UN-Weltwassertag
Weltwassertag 2026: Wo Wasser fließt, wächst Gleichberechtigung
Der internationale Aktionstag steht 2026 unter dem Motto "Water and Gender" (Wasser und Geschlecht), um deutlich zu machen, dass Gleichberechtigung und soziale Gerechtigkeit in Zusammenhang mit Zugang zu sauberem Wasser stehen. Grund dafür ist, dass in vielen Regionen der Erde Mädchen und Frauen für die tägliche Wasserbeschaffung verantwortlich sind. Diese Aufgabe kostet sie täglich oft Stunden, um Wasser aus weit entfernten Quellen zu holen. Zeit, die ihnen fehlt, um zur Schule zu gehen oder auch beruflich tätig zu sein.
Wasserträgerinnen
1,8 Milliarden Menschen haben keine örtliche Wasserversorgung und in zwei Drittel der Haushalte kümmern sich hauptsächlich Frauen um die Wasserversorgung (Quelle WHO/UNICEF 2023), in 53 Ländern mit verwertbaren Daten verbringen Frauen und Mädchen jeden Tag 250 Millionen Stunden pro Tag mit dem Organisieren von Wasser – mehr als drei Mal so viel wie Männer und Jungen (Quelle UN Women/UNDESA, 2024).
Darüber hinaus haben mehr als ein Viertel aller Frauen keinen Zugang zu sicheren Trinkwasserquellen (UN Women/UNDESA 2023):
Nachhaltige Wasserversorgung ist deshalb auch eine grundlegende Voraussetzung für Gesundheit, Bildung wirtschaftliche Entwicklung und ein menschenwürdiges Leben.
Ursprung des Weltwassertages
Der Ursprung des Weltwassertages liegt in Rio de Janeiro im Jahr 1992 auf der UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung. 178 teilnehmende Länder einigten sich auf die Kernaussage, dass wirtschaftliche Effizienz, soziale Gerechtigkeit und die Sicherung der natürlichen Lebensgrundlage (unter anderem Wasser) gleichwertige, sich gegenseitig ergänzende Interessen sind.
Entwicklungsbericht
Die Bereiche Wasser (UN-Water) und Erziehung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) der Vereinten Nationen veröffentlichen jedes Jahr zum Weltwassertag den Weltwasserentwicklungsbericht (United Nations World Water Development Reports). Jede Ausgabe legt entsprechend des jährlichen Mottos den Fokus auf ein anderes Grundsatzthema. Alle Berichte sind hier zu finden:
https://www.unesco.org/reports/wwdr/en/reports
Jedes Jahr konzentriert sich der Weltwassertag auf ein Unterthema. Dieses möchten wir in diesem Bereich vorstellen und in für unsere Region relevante Themen tiefer einsteigen.
Rückblick
Weltwassertag 2025: Gletscher und ihre Bedeutung für den Wasserkreislauf
Weltwassertag 2024: Rallye mit den Aqua-Agenten
Aqua-Agenten auf Mission – Die Wasser-Rallye zum Weltwassertag 2024
Am 22. März 2024, dem Weltwassertag, verwandelte sich Elmshorn in ein lebendiges Klassenzimmer rund um das Thema Wasser. Knapp 70 Schüler*innen der Anne-Frank-Gemeinschaftsschule begaben sich als „Aqua-Agenten“ auf eine spannende Rallye quer durch die Stadt. Organisiert wurde die Veranstaltung von der Stadt Elmshorn und dem Kreis Pinneberg gemeinsam mit zahlreichen Kooperationspartner*innen. Ziel war es, die Bedeutung der Ressource Wasser erlebbar zu machen – direkt vor der eigenen Haustür.
Wer sind die Aqua-Agenten?
Die Aqua-Agenten sind Teil eines Bildungsprojekts, das Kinder und Jugendliche dazu motiviert, sich aktiv mit dem Thema Wasser auseinanderzusetzen. Im Mittelpunkt steht dabei ein ganzheitlicher Ansatz:
Die Teilnehmenden lernen die regionale Wasserversorgung, Wasserentsorgung, den Lebensraum Wasser sowie die Nutzung von Gewässern kennen. Dabei geht es nicht nur um Wissen, sondern auch um Neugier, Teamarbeit und eigenständiges Entdecken.
Ausgestattet mit Warnwesten und Ausweisen schlüpften die Schüler*innen am Weltwassertag in die Rolle von Forscher*innen. Sie stellten Fragen, suchten Antworten und entwickelten ein Verständnis dafür, wie wertvoll und schützenswert Wasser ist – insbesondere im lokalen Kontext.
Ablauf der Rallye
Startpunkt der Rallye war der Steindammpark. Nach einer gemeinsamen Begrüßung wurden die Schüler*innen in Gruppen eingeteilt und erhielten ihre Laufzettel – das zentrale Element der Rallye. Von dort aus machten sich die Gruppen auf den Weg zu ihren jeweiligen Startstationen.
Insgesamt absolvierten die Gruppen jeweils vier Stationen, die über zwei unterschiedliche Routen durch Elmshorn verteilt waren. Jede Station wurde von Fachpersonal betreut und bot ein etwa 20-minütiges Programm. Dabei ging es nicht nur um Informationen, sondern vor allem ums Mitmachen, Beobachten und Ausprobieren.
Das Besondere:
An jeder Station der Rallye mussten die Aqua-Agenten Fragen beantworten. Die richtigen Lösungen lieferten Teile von Koordinaten, die den Weg zur nächsten Station vorgaben. Dieses Geo-Caching-Prinzip sorgte für Spannung und förderte gleichzeitig das genaue Zuhören und Mitdenken. Am Ende der Rallye wartete auf jede Gruppe eine kleine Belohnung – ein symbolischer Abschluss für eine erfolgreiche Mission.
Die Stationen und ihre Aufgaben
Die Rallye führte die Aqua-Agenten zu verschiedenen wasserbezogenen Orten in Elmshorn, die jeweils einen eigenen Themenschwerpunkt hatten:
- Wasserversorgung: Wasserwerk und Hydranten:
Hier erfuhren die Schüler*innen, woher das Trinkwasser in Elmshorn kommt und wie es aufbereitet wird. Sie lernten, dass jeder Mensch täglich etwa 130 Liter Wasser verbraucht und wie wichtig der Schutz des Grundwassers ist.
Auf den Stationszetteln wurden dazu Fragen gestellt, etwas zum Wasserverbrauch, zum Anteil von Süßwasser auf der Erde oder zur Funktion der Wasseraufbereitung. - Wasserentsorgung: Pumpstation und Kanalisation
An dieser Station ging es um den Weg des Abwassers. Die Aqua-Agenten konnten beispielsweise einen Blick in einen Abwasserschacht werfen und erfuhren, was alles nicht in eine Toilette gehört.
Die Aufgaben auf dem Laufzettel griffen dieses Wissen auf und machten deutlich, wie wichtig eine funktionierende Abwasserinfrastruktur für Umwelt und Gesundheit ist. - Lebensraum Wasser: Steindammteich und Krückau:
Hier stand die Natur im Mittelpunkt. Die Schüler*innen untersuchten den Lebensraum Wasser und führten Messungen durch, etwa zum Nitratgehalt. Sie lernten, welche Auswirkungen Verschmutzungen auf Tiere und Pflanzen haben und warum Gewässer geschützt werden müssen. - Gewässernutzung: Piening’sche Mühle und Hafen:
Diese Station zeigte, wie Menschen Wasser nutzen – früher und heute. An der Piening’schen Mühle wurde die Funktion von Mühle und Wehr erklärt, während am Hafen mit der MS Klostersande die Bedeutung der Schifffahrt thematisiert wurde. So wurde deutlich, das Wasser nicht nur Lebensraum, sondern auch Wirtschafts- und Verkehrsraum ist.
Die Rolle der Laufzettel
Die Laufzettel waren das verbindende Element der Rallye. Sie führten die Gruppen nicht nur von Station zu Station, sondern strukturierten auch den Lernprozess. Jede Frage war eng mit dem jeweiligen Ort verknüpft und forderte Schüler*innen dazu auf, genau hinzuschauen und zuzuhören.
Die Kombination aus Wissen, Rätseln und Bewegung machte die Rallye zu einer interaktiven Lernerfahrung. Gleichzeitig ermöglicht das Konzept, die Rallye künftig auch ohne Betreuung – etwa im Unterricht oder in der Freizeit – durchzuführen.
Warum Wasser für Elmshorn so wichtig ist
Elmshorn ist eng mit dem Thema Wasser verbunden. Die Krückau prägt das Stadtbild, der Hafen ist ein wichtiger historischer und wirtschaftlicher Ort und die Trinkwasserversorgung sichert die Lebensqualität der Bevölkerung. Gleichzeitig steht die Stadt, wie viele andere auch, vor Herausforderungen wie Gewässerschutz, Klimawandel und nachhaltiger Nutzung von Ressourcen.
Die Rallye hat gezeigt, dass diese Themen nicht abstrakt sind, sondern direkt vor Ort erlebt werden können. Sie hat den Schüler*innen einen neuen Blick auf ihre Umgebung eröffnet und verdeutlicht, dass jeder Einzelne zum Schutz des Wassers beitragen kann.
Fazit
Die Wasser-Rallye zum Weltwassertag 2024 war ein voller Erfolg. Sie hat Bildung, Bewegung und Erlebnis auf innovative Weite verbunden und machte komplexe Zusammenhänge verständlich und greifbar.
Das positive Feedback zeigt: Das Konzept hat Zukunft.
Geplant ist die Rallye weiterzuentwickeln und dauerhaft als Bildungsangebot in Elmshorn zu etablieren.
Die Aqua-Agenten haben ihre Mission erfüllt und vielleicht den Grundstein für ein langfristiges Engagement im Wasserschutz gelegt.
Presse berichtet
Weltwassertag 2023: Grundwasser im Wandel
Eine Geschichte, die von der Ketschua-sprechenden Bevölkerung aus Peru überliefert wurde, bildet neben dem Motto „Accelerating Change“ – „Den Wandel beschleunigen“ den thematischen Rahmen in 2023 für den von den UN ausgerufenen Weltwassertag. Er findet jedes Jahr am 22. März statt und thematisiert die Qualität aber auch Probleme mit einer unserer natürlichen Lebensgrundlagen – dem Wasser.
Die Geschichte: Es war ein schöner friedlicher und sonniger Tag im Wald, bis ein Feuer ausbrach und die Flammen hoch schlugen ließ. Es breitete sich rasant aus und alle Tiere verließen so schnell es ihnen möglich war den Bereich der großen Hitze. Aus sicherer Entfernung blickten sie voller Entsetzen und Traurigkeit in die Flammen. Aber ein kleiner Kolibri war nicht erstarrt, sondern flog über ihre Köpfe hinweg wieder und wieder hinüber zum Feuer. Verdutzt blickten sie dem kleinen Tier nach und fragten schließlich, was es dort tat. „Ich hole Wasser vom See und helfe die Flammen zu bekämpfen.“. Da lachten die Tiere und erwiderten: „Du kleiner Vogel kannst doch nicht das Feuer löschen.“. Doch der Kolibri ließ sich nicht irritieren und rief ihnen aus dem Flug zu: „Ich tue, was ich kann.“. Mit jedem noch so kleinen Tropfen half er dem Problem Herr zu werden und zeigte den Einsatz, den er sich von allen Tieren wünschte.
Nationale Wasserstrategie verabschiedet
Zeitlich passend zu diesem Jahrestag konnte am 15. März 2023 die Nationale Wasserstrategie im Bundeskabinett verabschiedet werden. Nach 4,5 Jahren intensivem Austausch durch den Nationalen Wasserdialog mit Bürger*innen verschiedenen Alters, Fachleuten, Verbänden, Kommunen und Ländern entstand eine krisenfeste Strategie mit Aktionsprogramm für unser Wasser. Das Bundesumweltministerium verfasste mit Blick auf das Jahr 2050 die Grundlage für ein nachhaltiges Management unserer Wasserressourcen und den Schutz unserer Gewässer. In der Nationalen Wasserstrategie gilt der Fokus den Themen naturnaher Wasserhaushalt, Reduktion von Stoffeinträgen, effektives Datenmanagement, Verbindung der Wasser-, Energie- und Stoffkreisläufe sowie der nachhaltigen Flächennutzung, Gewässerbewirtschaftung und Entwicklung der Wasserinfrastrukturen. Nachdem im städtische Beitrag zum Weltwassertag im vergangenen Jahr die Entstehung, Nutzung und Risiken des Grundwassers vorgestellt wurden, bildet der diesjährige Artikel die aktuellen und zukünftigen Schwierigkeiten der Ressource ab.
Wasserverfügbarkeit zunehmend im Mittelpunkt
Auch wenn bisher in Deutschland Wasserstress (Wasserentnahme über 20 Prozent der langfristig erneuerbaren Wasserressourcen) kein flächendeckendes Problem war, so rückt durch die trockenen Sommer 2018, 2019, 2020 und 2022 die Frage der langfristigen Wasserverfügbarkeit mehr und mehr in den Fokus der Öffentlichkeit. Im langjährigen Mittel stehen bundesweit 176 Milliarden Kubikmeter Wasser als erneuerbare Ressource zur Verfügung. Eine Gegenüberstellung der Zeiträume 1961 bis 1990 und 1991 bis 2020 zeigt bereits eine Reduktion des Wertes um zwölf Milliarden Kubikmeter. Der Blick auf die einzelnen Jahre 2018 und 2020 weist mit 60 Milliarden Kubikmetern Differenz auf noch gravierendere Veränderungen hin. Doch welche Entwicklungen führen zu dem Rückgang?
Wassermanagement gefordert
Auf der einen Seite stehen die Prozesse, die zur Grundwasserneubildung beitragen. Den Gegenspieler übernimmt die vielfältige Nutzung und Entnahme des Wassers. Im Jahr 2019 wurde eine Wasserentnahme von insgesamt 20 Milliarden Kubikmetern aus den Grund- und Oberflächengewässern registriert. Dabei entfielen 44,2 Prozent auf die Energieversorger, jeweils 26,8 Prozent auf das verarbeitende Gewerbe und die Wasserversorgung sowie 2,2 Prozent auf die Landwirtschaft. Es sei jedoch darauf hingewiesen, dass die Wasserversorger zum Großteil Grund- und Quellwasser fördern und die Energieversorger hauptsächlich auf Flusswasser zurück greifen. Doch alle diese Werte sind nicht statisch und bedürfen eines zukunftsgewandten Wassermanagements. In der Industrie stehen die Zeichen mehr denn je auf Fortschritt und Ressourcenschonung. Einerseits verlangen es die rechtlichen Rahmenbedingungen und Kunden und andererseits wird es aufgrund von höheren Bezugskosten notwendig. Aber auch die Wasserversorger müssen sich nachhaltig aufstellen. Viele haben bereits Wasserbedarfsprognosen und Anpassungsstrategien entwickelt. Ihre auf lange Nutzungszeiträume ausgelegte Wasserinfrastruktur gilt es, auf weiterhin sinkenden Pro-Kopf-Verbrauch, das Bevölkerungswachstum in Ballungszentren und den Mehrbedarf bei ländlichen Bewässerungseinrichtungen auszurichten. Darüber hinaus muss jedoch auch den klimatischen Veränderungen Rechnung getragen werden. Die vor allem in den Sommermonaten zu erwartenden langen Trockenperioden führen neben dem steigenden Meeresspiegel (2 bis 4 Millimeter pro Jahr) zu Qualitätsveränderungen im Rohwasser. Dies erfordert vor der Kulisse des sinkenden Wasserbedarfs im Jahresdurchschnitt und des steigenden Spitzenverbrauchs in den niederschlagsarmen Monaten eine zukunftsfähige Lösung.
Neubildung der Ressourcen
Mit dem Niederschlag erfolgt sogleich der thematische Wechsel zu den Faktoren für die Neubildung der Wasserressourcen. Ihre Regeneration steht in Abhängigkeit zu der Verdunstung, Speicherung, den Zu- und Abflüssen und natürlich den Niederschlägen. Um jeden einzelnen dieser wichtigen und voneinander abhängigen Bausteine zu stärken, bedarf es eines möglichst naturnahen und regionalen Wasserhaushaltes. Darunter ist unter anderem zu verstehen, dass der anstehende gewachsene Boden so wenig wie möglich gestört beziehungsweise zerstört wird. So kann er seine speichernde, reinigende und ableitende Funktion bestmöglich wahrnehmen und trägt damit zur Pufferung der Auswirkungen von trockenen und sehr wasserreichen Perioden bei.
Problem Versiegelung
Eine der häufigsten Schädigungen der Bodenzone erfolgt durch Bebauung und Versiegelung. Durch sie wird nicht nur das funktionale Gefüge zerstört, sondern auch die Fähigkeit zur Wasserspeicherung, -verdunstung und -ableitung. Diese Anteile fehlen folglich im kleinräumigen und großräumigen Wasserkreislauf (siehe Beitrag zum Grundwasser), sodass damit eine Reduktion der Grundwasserneubildung, der Wolkenbildung, des Niederschlags und der Überhitzung der Quartiere einhergeht. Natürlich spielt in diesen Entwicklungen auch der Klimawandel eine große Rolle. Der aktuelle Klimareport für Schleswig-Holstein (2017) geht von einer zehnprozentigen Zunahme des Jahresniederschlags im Vergleich zum Bezugszeitraum 1971 bis 2000 aus, wobei sich ein Schwerpunkt im Winter sowie ein Mangel im Sommer abzeichnet. Dies führt in den kalten Monaten zu einer starken Sättigung der Bodenzone und großen Oberflächen- und Gewässerabflüssen. In den warmen Monaten sind die Niederschläge häufig in Starkregenereignissen konzentriert und treffen auf ausgedörrte Böden, die wesentlich mehr zum oberflächlichen Abfluss als zur Versickerung beitragen. Dennoch reichen die im Winter gebildeten Depots in Kombination mit dem sommerlichen Niederschlag nicht aus, um langfristig alle Interessen gleichwertig bedienen zu können.
Direkte Betroffenheit
In den vergangenen Sommern führten die Bodentrockenheit, niedrige Grundwasserstände und geringe Wasserführung in den Flüssen zu erheblichen Beeinträchtigungen gewässerabhängiger Ökosysteme und diverser wirtschaftlicher Sektoren (Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Fischerei, Aquakultur, Energieproduktion, Schifffahrt und Industrie). Aber auch jeder persönlich kann die Auswirkungen in seinem privaten Umfeld spüren. Der Überhitzung der Gebäude, Vertrocknung des Rasens oder der regional begrenzten Verbote zur Befüllung von Pools oder der Bewässerung von Pflanzen stehen Überflutungen durch Oberflächenabflüsse, ein Rückstau aus dem Kanal in die Gebäude oder der Überstau des geliebten Wanderweges an der Krückau entgegen. Aber auch jeder kann auf die Entwicklung Einfluss nehmen. Sei der Kolibri und mache den Unterschied in dem Umgang, der Nutzung und der Kommunikation rund ums Wasser. Diverse Beispiele dazu findest du im Beitrag „Grundwasser“ im Reiter „Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen“.
Stadt Elmshorn stärkt Refill-Initiative
Die Stadt Elmshorn möchte dabei vorangehen und ihre Bevölkerung in ihrem Engagement unterstützen. Neben der Aufklärung über ihre Informationsplattformen wird anlässlich des diesjährigen Weltwassertages die Refill-Initiative gestärkt. Refill Deutschland ist eine nicht gewinnorientierte Organisation, die 2017 in Hamburg seinen Ursprung hatte und nun bundesweit die kostenlose Verfügbarkeit von Leitungswasser überall und für alle fördert. Sie klären über die Vorteile der Nutzung von regionalem Leitungswasser gegenüber Flaschenwasser auf und ermöglichen Jedem sich über kurze Wege eine Abkühlung zu verschaffen. Über eine interaktive Karte auf ihrer Website und die Markierung mittels Regentropfenaufkleber vor Ort können die über 6.000 Refill-Stationen gefunden werden.
Elmshorn wird neben elf bestehenden Stationen nun fünf weitere in der Innenstadt erhalten. Die folgenden neuen Anlaufstellen freuen sich auf euch und halten für den ersten Auffüllbesucher eine kleine Überraschung bereit:
- Arko
- Globetrotter Erlebnis
- glückmacherei
- Heymann Buchzentrum
- Janalade manufaktur für feines
Quellen und weiterführende Informationen
- https://www.umweltbundesamt.de/themen/wasser/wasser-bewirtschaften/nationale-wasserstrategie
- https://www.bmuv.de/wasserdialog/
- https://www.bmuv.de/service/veranstaltungen/veranstaltung/wasserkonferenz-der-vereinten-nationen-2023
- https://www.klimafakten.de/meldung/was-wir-heute-uebers-klima-wissen-basisfakten-zum-klimawandel-die-der-wissenschaft
- https://www.dwd.de/DE/leistungen/klimareport_sh/klimareport_sh.html
- https://refill-deutschland.de/
Leitungswasser vs. Flaschenwasser
Weltwassertag 2022: "Unser Grundwasser: der unsichtbare Schatz"
Das Motto im Jahr 2022 lautete "Groundwater: Making the Invisible Visible" - "Unser Grundwasser: der unsichtbare Schatz". Es zielte auf die Wichtigkeit des Grundwassers ab. Man kann es nicht sehen und doch ist es für jeden von uns in unserem Alltag essentiell. Wo es herkommt und welche Chancen, Risiken und Gefahren damit verbunden sind, haben wir Ihnen nähergebracht: Grundwasser.
Weltwassertag 2021: "Valuing Water"
Das Motto im Jahr 2021 lautete „Valuing Water“, was sinngemäß mit „Wert des Wassers“ oder „Wasser wertschätzen“ übersetzt werden kann. Unseren Beitrag aus dem letzten Jahr mit dem Kernthema „Trinkwasser“ ist hier zu finden: Trinkwasser in Elmshorn
Links zum Weltwassertag
Weltwassertag (deutsch): Internetseite des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit
Weltwassertag (englisch): Homepage Weltwassertag