Neubau einer Mittelinsel an der Kreuzung Mühlenstraße / Julius-Leber-Straße beginnt am 31. August
Künftig soll hier eine Mittelinsel das sichere Überqueren der Straße erleichtern. Gleichzeitig werden die Nebenflächen und die Mittelinsel barrierefrei ausgebaut. Zunächst stehen die Erdarbeiten an. Anschließend folgen Beleuchtung, Pflasterarbeiten und der Aufbau der Mittelinsel sowie die Fahrbahnmarkierung.
Besondere Mittelinsel-Lösung
Eine Besonderheit ist die Herstellung der Mittelinsel. Statt einer herkömmlichen baulichen Lösung wird die Insel auf die bestehende Fahrbahn aufgeschraubt. Dadurch kann der Eingriff in den Verkehr gering gehalten werden, so dass er grundsätzlich in beide Richtungen unter Verengung der Fahrbahn möglich bleibt. Lediglich für die Montage der Mittelinsel ist eine kurze circa drei- bis vierstündige Vollsperrung erforderlich. Diese soll zudem an einem Wochenende erfolgen, um insbesondere den Lieferverkehr möglichst wenig zu beeinträchtigen.
Kostenersparnis
Die gewählte Lösung bietet neben den geringeren Einschränkungen auch finanzielle und praktische Vorteile. Eine konventionelle bauliche Mittelinsel hätte eine Vollsperrung von etwa eineinhalb
bis zwei Wochen erfordert und Kosten von rund 80.000 Euro verursacht. Eine Lösung mit einer Ampelanlage wäre noch teurer gewesen.
Flexibler Baustein
Die jetzt gewählte Variante kostet voraussichtlich nur rund 40.000 Euro. Ein weiterer Vorteil der aufgeschraubten Mittelinsel ist, dass diese für Schwerlasttransporte vorübergehend zurückgebaut werden kann.
LED-Umrüstung
Im Zusammenhang mit der Baumaßnahme wird außerdem die vorhandene Beleuchtung angepasst. Eine Lampe wird demontiert und zwei Lampen werden mit moderner LED-Technik neu aufgebaut. Bereits im Vorfeld der Maßnahme hat der Betriebshof die vorhandenen Risse in der Fahrbahnoberfläche repariert.