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30 Jahre Partnerstädte: Kunst aus Elmshorn in Wittenberge

30 Jahre Städtepartnerschaft, 30 Illustrationen: Zum Jubiläum wirft die Elmshorner Künstlerin Imke Stotz einen farbenfrohen Blick auf jeweils 15 prägende Motive beider Städte. Auf Einladung aus Brandenburg eröffnete sie gemeinsam mit Elmshorns Bürgervorsteher Andreas Hahn und Städtepartnerschaftsbeauftragten Peter Jepsen am Samstag, 22. August, im Wittenberger Kultur- und Festspielhaus eine Ausstellung mit dem Titel „Stadtmotive“.

Bilder lebendig wie die Freundschaft der Menschen

Bürgervorsteher Andreas Hahn lobt die Wahl der Künstlerin für die Jubiläumsschau: „Imke Stotz‘ Bilder sind ebenso lebendig wie die Freundschaft zwischen den Bürgerinnen und Bürgern beider Städte. Die funktioniert sogar ohne Einmischung von oben.“ Als Beispiele verweist er auf die engen Beziehungen zwischen den Feuerwehren, Kleingartenvereinen oder auch Schulen beider Seiten. „Die haben sich im positiven Sinne verselbstständigt“, freut sich Hahn. Die „mit Schwung und irgendwie immer ein bisschen schief“ gemalten Illustrationen, wie Imke Stotz ihre Werke selbst beschreibt, sind noch bis zum 31. Oktober im Wittenberger Kultur- und Festspielhaus zu sehen. Sie ermöglichen den Betrachtern einen „neuen Blick auf Altbekanntes“, erklärt die Künstlerin.

Schau als würdiger kleiner Ersatz

Die Schau dient in Corona-Zeiten als würdiger kleiner Ersatz für eine ursprünglich größer angelegte Jubiläumsreihe. „Wir sind stolz und froh, in dieser Zeit überhaupt eine Veranstaltung zu haben“, erklärte Wittenberges stellvertretende Bürgermeisterin Constanze Stehr. Stadtverordneten-Vorsitzender Karsten Korup ordnete die Ausstellung im Sinne „kleiner Schritte als Zeichen“ ein.

Zweitälteste Städtepartnerschaft Elmshorns

„Das ist nach Tarascon unsere zweitälteste Städtepartnerschaft, sie wurde im August 1990 geschlossen“, erzählt Elmshorns Beauftragter Peter Jepsen und ergänzt: „In Wittenberge fühlt man sich immer superwohl, unser Verhältnis ist sehr freundschaftlich und verlässlich.“ Auch abseits von Ausstellungseröffnungen bestehe ein reger Austausch, beispielsweise wenn in normalen Jahren voll besetzte Busse die Hafenfeste in der jeweils anderen Stadt ansteuern.

Dixielandfest mit Elmshorner Band

Zusammen mit Bürgermeister Volker Hatje besucht Jepsen schon am nächsten Wochenende erneut Wittenberge. Dann findet in der Elbestadt das renommierte Dixielandfest statt, bei dem auch die Elmshorner Band King Street Jazzmen auf der Bühne mitmischt. „Das die Wittenberger solche Veranstaltungen auch unter Corona-Bedingungen organisieren können, haben sie mit der Ausstellungseröffnung am Samstag bereits bewiesen“, lobt Jepsen. „Das war perfekt.“

Autor: Herr Jepsen, Stadt Elmshorn 
Autor*in: Herr Jepsen, Stadt Elmshorn