Neue Vitalität für alte Roteichen - Revitalisierungsmaßnahme in der Schooltwiete startet

In der Schooltwiete, Ecke Plinkstraße, erhalten sechs rund 60 Jahre alte Roteichen am Donnerstag, 25. Juni 2026 eine besondere Pflegekur. Nach dem erfolgreichen Einsatz im vergangenen Jahr am Alten Markt setzt die Stadt erneut auf die innovative TFI-Methode (Tree Fertilizer Injector) – ein Verfahren, das verdichtete Böden lockert und den Wurzelraum nachhaltig stärkt.

Die Maßnahme dient dem langfristigen Erhalt der alten Bäume, die das Straßenbild seit Jahrzehnten prägen und einen wichtigen Beitrag zum Stadtklima leisten.

Moderne Technik für gesunde Stadtbäume

Wie schon bei den Linden am Alten Markt kommt auch diesmal ein Luftdruckverfahren zum Einsatz, das neue Wurzelkanäle schafft und ein organisches Bodenverbesserungsmittel einbringt. Dieses enthält Mikroorganismen, die den Boden beleben und die Bäume von innen heraus kräftigen.

Robust, aber belastet

„Unsere Roteichen sind robuste, aber inzwischen deutlich belastete Altbäume. Die Bodenverdichtung der vergangenen Jahrzehnte wirkt sich spürbar auf ihre Vitalität aus. Mit dieser Methode geben wir ihnen wieder Raum zum Atmen und Wachsen“, erklärt Sebastian Schaar, Fachagrarwirt für Baumpflege vom Amt für Stadtentwicklung und Umwelt.

Starke Förderung – starke Wirkung

Wie bereits im Vorjahr wird die Maßnahme zu 80 Prozent durch die KfW gefördert. „Die Förderung ermöglicht es uns, wertvolle Altbäume zu erhalten, ohne den städtischen Haushalt übermäßig zu belasten. Das ist ein wichtiger Baustein unserer Strategie für eine klimaresiliente Stadt“, betont Sachgebietsleitung Markus Pietrucha.

Weitere Planungen

Bereits jetzt steht fest: Im Herbst 2026 werden weitere Baumstandorte auf Schulhöfen revitalisiert – ebenfalls mit Unterstützung der KfW. Damit setzt die Stadt ihr langfristiges Programm zur Stärkung des urbanen Grüns konsequent fort.

Kurzzeitige Einschränkungen – langfristiger Nutzen

Während der Arbeiten kann es im Bereich Schooltwiete, Ecke Plinkstraße zu kurzfristigen Einschränkungen kommen. Die Stadt bittet Anwohnerinnen und Anwohner sowie Passantinnen und Passanten um Verständnis. "Diese kleinen Unannehmlichkeiten dienen einem großen Ziel: dem Erhalt unserer grünen Oasen mitten im urbanen Raum“, so Schaar.

22.06.2026