihres Sortiments auf drei Etagen. Sie bewirtschaftet bereits das Erdgeschoss. Für die Finanzierung konnte sie Fördermittel von Stadt und Land akquirieren. 60 Prozent finanziert sie aus Eigenmitteln. Die Planung für die Komplettsanierung des 101 Jahre alten Gebäudes hat Architekt Uwe Magolz inne. „Anhand eines restauratorischen Gutachtens konnte die ursprüngliche Farbgestaltung aufgedeckt werden.“ In Abstimmung mit der Denkmalbehörde strahlt das Haus nun in diesem Ton. „Das Dachgeschoss ist fertig. Dort sind zwei Wohnungen entstanden. Das Innere der drei Mal 300 Quadratmeter gleicht zurzeit noch einer Baustelle – es wird gearbeitet, während Anna Do unermüdlich ihr Geschäft weiter betreibt. Zum Sortiment, das sie auf drei Etagen künftig anbieten möchte, könne sie sich derzeit nicht äußern. Es orientiere sich aber an dem, was sie bislang im Verkauf hat – günstige Textilien und Haushaltwaren.