Jetzt neu in Elmshorn: Tierisch gute Mäh-Roboter
Dafür arbeitet die Stadt mit einer Schäferin zusammen, von der sie die Tiere „mietet“. Die Schäferin kümmert sich um die Versorgung, stellt Trinkwasser und Lecksteine zur Verfügung und hat die Gesundheit und das Wohlergehen ihrer Schafe und Ziegen im Blick. In Abstimmung mit ihr wechseln die Tiere immer mal wieder den Standort: Sobald ein Becken abgegrast ist, wird die Herde an ein anderes Becken gebracht. So ist sichergestellt, dass immer ausreichend frisches Grün bereitsteht.
Schonende Mahd
„Die tierischen Helfer bringen ganz nebenbei noch weitere ökologische Vorteile mit sich“, betont Schötzow. Für Insekten, Amphibien und Co. ist die Beweidung deutlich schonender als eine maschinelle Mahd, bei der Kleintiere durch schnell rotierende Messer oder Schlegel getötet werden können.
Begehbarkeit ist sicherzustellen
Den Bewuchs an Regenrückhaltebecken einfach ganz der Natur zu überlassen, ist nicht möglich. Denn die abwassertechnischen Anlagen zur Regenwasserableitung müssen generell begehbar sein. Bisher wurden die Becken nur einmal im Winter gemäht, was Mitarbeitende während der Wachstumsperiode vor enorme Schwierigkeiten stellte, an relevante Bereiche der Grundstücke zu gelangen.
Bitte nicht füttern
Die Stadt bittet darum, die Tiere nicht zu füttern. Fremdes Futter und insbesondere Lebensmittelabfälle können schwere Erkrankungen bei den Tieren auslösen.