"Die schöne Müllerin" - Konzert mit Gesang und Klavierbegleitung in der Volkshochschule Elmshorn
In "Die schöne Müllerin" wird die Geschichte erzählt, in welcher der Protagonist seine Reise fröhlich und hoffnungsvoll beginnt, bald aber vor Verlangen brennt, vor Liebe aufschreit, um dann in einer Gefühlswelt von Eifersucht und Depression zu enden, bis zu seinem Tod. Der Eintritt ist frei, es wird um eine Spende gebeten.
- Datum:
- Uhrzeit:
- 18:30 Uhr
- Veranstaltungsort:
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Volkshochschule Elmshorn, Bismarckstraße 13, 25335 Elmshorn (Raum 015 / Aula)
Inhalt
Das Thema von Müllergesellen und untreuen Müllerstöchtern erfreute sich im 19. Jahrhundert großer Beliebtheit. Der junge Dichter Wilhelm Müller war damals Mitglied einer Gruppe von Berliner Amateurdichtern namens "Das Liederspiel". Louise Hensel und ihr Bruder Wilhelm, der Gatte von Fanny Hensel (geborene Mendelssohn), waren ebenfalls Mitglieder dieser Runde und Wilhelm Müller war unglücklich in Louise verliebt. Im Kreise dieser Personen entstand die Idee von "Die schöne Müllerin", und aus Wilhelm Müllers Feder entstammten die fünfundzwanzig Gedichte dieses Zyklus. Franz Schubert, der die Geschichte des Müllergesellen sehr ernst nahm, störte die Ironie des Dichters Müller derart, dass er fünf Gedichte aus dem Zyklus entfernte, die teils anstößig waren, und legte dadurch den Fokus auf die Reinheit der Liebe. Schubert meisterte die Aufgabe, die dramatische psychologische Entwicklung, von glühender Euphorie bis zu abgründigem Sinnieren, von hoffnungsfrohem Gutglauben bis zu wütender Hilfslosigkeit, von Selbstzweifeln bis zur Trostlosigkeit und Todeswunsch, im Rahmen von zwanzig eher kurzen Gedichten glaubhaft und nachvollziehbar zu machen.
Kontakt
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Bismarckstraße 13
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