Einwohnerversammlung 2.0: Rückblick und Feedback
Und das taten die Elmshornerinnen und Elmshorner. Bei ihnen kam das Messe-Format mit den von den städtischen Fachämtern betreuten Infoständen super an.
"Beeindruckend"
„Es ist toll, dass man die Leute direkt ansprechen kann“, sagt Besucher Markus Kellner. Seine Frau Tanja fügt an: „Beeindruckend, mit wie viel Manpower die Stadt hier ist. Das Format kann man gerne wiederholen, um die Leute mitzunehmen.“ An aktuellen Themen wird es angesichts des Stadtumbaus und des Klimawandels nicht mangeln, sind die beiden überzeugt. Ihnen selbst liegt vor allem das Thema Ordnung und Sauberkeit am Herzen. „Die Meldoo-App funktioniert richtig gut“, sagt Markus Kellner über den Mängelmelder. Dennoch sei es „auffällig, dass sich das Stadtbild nicht überall verbessert hat“, so seine Frau, wobei sie die Bepflanzung der Verkehrsinseln ausdrücklich davon ausnimmt.
Mehr Transparenz
Frank Lenk, selbst bürgerliches Mitglied im Kulturausschuss, wollte sich einen Eindruck davon verschaffen, wie sich die Stadt gegenüber der Bevölkerung präsentiert. „Im Wahlkampf hat der Oberbürgermeister versprochen, die Stadt soll transparenter werden – das ist ein guter Schritt heute. Die interessanten Ämter sind personell gut vertreten und die Inhalte sind visuell super aufbereitet“, findet er.
Zuhören und ins Gespräch kommen
Lob kommt auch von Volkert Steinert, der dem Oberbürgermeister schon im Wahlkampf genauso ein Format ans Herz gelegt hatte: „Ich habe ihm gesagt, ich würde mir wünschen, dass er sich zweimal im Jahr den Bürgern stellt und ihnen einfach zuhört.“ Das gefällt auch Constanze L. Sie sagt: „Ich finde es gut, einige Fragen und Angelegenheiten loszuwerden.“ Zum Beispiel zum Radverkehr, zum Umbau des Hafengebiets, Buttermarkts und Skulpturenparks oder zu den Gebäudeabrissen in der Berliner Straße.
Parken und Stadtumbau
Der Stadtumbau interessiert auch Jürgen Hahn. Den Inhaber eines Einzelhandelsgeschäfts in der Innenstadt treibt unter anderem die Frage um, wo seine Kundinnen und Kunden in Zukunft parken können. Zum Parken haben auch Wiebke Lange vom Freiwilligenforum und Dierk Möller einige Ideen. Zum Beispiel einen kostenfreien Innenstadt-Parkausweis für Ehrenamtliche, die ihr Ehrenamt in der Innenstadt ausüben. Oder einen gesamtstädtischen Bewohnerparkausweis für Handwerker und Schornsteinfeger. Ihnen geht es aber auch um den Stadtumbau und darum, den Skulpturenpark-Grünstreifen an der Krückau zu erhalten.
Format soll wiederholt werden
Oberbürgermeister Sachse und die beiden Stadträte Michael Leeske sowie Marius Munk freuen sich über das positive Feedback der Gäste. „Unser Wunsch wäre, dass wir das Format verstetigen können, mit unterschiedlichen Themen, die sich zum Teil aus dem heutigen Abend ergeben“, so Sachse. Und er ergänzt: „Was die Bürger uns auch mitgegeben haben, ist, dass ein anderes Bild vom Rathaus entsteht. Dass es kein Gebäude ist, sondern es von Menschen gelebt wird.“ Bürgervorsteher Hahn lobt: „Die Verwaltungsspitze hatte den Mut, einmal etwas anderes zu machen und die Gäste sind voll darauf eingegangen, haben viele Fragen gestellt, die für sie selbst eine große Rolle gespielt haben. Wir sind sehr zufrieden.“
Feedback-Chance für Teilnehmende
Teilnehmende, die am Abend selbst noch kein Feedback abgegeben haben, können dies noch nachholen. Zum Feedback gelangen Sie hier:
https://www.menti.com/al7nw78p2j9p
Bildergalerie
Hier folgen ein paar Impressionen von der Einwohnerversammlung 2.0 am Dienstag, 19. Mai 2026, in der Erich Kästner Gemeinschaftsschule..