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Foto: Burkhard Voelz
Inhalt

Baukultur: Häuser erzählen Geschichten

Neues Projekt zur Förderung von Baukultur im Sinne historischer, baulicher Anlagen in Elmshorn.

Sind Sie Eigentümerin oder Eigentümer eines Hauses in Elmshorn, dem eine besondere Geschichte über die Bewohnerinnen und Bewohner oder die Nutzung innewohnt, welches über eine außergewöhnliche Gestaltung verfügt oder historische Besonderheiten zu bieten hat? Möchten Sie die Geschichte Ihres Hauses gerne mit anderen Interessierten teilen?

Beantragung einer geförderten Haustafel

Das Stadtverordneten-Kollegium hat im Dezember 2021 beschlossen, dass Eigentümerinnen und Eigentümer historischer Häuser und baulicher Anlagen mit besonderen Fassaden in Elmshorn für die Anbringung einer Haustafel eine Förderung aus städtischen Haushaltsmitteln beantragen können, damit die Einzigartigkeit ihres Hauses für Interessierte ansprechend erläutert werden kann.

Die Idee schließt an eine Aktion des Heimatbundes Lauenburg e. V. in der dortigen Altstadt an, wo sich eine Vielzahl historischer Häuser befindet, die mit erläuternden Tafeln beschildert worden sind. Es ist vorgesehen, jährlich bis zu 20 Häuser in Elmshorn mit geförderten Haustafeln auszustatten.

Die beschreibenden Texte sind von den Eigentümerinnen und Eigentümern selbst herzustellen. Es kann ein Bild hinzugefügt werden, insofern ein Verbreitungsrecht dafür vorliegt oder gewährt worden ist. Die Eigentümerin/der Eigentümer sichert zu, dass bei der Angabe von Drittdaten die Erlaubnis zur Veröffentlichung auf den Haustafeln besteht. Andernfalls ist auf personenbezogene Angaben bzw. Drittdaten zu verzichten.

Die Anbringung der Tafeln am baulichen Objekt obliegt den Eigentümerinnen und Eigentümern, wobei die Inanspruchnahme der Förderung zu einer öffentlich zugänglichen, sichtbaren Anbringung der Tafel für eine Dauer von mindestens fünf Jahren verpflichtet.

Weitere Informationen zur Antragsstellung

Die Förderung für eine Tafel ist im Amt für Kultur und Weiterbildung, Schulstraße 15-17, 25335 Elmshorn schriftlich oder per E-Mail formlos zu beantragen. Es sind das Text- und Bildmaterial beizufügen, welches auf der Tafel abgebildet werden soll sowie Name, Anschrift und Telefonnummer der Eigentümerin oder des Eigentümers anzugeben. Gegebenenfalls auch die Anschrift des Objektes, sollte diese von der Anschrift der antragstellenden Person abweichen.

Eine vom Ausschuss für Kultur und Weiterbildung eingesetzte Fachjury wird die Einreichungen begutachten, die Fertigstellung der Texte unterstützen und dem Ausschuss anhand der eingereichten Anträge eine Empfehlungsliste für die Herstellung von Tafeln vorlegen, wobei die Jury über die Kompetenz verfügt, Inhalte zu bearbeiten und in geänderter Fassung zu übernehmen oder diese begründet abzulehnen. Vorliegende Gründe können von rechtlicher Natur sein oder der einheitlichen Darstellung der Inhalte innerhalb des städtischen Gesamtprojektes dienen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Nach Sichtung der Vorschlagsliste und der Fassung eines Beschlusses durch den Ausschuss, in welcher Reihenfolge die Tafeln hergestellt werden sollen, wird die Verwaltung mit den Hauseigentümerinnen und Hauseigentümern vertragliche Vereinbarungen über die Anbringung der Haustafeln abschließen.

Die Tafeln werden den Beschilderungen von Kulturdenkmalen entsprechen und ein Format von 44 cm Höhe und 29 cm Breite im Hochformat aufweisen. Es können ein Text von bis zu 500 Zeichen, eine Randtabelle über die Geschichte des Hauses und ein Bild angebracht werden. Die normgerechte Umsetzung des Layouts und die Einbindung der Stadtmarke obliegen der Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Elmshorn.

Muster einer Haustafel

Zwei unterschiedliche Muster, wie so eine Tafel aussehen kann, können Sie hier einsehen:

Die Antragsfrist vor der ersten Sitzung der Jury beginnt mit dem Aufruf zur Mitwirkung am 01.07.2022 und endet am 30.09.2022. Im Anschluss eingereichte Anträge werden vom Amt für Kultur und Weiterbildung gesammelt und in einer Folgesitzung der Jury behandelt.

Für die Beantragung der Förderung einer Haustafel benötigt die Stadt Elmshorn eine schriftliche Einwilligung in die personenbezogene Datenverarbeitung der Antragstellenden. Ohne eine Einwilligung ist die Bearbeitung des Antrages leider nicht möglich. Den Einwilligungsvordruck können Sie hier herunterladen:

Für weitere Informationen und bei Fragen über das Projekt wenden Sie sich bitte an das

Amt für Kultur und Weiterbildung.