EBS-Erweiterungsbau feiert Richtfest
Die Fortschritte auf der Baustelle des Generalübernehmers, der Kleusberg GmbH & Co KG, sind gewaltig, freut sich Schulleiter Amberg. „In nur vier Tagen wurden riesige Modulbauteile mit höchster Präzision zusammengesetzt“, erzählt er. „Ich war live dabei, als der Aufzugschacht zusammengesetzt wurde – bei diesem riesigen Bauteil waren gerade mal zwei Zentimeter Spiel erlaubt. Wahnsinn.“
Barrierefreier Modulbau
In dem zweigeschossigen, barrierefreien Modulbau werden auf 976 Quadratmetern Bruttogeschossfläche sechs Klassenräume mit angrenzenden Garderoben, je ein Gruppenraum im Erd- und im Obergeschoss, sowie WC-Bereiche und Hausanschlussräume im Erdgeschoss untergebracht. Das federführende Gebäudemanagement der Stadt strebt für den 5,5 Millionen Euro teuren Neubau die Silber-Zertifizierung der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen an: Das Gebäude erfüllt die Anforderungen des Passivhausstandards und die Wärmeversorgung wird durch die Fernwärme der Stadtwerke sichergestellt. Zudem wird auf dem extensiven Gründach eine zirka 45 Kilowatt große Photovoltaikanlage errichtet, die neben dem Neubau auch das Bestandsgebäude mit Solarstrom versorgt.
Dringend benötigte Räumlichkeiten
Die zusätzlichen Räume werden am Gymnasium dringend benötigt, betont Amberg: „Wegen der Rückkehr zu G9 ist im Bestandsgebäude kein Platz mehr.“ Ab dem kommenden Schuljahr muss ein kompletter Jahrgang zusätzlich untergebracht werden. Dabei teilen sich schon jetzt 45 Klassen 34 Klassenräume. Ursprünglich sollte der Neubau bis zum Schuljahresbeginn bezugsfertig sein. Doch asbesthaltige Leitungen, die im Baufeld gefunden wurden, und ein fünfwöchiger Baustopp aufgrund des strengen Winters im Januar und Februar sorgten für eine Verschiebung bis zum Ende der Herbstferien. Als Übergangslösung mietet die Stadt Räume der NORDAKADEMIE an und stellt sie der EBS zur Verfügung.