Klimaschutz gemeinsam gestalten - Elmshorn klimaneutral bis 2035

Elmshorn ist Klimaschutzstadt und das schon seit 1994. Mit dem Beitritt zum Klima-Bündnis haben wir uns dem Klimaschutz verpflichtet und seitdem wichtige Meilensteine zur Energieeffizienz, zum Ausbau der erneuerbaren Energien und der Klimaanpassung auf den Weg gebracht. Mehr Infos dazu erhalten Sie auf dieser Seite.

Seit dem Beschluss des Stadtverordnetenkollegiums im Jahr 2020 ist unser Ziel die Klimaneutralität – und zwar so schnell wie möglich! Gemeinsam mit Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft will die Verwaltung dieses Ziel erreichen.

Dafür haben wir zusammen mit Ihnen den Masterplan Klimaschutz erarbeitet. Es handelt sich um ein integriertes Vorreiterkonzept Klimaschutz, welches im Rahmen der nationalen Klimaschutzinitiative des Bundes gefördert wird. Wir informieren an dieser Stelle über das Vorhaben, die Aktivitäten, den aktuellen Stand und die Beteiligungsmöglichkeiten.

Masterplan Klimaschutz

Masterplan Klimaschutz sowie das Kommunikations- und Mitwirkungskonzept zum Download

Förderung

Der Masterplan Klimaschutz unter dem Titel ‚Erstellung eines integrierten Vorreiterkonzepts für die Stadt Elmshorn‘ wurde durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.

Förderkennzeichen: 67K24438

Förderzeitraum vom 01.06.2023 bis 31.03.2026

Nationale Klimaschutzinitiative

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert die Bundesregierung seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab:

Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

www.klimaschutz.de/kommunalrichtlinie

Förderprogramme

Der Bund, das Land Schleswig-Holstein und die Stadt Elmshorn stellen eine Vielzahl an unterschiedlichen Fördermöglichkeiten zur Energieeinsparung für Private und Unternehmen bereit.

Sie unterstützen mit Zuschüssen, verbilligten Krediten - teilweise mit Tilgungszuschüssen - und Einspeisevergütungen für den Strom aus Erneuerbare-Energien-Anlagen. So legen sie den Grundstein für eine erfolgreiche Energiewende in Deutschland.

Damit rechnen sich Investitionen in die Bausubstanz, in Energieeffizienz und Erneuerbare Energien auch für private Nutzung.


Energieberatung

So viele Möglichkeiten - wo anfangen?

Als Einstieg empfehlen wir Ihnen, sich die kostenlosen Angebote unter "Was können Sie aktiv gegen den Klimawandel tun?" anzuschauen. Damit können Sie sofort starten. Die Umwelt wird es Ihnen danken.

Was können Sie aktiv gegen den Klimawandel tun?

Nutzen Sie auch das Fachwissen von Experten und Expertinnen. Für den Einstieg haben wir Ihnen hier eine Auswahl zusammengestellt. Die Experten und Expertinnen freuen sich auf Sie!

Qualifizierte Energieberatung


European Energy Award (eea)

Elmshorn ist seit September 2024 mit dem European Energy Award® ausgezeichnete Energie- und Klimaschutzkommune. Ein ämterübergreifendes Energieteam setzt zahlreiche Maßnahmen des energiepolitischen Arbeitsprogramms in der Verwaltung um.

Elmshorn ausgezeichnet

Die Stadtverwaltung Elmshorn nimmt gemeinsam mit ihren städtischen Beteiligungen seit März 2021 am European Energy Award® (eea) teil. Der eea nimmt die zentrale Aufgabe der Kontroll- und Steuerungsfunktion im Klimaschutzprozess und auf dem Weg zur Klimaneutralität in Elmshorn ein.

Award in über 1.500 Kommunen etabliert

Der European Energy Award® ist bereits in mehr als 1.500 Kommunen in 16 Ländern Europas etabliert. Es ist das Qualitätsmanagementsystem und Zertifizierungsverfahren, mit dem die Energie- und Klimaschutzaktivitäten der Kommunen erfasst, bewertet, geplant, gesteuert und regelmäßig überprüft werden. Ziel ist es, Potentiale der nachhaltigen Energiepolitik und des Klimaschutzes identifizieren und nutzen zu können.

Energieffizienz und Klimaschutz sicht- und messbar

Elmshorn ist eine von fünf Städten in Schleswig-Holstein, die an dem Programm teilnehmen und ihre Erfolge bei Energieeffizienz und Klimaschutz mess- und sichtbar machen. Begleitet wird der Prozess durch ein interdisziplinäres Energieteam aus Mitarbeitenden der Verwaltung, die in energie- und klimapolitischen Themenfeldern arbeiten.

Maßnahmen umgesetzt

Nach der Bestandsaufnahme und dem Beschluss eines energiepolitischen Arbeitsprogramms konnten zahlreiche Maßnahmen in den folgenden Handlungsfeldern umgesetzt werden:

  1. Entwicklungsplanung und Raumordnung
  2. Kommunale Gebäude und Anlagen
  3. Versorgung und Entsorgung
  4. Mobilität
  5. Interne Organisation
  6. Kommunikation und Kooperation

2024 hat Elmshorn die Anforderungen der Systematik des European Energy Award® mit einem Erfüllungsgrad von 56 Prozent erreicht und erhält die europaweit anerkannte Auszeichnung für eine umsetzungsorientierte Energie- und Klimaschutzpolitik.

Energiemanagement der Stadtverwaltung

In Zeiten der Klimaerwärmung und steigender Energiepreise ist Energiemanagement wichtiger denn je. Die öffentliche Hand versteht es dabei als ihre Aufgabe, als Vorbild voranzugehen.

Solarpotenzialkataster Kreis Pinneberg

Das Solarpotenzialkataster des Kreises Pinneberg zeigt eine Ersteinschätzung für Bürger*innen zur Eignung von Dachflächen für Photovoltaik, Solarthermie oder eine Dachbegrünung sowie zur Eignung von Parkplatzflächen für Photovoltaik.

Bei der Berechnung des Solarpotenzials werden Daten zu der jeweiligen Dachfläche, wie z. B. die Dachneigung, Himmelsrichtung, sowie die Verschattung durch Bäume oder andere Gebäude mit Informationen zur Sonneneinstrahlung im Jahresverlauf kombiniert.

Durch die Nutzung von Sonnenenergie können Sie Stromkosten sparen, sich unabhängiger vom Stromnetz machen und dabei zusätzlich etwas für den Klimaschutz tun.

Weitere Informationen und Tipps zur Planung erhalten Sie direkt auf der Seite des Solarpotenzialkatasters:

https://mein-dach-kann-mehr.de/kreis-pinneberg/

Straßenbeleuchtung

Aufgrund der Ökodesignrichtlinie werden in den kommenden Jahren uneffektive Leuchtmittel im Handel nicht mehr erhältlich sein. Darunter fallen auch zum Teil Leuchtmittel aus dem Bereich der Straßenbeleuchtung. Eine Umrüstung der betroffenen Anlagen auf moderne Leuchtmittel kommt aufgrund des Alters und des Zustands der Leuchtenköpfe nicht in Frage.

Austausch von Leuchtenköpfen - Phase 1

Im ersten Schritt hat sich die Stadt Elmshorn für den Austausch von 377 Leuchtenköpfen entschieden. Die Maßnahme wurde vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert. Die 377 Leuchtenköpfe befinden sich vorrangig in Wohn- und Anliegerstraßen. Durch diese Maßnahme, mit der Anfang März 2022 begonnen wurde, wurden insgesamt circa 15 Kilometer Straßenlänge mit einer neuen Straßenbeleuchtung versehen.

288 der 377 Leuchtenköpfe wurden aus Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums (BMU) über die Projektträgerschaft ZUG (Zukunft - Umwelt - Gesellschaft) - ehemals PTJ - mit einer Summe von rund 56.000 Euro gefördert (Titel: "Sanierung der Straßenbeleuchtung in der Stadt Elmshorn". Laufzeit: 01.11.2021 bis 31.10.2022. Förderkennzeichen: 67K18013).

Austausch von Leuchtenköpfen - Phase 2

In einem zweiten Schritt wurden bis Januar 2024 weitere 348 Leuchtenköpfe teilweise beziehungsweise vollumfänglich saniert. 232 dieser Leuchtenköpfe wurden aus Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums (BMU) über die Projektträgerschaft ZUG (Zukunft - Umwelt - Gesellschaft) - ehemals PTJ - mit einer Summe von rund 65.000 Euro gefördert (Titel: "Sanierung der Straßenbeleuchtung in der Stadt Elmshorn". Laufzeit: 01.08.2023 bis 31.07.2024. Förderkennzeichen: 67K26367). Sie decken rund 14,4 Kilometer Straßenlänge ab.

Energiebedarf mehr als halbiert

Das Abschalten von Leuchten in den Nachtstunden wird in den betroffenen Straßenzügen zukünftig entfallen. Hier kommt eine moderne Leistungsreduzierung zum Einsatz, wodurch auch weiterhin eine Energieeinsparung in den Nachtstunden erzielt wird und dennoch eine gleichmäßige Ausleuchtung der Straße erfolgt.

Durch den Einsatz der modernen Leuchtenköpfe mit energiesparenden LED-Leuchtmitteln kann der Energiebedarf in Summe bei den Standorten deutlich mehr als halbiert werden.

Fördergelder beantragen

Die Planung für den weiteren Austausch von Leuchtenköpfen sowie das Ersetzen von Leuchtstoffröhren gegen eine alternative LED-Version laufen bereits. Auch für die dritte Maßnahme, die im Jahr 2024 erfolgen soll, werden wieder Fördergelder beantragt.

Weniger Insektensterben

Einen weiteren positiven Aspekt bringt die Sanierung der Beleuchtungsanlagen mit sich. Durch den zukünftigen Einsatz einer Lichtfarbe von 3000 K, ein warmweißes Licht, werden Insekten durch den geringen Blauanteil, wie er zum Beispiel bei Leuchtstofflampen vorkommt, kaum noch von der Lichtquelle angezogen. Ein Sterben von Insekten an oder in den Straßenleuchten wird hierdurch deutlich verringert.

Geringere Lichtverschmutzung

Ein weiterer ökologischer Gesichtspunkt ist die Lichtverschmutzung. Durch den Einsatz von Spiegeltechnik innerhalb der Leuchte wird das Licht auf die Straße und Gehwege gelenkt, sodass eine Anstrahlung von Hausfassaden oder Vorgärten ebenfalls deutlich reduziert wird.

Diese Straßenzüge sind modernisiert

In Phase 1 wurden insgesamt 377 Leuchtenköpfe teilweise beziehungsweise vollumfänglich saniert. Sie finden sich in folgenden Straßenzügen:

  • Albert-Johannsen-Straße
  • Amandastraße
  • An der Kämpe
  • Bi de Möhl
  • Blücherstraße
  • Bookhorstweg
  • Buchenweg
  • Bussardweg
  • Dünenweg
  • Emil-Nolde-Straße
  • Erhardweg
  • Ernst-Barlach-Straße
  • Ernst-Behrens-Straße
  • Falkenweg
  • Florapromenade
  • Ginsterweg
  • Habichtweg
  • Hainholzer Schulstraße
  • Heinrichstraße
  • Heinrich-Wagner-Straße
  • Hermann-Ehlers-Weg
  • Hermelinweg
  • Heussweg
  • Hinterstraße
  • Högertwiete
  • Holunderstraße
  • Holzweg
  • Ingwer-Paulsen-Straße
  • Käthe-Kollwitz-Platz
  • Kiefernweg
  • Klaus-Groth-Promenade
  • Margarethenstraße
  • Max-Slevogt-Straße
  • Meisenweg
  • Moltkestraße
  • Mozartstraße
  • Ostlandring
  • Parkweg
  • Philosophenweg
  • Plinkstraße
  • Raboisenstraße
  • Rehmkestraße
  • Saarlandhof
  • Schanzenstraße
  • Schumacherstraße
  • Spargelweg
  • Sperberweg
  • Süderstraße
  • Teichweg
  • Timm-Kröger-Straße
  • Wacholderweg
  • Waldweg
  • Walfängerstraße
  • Weberstraße
  • Wisch
  • Zur Heidmühle

In Phase 2 wurden 348 Leuchtenköpfe teilweise beziehungsweise vollumfänglich saniert. Sie finden sich in folgenden Straßenzügen:

  • Bokholter Damm
  • Chemnitzstraße
  • Daimlerstraße
  • Deepentwiete
  • Eckermannstraße
  • Ernst-Abbe-Straße
  • Finkenstieg
  • Fritz-Straßmann-Straße
  • Goldbekstraße
  • Hafenstraße
  • Hermann-Ehlers-Weg
  • Holstenplatz
  • Hoyerstraße
  • Kaltenweide
  • Kolberger Straße
  • Kurt-Wagener-Straße
  • Lerchenstraße
  • Liliencronstraße
  • Lise-Meitner-Straße
  • Maashödentwiete
  • Marie-Curie-Straße
  • Mommsenstraße
  • Offenauer Weg
  • Ollerlohstraße
  • Ramskamp
  • Ramskamper Weg
  • Reeperbahn
  • Reichenstraße
  • Richard-Drews-Weg
  • Rosenstraße
  • Schloßstraße
  • Schulstraße
  • Sibirien
  • Südufer
  • Uhlenhorst
  • Verbindungsweg Am Raaer Moor - Robert-Bosch-Straße
  • Verbindungsweg Mommsenstraße - Hebbelstraße
  • Vormstegen
  • Westerstraße
  • Wittenberger Straße

Nationale Klimaschutzinitiative

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministeri­um seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemis­sionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unter­nehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

Weiterführende Informationen

Weitere Informationen rund um Klimaschutz

Hier erhalten Sie einen Einblick zu weiteren aktuellen und interessanten Themenbereichen des Klimaschutzes.

Fahrrad fahren in Elmshorn

In Elmshorn stellen die Fahrradfahrer*innen einen bedeutenden Anteil am Verkehrsaufkommen. Damit der klimafreundliche Radverkehr künftig noch weiter an Attraktivität gewinnt, setzt die Stadt Elmshorn auf eine zukunftsorientierte Verkehrsplanung, die moderne Erkenntnisse berücksichtigt. Schutzstreifen, Fahrradstraßen und moderne Querungshilfen sind damit längst Bestandteil des Elmshorner Radwegenetzes und werden kontinuierlich erweitert.

Wie wichtig das Fahrradfahren in Elmshorn ist, zeigt sich alljährlich beim Stadtradeln: Mehrere hunderttausend Fahrrad-Kilometer gehen jedes Jahr aufs Konto der Krückaustädter*innen.

Auch für Freizeit-Radler*innen hat Elmshorn einiges zu bieten. Drei Fernradwanderwege sowie zahlreiche Touren ins Umland machen die Krückaustadt zum idealen Start- oder Zielpunkt.

1. Abschnitt

Daran arbeiten wir

Fahrradschutzstreifen und Radfahrstreifen

Im Zuge anstehender Sanierungs- und Ausbauarbeiten wird regelmäßig geprüft, ob die Markierung von Schutz- oder Radfahrstreifen auf der Fahrbahn möglich ist. Diese bieten Radfahrer*innen eine zeitgemäße und sichere Alternative zu den bestehenden Radwegen, da Radler*innen stets im Blickfeld der Autofahrer*innen bleiben.

Verbesserungen in der Radverkehrsführung

Laufend werden da, wo es sinnvoll ist, weitere Furten begradigt. In der Regel werden entsprechende Maßnahmen im Rahmen anstehender Unterhaltungs- oder Markierungsarbeiten mit umgesetzt. Das gilt auch für die Einrichtung direkter Linksabbieger und Verbesserungen in der Signalisierung für den Radverkehr.

Sanierung oder Um- und Ausbau von Radwegen

Viele Elmshorner Radwege sind sanierungsbedürftig. Ob Köllner Chaussee, Ramskamp, Koppeldamm oder Wilhelmstraße – hierfür braucht es umfangreiche finanzielle Mittel, die erst im städtischen Haushalt bereitgestellt werden müssen.

Als Sanierungsmaßnahmen im Jahr 2022 sind beauftragt:

  • Einmündungsbereich Gerlingweg / Sibirien / Fuchsberger Damm
  • Adenauerdamm – ab Lerchenstraße beidseitig bis Brücke
  • Heidmühlenweg – ab Nordender Weg beidseitig bis Brücke
  • Friedensallee – ab Ost-West-Brücke bis Ellerndamm (Ostseite)

Auch diese Maßnahmen haben ihren Ursprung im Veloroutenkonzept der Stadt Elmshorn.


Themen rund um das Radfahren

2. Abschnitt

Klimaschutzziele

Klima-Bündnis (Alianza del Clima e. V.)

Im Jahr 1994 ist die Stadt Elmshorn dem europäischen Städtenetzwerk Klima-Bündnis (Alianza del Clima e. V.) beigetreten. In dem europäischen Netzwerk aus über 1.600 Städten, Gemeinden und Landkreisen verpflichten sich die Mitglieder das Weltklima zu schützen und die Treibhausgas Emissionen vor Ort zu reduzieren.

Ziel des Bündnisses ist ein aktiver und wirksamer Klimaschutz auf lokaler Ebene sowie die Unterstützung der indigenen Völker und der Erhalt der Tropenwälder und ihrer biologischen Vielfalt.

Klimaziele der Stadt Elmshorn

  • Reduktion der CO2-Emissionen um 10 Prozent alle fünf Jahre (Beitrittsjahr),
  • Halbierung der Pro-Kopf-Emissionen bis spätestens 2030 (Basisjahr 1990).

Langfristige Ziele

Langfristig streben die Klima-Bündnis-Städte und -Gemeinden eine Verminderung ihrer Treibhausgasemissionen auf ein nachhaltiges Niveau von 2,5 Tonnen CO2-Äquivalent pro Einwohner*in und Jahr durch Energiesparen, Energieeffizienz und durch die Nutzung erneuerbarer Energien an.

Unterstützung durch das Klima-Bündnis

Das Klima-Bündnis unterstützt zudem die Mitglieder durch die Entwicklung von Werkzeugen für Erstellung von CO2- und Energiebilanzen, durch Organisation von Klimaschutzkampagnen und die Beteiligung an Projekten.

Weiterführende Informationen

Mehr Informationen zum Städtenetzwerk Klima-Bündnis/Alianza del Clima e. V. finden Sie unter dem folgenden Link:

https://www.klimabuendnis.org/

4. Abschnitt

Wertstoffsammlung